Joshua Trees in der Mojave-Wüste
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Legendär durch die USA: Die Route 66

Ikonische Stopps, charmante Kleinstädte und ungewöhnliche Attraktionen entlang der Mother Road

Das Sehnsuchtsziel „On the Road“: Sie ist eine Ikone und das ultimative Symbol des amerikanischen Traums, denn sie verkörpert Aufbruch, grenzenlose Freiheit und unendliche Möglichkeiten. Die Rede ist natürlich von der berühmten Route 66

Offiziell 1926 eröffnet, verband die ursprüngliche Strecke Chicago mit dem Pazifik. Ihre goldene Ära erlebte sie von den 1930er- bis in die 1960er-Jahre, als sie zur Hauptschlagader des Landes und zur Bühne unzähliger Roadtrip-Geschichten wurde. Zahlreiche Motels, Diners und Tankstellen schossen entlang der rund 2.448 Meilen (3.939 Kilometer) langen Strecke aus dem Boden. Von der Popkultur aufgegriffen, befeuern Werke wie Easy Rider auch noch Jahre danach den Mythos um die „Mutter aller Straßen". 

Heute ist die Route von damals durch schnellere und zielgerichtetere Interstate-Autobahnen ersetzt und seit 1985 nicht mehr Teil des offiziellen Fernstraßensystems. Aus der einstigen Verheißung auf Glück in der Ferne ist nun ein Kult(ur)gut geworden, das seine Reisenden nicht nur auf eine Zeitreise lockt, sondern ihnen auch erlaubt, jede Menge skurrile Anekdoten am Wegesrand zu entdecken. Wo sonst passieren Sie einen gigantischen blauen Wal mitten im Nirgendwo oder übernachten in einem Dorf aus begehbaren Beton-Tipis?

Bunter Vorgarten in Seligman

Von Ost nach West durch acht Bundesstaaten

Von Chicago bis Santa Monica durchquert die historische Route 66 acht Bundesstaaten und verbindet die Metropolen des Ostens der USA mit den Stränden Kaliforniens. Folgen Sie dem Verlauf der „Main Street of America“ und entdecken Sie auf dieser Karte die wichtigsten Stationen und regionalen Highlights, die die Legende lebendig werden lässt.

Illinois

Der „Prairie State“ ist der Ausgangspunkt der legendären Reise im Herzen des Mittleren Westens. Von Chicago aus führt Sie diese Etappe durch kleine Farmerstädte wie Springfield und Pontiac, wo liebevoll erhaltene historische Diner und Tankstellen den Startpunkt der Historic Route 66 authentisch bebildern. Erstaunlich ist, wie modern der Streckenanfang damals schon war: In Illinois übernahm die Route im Kern eine bereits ausgebaute, allwettertaugliche Trasse, während anderswo noch deutlich mehr improvisiert wurde.

Für Fans der Historic Route 66

  • Begin-Route-66-Schild (Chicago): 
    Offizieller Startpunkt an der Adams Street.
  • Route 66 Hall of Fame & Museum (Pontiac):  
    Spannendes Museum mit tausenden Original-Artefakten und jeder Menge Nostalgie.
  • Chain of Rocks Bridge (bei St. Louis): 
    Ein Muss für Fans der alten Trasse: Die historische Stahlfachwerkbrücke mitten über den Mississippi mit ihrem weltberühmten 22-Grad-Knick, heutzutage nur für Fußgänger zugänglich.
  • Historische Tankstellen (Odell & Springfield): 
    Die preisgekrönte Standard Oil Filling Station, eine der ältesten und am besten erhaltenen historischen Tankstellen im Stil eines Wohnhauses, und das Shea's Gas Station Museum. 
  • Cozy Dog Drive-In (Springfield): 
    Berühmt für die Erfindung des Corn Dogs (eine Art Hot Dog am Stiel) und seit 1949 ein kulinarisches Urgestein direkt an der Strecke.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Gemini Giant (Wilmington): 
    Eines der letzten Original-Maskottchen der Route und ein klassischer Fotostopp: überlebensgroße „Muffler Man“-Statue mit Weltraumhelm aus den 1960er-Jahren.
  • Route 66 Neon Sign Park (Atlanta): 
    Eine Sammlung restaurierter Werbeschilder der 66-Ära, die nachts in nostalgischem Neonlicht erstrahlen.
  • Abraham Lincoln Museum & Grabstätte (Springfield):
    Kultureller Stopp zur Geschichte der Region, direkt an der Route 66 in Lincolns Heimatstadt.

