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1. Tag: St. John’s
St. John’s ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum der Insel Neufundland. Ein Ausflug auf den Signal Hill lohnt sich. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf St. John’s mit seinem Hafen.
2. Tag: St. John’s
Die Stadt selbst hat einiges zu bieten, nicht zuletzt die vielen farbenfrohen Häuser. Darüber hinaus sollte man sich unbedingt das etwas außerhalb gelegene Cape Spear ansehen und auch dem Ferryland-Leuchtturm einen Besuch abstatten. Dort können Sie ein leckeres Picknick bestellen, es sich damit auf einer Decke auf dem Kliff bequem machen und die Aussicht genießen.
3. Tag: St. John’s – Port Rexton 270 km
Kleine idyllisch gelegene Fischerdörfer laden zu einer Besichtigung ein. Das heutige Ziel ist die Bonavista Peninsula und die Gegend um Trinity. Hier wurde der Film „Schiffsmeldungen“ mit Kevin Spacey gedreht. Im Fisher’s Loft Inn sollten Sie unbedingt einen Tisch für Ihr Abendessen reservieren. Bei fantastischen Speisen aus lokal angebauten Zutaten können Sie die herrliche Sicht auf die Bucht genießen. Hier kann man mit etwas Glück auch Eisberge und Wale sehen.
4. Tag: Port Rexton – Twillingate 310 km
Eine längere Etappe zum ehemaligen Outport Twillingate über die „Road to the Isles“ steht heute auf dem Programm. Hier sieht man, je nach Saison, Eisberge. Der Ort wird deshalb auch als „Iceberg Capital of the World“ bezeichnet. Unser Tipp für Sie am Abend: Fahren Sie zum nahe gelegenen Long Point Lighthouse. Hier haben Sie einen besonders schönen Blick auf den Sonnenuntergang. Vielleicht sehen Sie ja sogar Wale!
5. Tag: Twillingate
Eine Bootstour zum Anschauen von Eisbergen sollten Sie unbedingt einplanen. Die Ausflüge werden von verschiedenen Unternehmen angeboten. Mit ein wenig Glück sehen Sie auf der Fahrt auch Wale und vielleicht sogar Seeadler. Die Menschen in dieser Region sind übrigens sehr herzlich und offen für einen Plausch.
6. Tag: Twillingate – Gros Morne National Park 420 km
Heute geht es quer durch das Zentrum Neufundlands, in den faszinierenden Gros Morne National Park. Auf Ihrer Rückfahrt werden Sie mehr Zeit zum Entdecken des Parks haben. Verschiedene Restaurants bieten frischen Fisch und Lobster an – für Ihr Abendessen ist also gesorgt.
7. Tag: Gros Morne National Park – L’Anse au Clair 277 km
Es gibt unterwegs immer wieder Aussichtspunkte, die spektakuläre Blicke bieten – es lohnt sich, dort anzuhalten. Von St. Barbe aus geht es in etwa 1,5 Stunden mit der Fähre nach Blanc Sablon in der Provinz Québec. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie L’Anse au Clair in Labrador. Labrador, auch „Big Land“ genannt, gehört zur Provinz Neufundland. Hier gibt es noch große Teile völlig unberührter Natur. An der Küste werden immer wieder Eisberge gesichtet, die von Grönland aus an der kanadischen Küste entlangziehen.
8. Tag: L’Anse au Clair – Battle Harbour 180 km
Zunächst auf asphaltierten Straßen, dann auf Schotterstraßen setzen Sie Ihre Fahrt auf dem Trans-Labrador Highway fort. In Mary’s Harbour erreichen Sie die Fähre nach Battle Harbour, dorthin setzen Sie ohne Auto mit einer kleinen Fähre über (Fähre nicht im Preis enthalten). Erkunden Sie den Ort mit seinem um 1750 in der Kabeljau-Fischereizeit florierenden Hafen. Es handelt sich um eine der ersten europäischen Siedlungen in dieser Region. Die Insel ist eine National Historic Site und wird nur im Sommer bewohnt. Hier werden die Gäste im Inn oder in gemütlichen Cottages untergebracht.
9. Tag: Battle Harbour
Ohne Fernsehen, Telefon und Internet fühlen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Sie können sich hier in den Cottages selbst versorgen oder die Mahlzeiten mit den anderen Gästen gemeinsam im Speisesaal einnehmen. Alle Gerichte werden hier frisch zubereitet, und beim Essen ergeben sich oft interessante Gespräche. Auf einem kostenlosen Spaziergang können Sie mehr über die faszinierende Geschichte der Insel und ihrer Bewohner erfahren. Auch eine Wanderung durch das überschaubare Hinterland bietet sich an.

