Das Sehnsuchtsziel „On the Road“: Sie ist eine Ikone und das ultimative Symbol des amerikanischen Traums, denn sie verkörpert Aufbruch, grenzenlose Freiheit und unendliche Möglichkeiten. Die Rede ist natürlich von der berühmten Route 66.
Offiziell 1926 eröffnet, verband die ursprüngliche Strecke Chicago mit dem Pazifik. Ihre goldene Ära erlebte sie von den 1930er- bis in die 1960er-Jahre, als sie zur Hauptschlagader des Landes und zur Bühne unzähliger Roadtrip-Geschichten wurde. Zahlreiche Motels, Diners und Tankstellen schossen entlang der rund 2.448 Meilen (3.939 Kilometer) langen Strecke aus dem Boden. Von der Popkultur aufgegriffen, befeuern Werke wie Easy Rider auch noch Jahre danach den Mythos um die „Mutter aller Straßen".
Heute ist die Route von damals durch schnellere und zielgerichtetere Interstate-Autobahnen ersetzt und seit 1985 nicht mehr Teil des offiziellen Fernstraßensystems. Aus der einstigen Verheißung auf Glück in der Ferne ist nun ein Kult(ur)gut geworden, das seine Reisenden nicht nur auf eine Zeitreise lockt, sondern ihnen auch erlaubt, jede Menge skurrile Anekdoten am Wegesrand zu entdecken. Wo sonst passieren Sie einen gigantischen blauen Wal mitten im Nirgendwo oder übernachten in einem Dorf aus begehbaren Beton-Tipis?









