Missouri

Missouri, bekannt als „Tor zum Westen“, markiert den Beginn des hügeligeren Terrains und der Waldlandschaften der Ozarks. Genau das macht den Abschnitt besonders: viele Fluss- und Bachquerungen, wechselnde Höhen und ein Route-66-Gefühl, das eher an alte Landstraßen als an Fernverkehr erinnert. Die Strecke schlängelt sich durch St. Louis und eine Reihe kleinerer Orte, wo Sie über die malerische Devil's Elbow fahren, einen besonders gewundenen, historischen Abschnitt.

Für Fans der Historic Route 66

  • Devil's Elbow:
    Kurvenreicher Original-Streckenabschnitt mit einer nostalgischen Stahlbrücke und malerischem Blick auf den Big Piney River.
  • Route 66 Mosaik-Mural (Joplin):
    Ein riesiges Kunstwerk, das den gesamten Verlauf der „Mother Road“ durch die USA abbildet.
  • George's Garage (Joplin):
    Eine der wenigen erhaltenen originalen Tankstellen aus den 1930er-Jahren in der südwestlichen Ecke.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Gateway Arch (St. Louis): 
    Der berühmte Bogen symbolisiert das „Tor zum Westen“ und ist das bekannteste kulturelle Wahrzeichen des Bundesstaates Missouri.
  • Meramec Caverns (bei Stanton): 
    Ein beeindruckendes Höhlensystem, das früher als Versteck für den Outlaw Jesse James gedient haben soll.
  • Mural City (Cuba): 
    Die Stadt ist berühmt für ihre große Anzahl an Wandgemälden, die (neben der Route 66-Ära) die lokale Geschichte an den Häuserfassaden dokumentieren.
  • Fanning 66 Outpost Rocking Chair (bei Cuba): 
    Ein leuchtend roter Gigant, der ehemals als größter Schaukelstuhl der Welt galt und heute ein ikonischer Fotostopp ist.

Kansas

Dieser Staat bietet mit weniger als 14 Meilen den kürzesten Abschnitt der gesamten Route 66. Kansas ist der Inbegriff der Great Plains: offen, karg und mit diesem weiten Horizont, der Entfernungen anders wirken lässt. Trotz der Kürze lohnt sich diese Strecke aufgrund der besonders gut erhaltenen Originalabschnitte der alten Route, die so schmal gebaut wurden, dass Fahrzeuge bei Gegenverkehr bis heute auf den Randstreifen ausweichen müssen. Von den Anwohnern liebevoll „Sidewalk Highway“ genannt, verdeutlicht dieser Streckenabschnitt ganz gut, wie improvisiert die Anfänge der Route 66 in den 1920er-Jahren waren. Also: Ein Trip durch Kansas beschert nicht nur Geschichtsinteressierten trotz geringer Fahrzeit eine bemerkenswerte kleine Zeitreise.