10. Tag: Battle Harbour – Red Bay 120 km
Entspannen Sie sich noch ein paar herrliche Stunden fernab der Zivilisation, bevor Sie mit der Fähre zurück nach Mary’s Harbour gelangen, wo Ihr Auto bereits auf Sie wartet. Sie wandeln weiter auf geschichtlichen Pfaden und werden als Nächstes mehr über den Walfang erfahren. Red Bay war 1550 bis 1600 Walfanghafen und ist heute eine National Historic Site. In einer Ausstellung wird das Leben der Walfänger detailgetreu nachgestellt. Gegen eine kleine Gebühr werden Sie mit dem Boot zur vorgelagerten Insel Saddle Island gebracht. Von hier aus ist das Wrack eines Walfangbootes gut zu sehen. Es ergeben sich auch schöne Fotomotive mit den typischen Neufundland-Häusern von Red Bay.
11. Tag: Red Bay – St. Anthony 246 km
Halten Sie unterwegs am Pinware Provincial Park, hier kann man gut ein Picknick machen. Es lohnt sich auch der Besuch des Leuchtturms am Point Amour in der Nähe von L’Anse Amour. Der Leuchtturm ist der zweithöchste in Kanada und wurde 1854 gebaut, um die Navigation in der Strait of Belle Isle, der Meerenge zwischen Neufundland und Labrador, zu erleichtern. Ein Wanderweg führt direkt an der Küste entlang und bietet Blicke auf verschiedene Schiffswracks. Auf Erklärungstafeln werden die Geschichten der Schiffe erläutert. Mit der Fähre erreichen Sie ab Blanc Sablon wieder Neufundland und fahren von St. Barbe aus weiter nach St. Anthony.
12. Tag: St. Anthony
Entdecken Sie die interessante einstige Wikingersiedlung L’Anse aux Meadows. Das Leben und Wirken der Wikinger in dieser Region wird im Visitor Center und auf dem dazugehörigen weitläufigen Gelände anschaulich erklärt. Es werden auch kostenlose Touren mit Rangern angeboten. Ganz in der Nähe lohnt außerdem der Besuch der nachgestellte Wikingersiedlung Norsted. Wenn Sie auf dem Rückweg einen Halt einlegen möchten, sollten Sie den Leuchtturm von St. Anthony besuchen. Vom Kliff aus hat man die Chance, Eisberge zu sehen. Das Restaurant vor Ort lädt passend zum Leuchtturm in Rot und Weiß zu rustikaler Küche ein. Verschiedene Wanderwege durchziehen dieses Küstengebiet. Ein kurzer Spaziergang ist empfehlenswert.
13. Tag: St. Anthony – Gros Morne National Park 350 km
Sie kehren für einen ausführlichen Besuch zurück in den Gros Morne National Park. Im Visitor Center erhalten Sie Auskunft über die vielen Wanderwege im Park. Verpassen Sie auf keinen Fall die Bootstour auf dem Western Brook Pond. Karten dafür erhalten Sie im Ocean View Hotel in Rocky Harbor. Die Bootstour erreichen Sie nach einer Wanderung etwas außerhalb von Rocky Harbor.
14. Tag: Gros Morne National Park
Bewundern Sie die berühmten Tablelands, machen Sie eine Bootsfahrt auf der Bonne Bay oder erforschen Sie die Bucht per Kajak. Die Möglichkeiten im Nationalpark sind nahezu unbegrenzt.
15. Tag: Gros Morne National Park – Grand Falls 275 km
Vom Westen der Insel aus machen Sie sich langsam auf in Richtung St. John’s, dem Ausgangspunkt Ihrer Reise. Sie erreichen Grand Falls im Herzen der Insel, wo Sie eine Nacht verbringen.
16. Tag: Grand Falls – Terra Nova National Park 180 km
Nachdem Sie auf der Hinfahrt nur durch den Park gefahren sind, haben Sie nun Zeit für einen ausführlicheren Besuch. Im Terra Nova National Park empfiehlt sich eine ausgedehnte Wanderung oder eine Kanutour.
17. Tag: Terra Nova Park
Es gibt im Park viel zu entdecken. Die hervorragenden Visitor Center der Parks sind immer die beste Quelle für Tipps zum Wandern oder für andere Besichtigungen. Der Atlantik und der Wald des östlichen Neufundlands bestimmen hier die Landschaft.
18. Tag: Terra Nova – St. John’s 251 km
Die letzte Etappe Ihrer Reise bricht an. Nehmen Sie sich doch ein Picknick mit, damit Sie noch einmal ein Mittagessen in der Natur genießen können.
19. Tag: St. John’s 250 km
Nutzen Sie die Zeit für Einkäufe, bevor Sie von den „Newfies“ Abschied nehmen.
Aufgrund von unterschiedlichen Saisonzeiten, Feiertagen & Wochenenden können die Preise je nach Termin variieren.
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