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Reisen nach Atlantik-Kanada

Weite Flusslandschaften am St.-Lorenz-Strom, faszinierende Panoramastraßen entlang beeindruckender Steilküsten und kleine Fischerdörfer mit bunten Holzhäusern - das erleben Sie auf einer Reise durch Atlantik-Kanada. Reisen Sie durch die bekannten Nationalparks Gros Morne, Cape Breton Highlands und den Fundy National Park, die zu den Juwelen unter Kanadas Nationalparks zählen. Im Norden ist das wildere Küstenbild von anmutig dahintreibenden Eisbergen und vorbeiziehenden Walen geprägt.

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Labrador-Reisen

Red Bay
Red Bay

Erleben Sie Labrador mit CANUSA TOURISTIK zum Sonderpreis

3 Tage/2 Nächte Labrador inklusive Fährüberfahrten für nur 79 Euro pro Person im Doppelzimmer

Erleben Sie unberührte Natur und faszinierende Geschichte, und bewundern Sie die Eisberge in der Strait of Belle Isle. Kleine Fischerdörfer, herrliche Küstenlandschaften und gastfreundliche Einwohner prägen die Region. In Red Bay wurde eine UNESCO World Heritage Site eingerichtet, um historische Artefakte aus der Walfängerzeit zu bewahren. Hier können Sie auf den Spuren der Geschichte wandeln. Labrador ist noch ein echter Geheimtipp, den wir Ihnen unbedingt ans Herz legen möchten.

Point-Amour-Leuchtturm
Point-Amour-Leuchtturm

Ihre Reiseverlauf für Ihren Labrador-Besuch

1. Tag: Fährfahrt St. Barbe/Neufundland – Blanc Sablon – L’Anse au Claire
Am Nachmittag legt die Fähre von St. Barbe auf Neufundland in Richtung Labrador ab. Nach Ankunft in Blanc Sablon fahren Sie nur noch eine kurze Strecke bis L’Anse-au-Clair.
1 Übernachtung im Doppelzimmer im Northern Light Inn.

2. Tag: L’Anse au Claire – Red Bay
Auf dem Labrador Coastal Drive fahren Sie heute bis Red Bay, einem ehemaligen Walfänger-Hafen. Unterwegs kommen Sie durch kleine Fischerdörfer und erhalten einen ersten Eindruck von der Weite und der unberührten Natur in dieser Region.
1 Übernachtung im Doppelzimmer in der Whaling Station.

3. Tag: Red Bay – Fährfahrt Blanc Sablon-St. Barbe/Neufundland
Wandeln Sie heute auf den Spuren der Geschichte. Im Visitor Information Centre vermittelt Ihnen eine eindrucksvolle Ausstellung das Leben der einstigen Walfänger. Sie haben auch die Möglichkeit, mit einem Boot nach Saddle Island überzusetzen, um Ausgrabungen zu besichtigen. Am Nachmittag bringt die Fähre Sie wieder von Blanc Sablon nach St. Barbe auf Neufundland.

Falls Sie noch etwas länger in Labrador bleiben wollen, empfehlen wir Ihnen einen Aufenthalt auf der Insel Battle Harbour. Eine oder mehrere Übernachtungen können bequem in Ihre Route integriert werden.

Labrador ist ein echter Geheimtipp und sollte unbedingt zu Ihrer Reiseroute in Atlantik-Kanada gehören. Wir stellen Ihnen gern ein passendes Angebot zusammen.

Hier kommen Sie zu den Reiseangeboten für die Region

Fähre
Fähre

Das erwartet Sie in Labrador

Die Überfahrt mit der Fähre nach Blanc Sablon in Québec beträgt rund 1 3/4 Stunden. Folgen Sie von Blanc Sablon dem Highway 138 über die Grenze nach L’Anse-au-Clair in Labrador. Hier trägt der Highway die Nummer 510. Um L’Anse-au-Clair herum und auf Ihrer weiteren Reise durch Südlabrador haben Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten für Wanderungen und Tierbeobachtungen.

Sehenswertes unterwegs

Labrador Straits Museum
Das Labrador Straits Museum (zwischen Forteau und L’Anse-au-Loup gelegen) geht auf die neuere Siedlungsgeschichte entlang der Küste Labradors ein. Der Fokus wurde dabei besonders auf die Rolle der Frauen in der Geschichte Labradors gelegt.