Für Fans der Historic Route 66

  • Cars on the Route (Galena): 
    Der erste markante Stopp in Kansas: Eine erhaltene Kan-O-Tex Service Station aus den 1930er-Jahren, die als Inspiration für die Charaktere im Film Cars diente. Hier können Fans den „echten“ Hook bewundern.
  • Nelson's Old Riverton Store (Riverton): 
    Eines der ältesten, noch betriebenen Geschäfte entlang der gesamten Route 66 (eröffnet 1925), ein Stück Geschichte zum Selbsterleben.
  • Old Rainbow Bridge (Baxter Springs):
    Die einzig erhalten gebliebene Marsh-Arch-Brücke der Route 66, direkt auf der Trasse.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Galena Historic District:
    Prachtvolle Backsteinarchitektur und historische Bergbaumaschinen, die vom einstigen Reichtum der Region als Zentrum des Blei- und Zinkabbaus erzählen.

Oklahoma

In Oklahoma kann sich das Roadtrip-Gefühl so richtig entfalten: weite Prärie, kleine Orte in regelmäßigen Abständen und dazwischen lange Fahrstrecken. Nicht umsonst wirbt der Staat mit dem längsten noch durchgehend gut befahrbaren Route-66-Abschnitt. Als Heimat von Cyrus Avery, dem „Father of the Mother Road“, gilt Oklahoma als die Wiege der legendären Straße und löst auf seinen über 400 intakten Meilen das Versprechen einer nostalgischen Hochburg ein. Die Route führt hier über eine beeindruckende Anzahl historischer Brücken und durch Ortschaften, die eine höhere Dichte an Roadside-Attraktionen und Museen bieten als jeder andere Staat.

Für Fans der Historic Route 66

  • Cyrus Avery Route 66 Memorial Bridge & Plaza (Tulsa):
    Symbolischer Ort der „Geburt“ der Route 66, da Cyrus Avery als ihr Ideengeber gilt.
  • Lucille’s Historic Route 66 Roadhouse (zwischen Hydro und Weatherford):
    Eine der ikonischsten historischen Tankstellen, die über 60 Jahre lang von Lucille Hamons, der „Mother of the Mother Road“, betrieben wurde.
  • Arcadia Round Barn (Arcadia):
    Historisches Wahrzeichen und eines der am häufigsten fotografierten Originalgebäude entlang der Route.
  • National Route 66 Museum (Elk City):
    Bedeutendes Museum zur Kultur- und Verkehrsgeschichte der Route 66 mit originalgetreuen Straßenszenen.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Blue Whale of Catoosa (Catoosa):
    Legendäre Road-Trip-Attraktion aus den 1970ern.
  • POP’s (Arcadia):
    Modernes Diner mit futuristischer Architektur und riesiger LED-Colaflasche – verbindet Nostalgie und Gegenwart.
  • Totem Pole Park (zwischen Chelsea und Foyil):
    Exzentrisches Kunstprojekt mit dem ehemals größten Totempfahl der Welt – Teil der skurrilen Kunst- und Folk-Kultur entlang der Route.

Texas

Im Norden von Texas, dem sogenannten Panhandle, zeigt sich die Route 66 von ihrer rauesten und weitläufigsten Seite. Auf knapp 180 Meilen durchquert der Highway das Land der Cowboys, Rancher und Ölbarone. Texas darf hier einen ganz besonderen Reisemoment beherbergen: In der kleinen Stadt Adrian liegt der offiziell markierte Mittelpunkt der Strecke, der mit der charmanten Ansage „1.139 Meilen nach Chicago“ und „1.139 Meilen nach Los Angeles“ in beide Richtungen gleich weit ist. Die Etappe ist geprägt von riesigen Rinderfarmen mit endlosen Weiden, historisch bedeutsamen Brücken und Kunstwerken, die mittlerweile genauso legendär sind wie die Straße selbst.

Für Fans der Historic Route 66

  • Midpoint Café (Adrian): 
    Symbolischer Mittelpunkt der Route – beliebt als Foto-Spot, berühmt als Ort der originalen Roadtrip-Infrastruktur und für seine „Ugly Crust Pies“.
  • Conoco Tower Station / U-Drop Inn (Shamrock): 
    Ein architektonisches Juwel im Art-déco-Stil aus dem Jahr 1936. Die ehemalige Tankstelle mit ihrem markanten Turm ist eines der meistfotografierten Gebäude der Route und diente als Vorbild für „Ramone's House of Body Art“ im Film Cars.
  • Route 66 Historic District (Amarillo): 
    Historischer Straßenabschnitt (6th Street) mit alten Neonmotels, Westernshops und Original-Restaurants.
  • Magnolia Gas Station (Vega): 
    Eine liebevoll restaurierte Tankstelle aus den 1920er-Jahren, die einen authentischen Einblick gibt, wie mühsam und gleichzeitig abenteuerlich das Auftanken in der Frühzeit der Route war.
  • Glenrio Ghost Town: 
    Geisterhaftes Relikt direkt an der Grenze zu New Mexico, wo die originale Fahrbahn der Mother Road im Nichts verschwindet. Gebäude wie das „First/Last Motel in Texas“ wurden einst während des Booms der Route extra errichtet und verfielen schließlich zu Ruinen, als der Interstate-Highway den Verkehr an den kleinen Orten vorbeileitete.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Cadillac Ranch (Amarillo): 
    Legendäre Kunstinstallation von 1974 mit halb im Boden versenkten Cadillacs – eines der bekanntesten Popkultur-Motive weltweit.
  • VW Slug Bug Ranch (Conway): 
    Die humorvolle Antwort auf die Cadillac Ranch, bei der Käfer (VW Bug) in den Boden gesteckt wurden.
  • The Big Texan Steak Ranch (Amarillo): 
    Restaurant mit riesigem Cowboy-Schild und Kultstatus: Wer die „72-ounce-Steak“-Challenge gewinnt (ca. zwei Kilogramm Fleisch mit Beilagen in einer Stunde essen), der zahlt nicht.
  • Leaning Tower of Texas (Groom): 
    Klassisch-skurriler Roadside-Stopp: Ein schiefer Wasserturm, der aussieht, als würde er kippen.
  • Palo Duro Canyon State Park: 
    Der „Grand Canyon von Texas“ ist ein beeindruckendes Naturwunder mit leuchtend roten Felswänden unweit der Route 66.

New Mexico

New Mexico, das „Land of Enchantment“, verzaubert durch seine besondere Lichtstimmung, die zwischen kargen Wüstenebenen, Pinienwäldern und roten Felsen nicht nur Künstlerseelen sprachlos werden lässt. Eine Mischung aus spanischer Kolonialgeschichte und indigenen Pueblo-Traditionen macht aus dieser Etappe einen kulturell einzigartigen Abschnitt. Außerdem hat die Route hier eine der spannendsten Eigenheiten überhaupt: Bis 1937 verlief die Route 66 in einem großen Bogen über die Hauptstadt Santa Fe, danach machte eine markante Umlegung die Strecke deutlich kürzer. Dadurch entstand die kuriose Situation, dass sich die Mother Road heute in Albuquerque an einer Kreuzung selbst begegnet. Echte Fans fahren daher oft bewusst beide Abschnitte, um kein Stück Geschichte zu verpassen.

Für Fans der Historic Route 66

  • Blue Swallow Motel (Tucumcari): 
    Eines der berühmtesten Motels der Welt mit ikonischer Neonbeleuchtung, das das Flair der 1930er-Jahre perfekt konserviert.
  • Nob Hill & Downtown (Albuquerque): 
    Langer Abschnitt mit originaler Infrastruktur, historischen Neonreklamen und ikonischen Geschäften der Blütezeit.
  • Kreuzung der 66 mit sich selbst (Albuquerque): 
    Weltweit einzigartig: Die Ecke Central Avenue/4th Street, an der sich die alte und neue Trasse kreuzen.
  • El Rancho Hotel (Gallup): 
    Historisches Hotel, ehemaliges Hollywood-Hauptquartier und prachtvolles Denkmal der frühen Route-66-Ära und Filmgeschichte.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Old Town (Albuquerque):
    Das historische Herz der Stadt mit originalen Lehmhäusern aus dem 18. Jahrhundert lässt Besucher in die spanisch-koloniale Geschichte eintauchen.
  • Plaza (Santa Fe): 
    Die älteste Hauptstadt der USA ist nur über die alte Streckenführung erreichbar, aber den Abstecher wert: Die Plaza ist ihr kulturelles Zentrum und das Herzstück des berühmten Adobe-Stils, bei dem ganze Straßenzüge einheitlich aus Lehmziegeln geformt sind.
  • Blue Hole (Santa Rosa): 
    Ein tiefblaues Naturwunder mitten in der staubigen Wüste. Das außerordentlich leuchtend blaue Quellwasserbecken ist 24 Meter tief und neben einer einzigartigen Gelegenheit zum Abkühlen auch ein sagenhaftes Fotomotiv.
  • Tee Pee Curios (Tucumcari): 
    Foto-Stopp mit Kitsch-Note: Ein skurriler Souvenirladen in Form eines Tipis mit originaler Neonreklame.

Arizona

In Arizona lässt der Wilde Westen grüßen! Von den dichten Pinienwäldern um Flagstaff über die karge Mondlandschaft des Petrified Forest bis hin zu den kurvigen Bergstraßen der Black Mountains dürfen Roadtrip-Fans auf einer beeindruckenden Strecke von rund 385 Meilen ein vielfältiges Spektrum an Naturschönheiten bewundern. Als lebendige Museen auf der Strecke behaupten sich ikonische „Cowtowns“ wie Seligman und Williams gegen die moderne Interstate. Genau hier wurde die Mother Road Ende der 80er Jahre zu neuem Leben erweckt, nachdem sie offiziell von den Landkarten verschwunden war. Hier steckt die Seele der alten Route in jedem Meilenstein und jeder verwitterten Fassade, die von den stolzen Bewohnern mit Herzblut gegen den Zerfall verteidigt wird.

Für Fans der Historic Route 66

  • Seligman Historic District:
    Gilt als Geburtsort der Route-66-Renaissance, da hier der Widerstand gegen das Vergessen der Route startete. Ein buntes Dorf voller Nostalgie.
  • Angel & Vilma Delgadillo's Route 66 Gift Shop (Seligman):
    Das Geschäft von Angel Delgadillo, dem „Guardian of the Mother Road“, ist ein zentraler Treffpunkt für 66-Historiker.
  • Williams Historic Downtown:
    Letzte Stadt, in der die Route 66 offiziell Teil des US-Highway-Systems war – ein geschichtsträchtiger Ort, der sich den Charme aus den Glanzzeiten bewahrt hat.
  • Hackberry General Store (Peach Springs):
    Abgelegener Roadside-Store als Route-66-Museum. Ein Eldorado für Sammler mit Vintage-Schildern, alten Zapfsäulen und dem Geist der 1950er.
  • Wigwam Motel (Holbrook): 
    Schlafen in Beton-Tipis von 1950. Eines von nur zwei verbliebenen Original-Motels dieser Bauart entlang der gesamten Strecke.
  • Jackrabbit Trading Post (Joseph City): 
    Berühmt für das „Here it is“-Schild. Ein ikonischer Stopp, der seit 1949 das unveränderte Bild der Route prägt.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Grand Canyon National Park: 
    Das gewaltigste Naturwunder der USA. Der Abstecher von Williams aus ist für fast jeden Route-66-Reisenden ein absolutes Muss.
  • Petrified Forest & Painted Desert: 
    Eine surreale Landschaft aus farbenprächtigen Badlands und versteinerten Baumstämmen. Die Trasse führt hier direkt durch eine Kulisse wie von einem anderen Planeten.
  • Meteor Crater (bei Winslow): 
    Der am besten erhaltene Meteoreinschlagkrater der Erde – eine fast außerirdisch wirkende geografische Sehenswürdigkeit direkt am Highway.
  • „Standin’ on the Corner“ Park (Winslow): 
    An der Ecke Kinsley Avenue und 2nd Street können sich Reisende auf die Spuren des Eagles-Songs „Take It Easy“ begeben.
  • Oatman Ghost Town: 
    Wild-West-Feeling pur: Ein alter Goldgräberort in den Black Mountains, bekannt für seine zahmen, freilaufenden Esel auf der Hauptstraße.

Kalifornien

Kalifornien ist der Staat der Kontraste und das große Finale einer epischen Reise. Die Strecke führt von der extremen Stille und Weite der Mojave-Wüste über die San Bernardino Mountains bis in den glitzernden Ballungsraum von Los Angeles. Hier wandelt sich die Route 66 von der einsamen Wüstenstraße zum mehrspurigen Boulevard, bevor sie schließlich am Pazifik ihr legendäres Ende findet. Dramaturgisch gedacht bildet Kalifornien den idealen Schlussteil: Mit dem 1940 eröffneten Arroyo Seco Parkway wurde ein früher, moderner Highway-Abschnitt Teil der Route – ein Vorgeschmack auf das Freeway-Zeitalter, das die Route 66 später verdrängen sollte. Hier führt die alte Straße spürbar in die neue Zeit, bis sie nach über 2.400 Meilen am Pier von Santa Monica endgültig endet.

Für Fans der Historic Route 66

  • Roy’s Motel & Café (Amboy): 
    Ein einsames Art-déco-Juwel mitten in der Mojave-Wüste. Das gigantische Neon-Schild ist eines der berühmtesten und meistfotografierten Symbole der gesamten Route.
  • Mother Road Museum (Barstow): 
    Gelegen im imposanten historischen Harvey House Railroad Depot, bietet dieses Museum tiefgreifende Einblicke in die Entwicklung und die kulturelle Bedeutung der Route 66.
  • Old Town Victorville: 
    Enthält einen gut erhaltenen Abschnitt mit historischen Gebäuden entlang der Trasse.
  • Historic Bridge und Verläufe im Cajon Pass
    Der historische Pass, über den die Route 66 in die Metropolregion abfällt, zeigt beeindruckende Ingenieurskunst und alte Trassen.
  • Wigwam Motel (San Bernardino): 
    Eines von nur drei verbliebenen Wigwam-Motels in den USA – ein einzigartiges architektonisches Zeugnis der Roadtrip-Ära.
  • „End of the Trail“-Schild (Santa Monica Pier): 
    Symbolisches Ende der Route 66 und Pilgerziel vieler Reisender.

Roadside-Attraktionen & Must-sees

  • Bagdad Café (Newberry Springs): 
    Berühmt durch den gleichnamigen Kultfilm. Ein kleiner, staubiger Stopp in der Wüste, der heute Fans aus aller Welt magisch anzieht.
  • Peggy Sue’s 50’s Diner (Yermo): 
    Ein buntes Original-Diner im Rock-’n’-Roll-Stil der 50er-Jahre voller Film-Memorabilien.
  • Calico Ghost Town: 
    Eine restaurierte Silberminenstadt aus den 1880er-Jahren. Ein lebendiges Freilichtmuseum, das den Wilden Westen Kaliforniens für Besucher greifbar macht.
  • Elmer’s Bottle Tree Ranch (Oro Grande): 
    Ein Wald aus „Flaschenbäumen“ und Relikten der Route. Ein einzigartiges, privates Kunstwerk aus recyceltem Glas, das den kreativen Geist der Strecke zeigt.
  • Original McDonalds Museum (San Bernardino): 
    Der Standort des ersten McDonalds-Restaurants (heute Museum), ein Symbol für das moderne Amerika, das die 66 hervorbrachte.

Inspiration rund um die Route 66

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Die 2448 km lange Route 66 steht wie fast keine andere für den Aufbruch in Richtung Westküste, zur gegenüberliegenden Seite des Landes.
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