L’Anse Amour
Die kleine Straße nach L’Anse Amour und zum Point-Amour-Leuchtturm biegt zwischen Forteau und L’Anse-au-Loup nach rechts vom Highway 510 ab. Der Leuchtturm misst vom Sockel bis zur Glaskuppel 33 Meter und ist damit der höchste in Atlantik-Kanada und der zweithöchste jemals gebaute Leuchtturm Kanadas. Er ist noch immer in Betrieb – inzwischen allerdings automatisiert. Sie können den Leuchtturm über eine Innentreppe erklimmen (128 Stufen) und genießen von der Glaskuppel einen fantastischen Blick über die Region. Halten Sie auch nach Walen Ausschau. Das dazugehörige Wohnhaus, im Stil der 1850er-Jahre restauriert, bietet nicht nur einen guten Einblick in das Leben eines Leuchtturmwärters und seiner Familie, sondern vermittelt auch Wissenswertes über die technische Entwicklung von Leuchttürmen.

Highway in Labrador
Highway in Labrador

Red Bay
In Red Bay führt ein kleines, aber sehr informatives Besucherzentrum und Museum in die Geschichte der Basken ein, die hier in der Strait of Belle Isle um 1560 auf Walfang (Glattwal und Grönlandwal) gingen. Die Wale wurden an der Küste weiterverarbeitet und das gewonnene Walöl nach Europa verschifft. Die Basken gingen dem Walfang in heimischen Gewässern (Golf von Biscaya) bereits seit dem 11. Jahrhundert nach. Walöl wurde zu dieser Zeit zu einem wertvollen Rohstoff in Europa. Es wurde als Lampenöl und Schmiermittel genutzt und fand Verwendung in Farben, Lacken und Seifen. Anfang des 16. Jahrhunderts war die Walpopulation stark dezimiert. Zur gleichen Zeit machten sich baskische Fischer jeden Sommer auf den Weg nach Neufundland, um nach neuen, ertragreichen Fischgründen (insbesondere für Kabeljau) zu suchen. Ihre Berichte über die große Anzahl von Walen in der Strait of Belle Isle weckte das Interesse der Walfänger.

Entlang der Küste von Québec und Labrador entwickelte sich schnell eine gut funktionierende Industrie rund um den Walfang und die Produktion von Walöl. Von 16 kleinen Häfen zwischen Petit-Mécatina in Québec und Cape St. Charles in Labrodor ist bekannt, dass sie im 16. Jahrhundert als Walfangstationen dienten. Red Bay ist einer der am besten erhaltenen Häfen.

Im Visitor Orientation Centre dokumentiert der 30-minütige Film „The Basque Whalers of Labrador“ die Ausgrabungsarbeiten in Red Bay an Land und unter Wasser. Ausgestellt ist außerdem ein aus dem 16. Jahrhundert stammendes Walfangboot (chalupa). Schautafeln und zahlreiche Gegenstände aus jener Zeit veranschaulichen im Visitor Interpretation Centre das damalige Leben der Basken an der Küste Labradors.

Auf der vorgelagerten Insel Saddle Island (ein Boot verkehrt stündlich, Fahrzeit etwa 5 Minuten) können Sie einige der Ausgrabungsstätten besuchen. Hier wurden unter anderem die Gräber von 16 Walfängern und zahlreiche Gegenstände für die Weiterverarbeitung von Walen gefunden. Das 400 Jahre alte Skelett eines Glattwals ist im Red Bay Town Centre ausgestellt. Vom Tracy Hill (erreichbar über einen 1,5 Kilometer langen Wanderweg über Holzbohlen mit 689 Stufen) genießen Sie einen sehr schönen Blick über Red Bay.

Battle Harbour Inn
Battle Harbour Inn

Battle Harbour
Falls Sie Ihren Aufenthalt in Labrador noch verlängern möchten, sollen Sie unbedingt einen Besuch auf der Insel Battle Harbour einplanen.

Ab Red Bay ist der Highway 510 eine Schotterstraße. Sie durchfahren nun typisches „Barrenland“. Die Bäume werden immer kleiner und rarer. Tuckamore (Krummholz), vom ständigen Wind stark gebeugte, fast horizontal liegende und extrem dicht wachsende Fichten, prägt das Landschaftsbild, das fast schon an subarktische Regionen erinnert. Die Straße verläuft durch eine Reihe von frei gesprengten Schneisen im Felsgestein, die sich im Winter häufig mit Schnee füllen und nicht mehr passierbar sind. Die Straße muss dann gesperrt werden. Schnee gibt es oft bis weit in den Frühsommer hinein.

Die Fähranlegestelle in Mary’s Harbour (gleichzeitig auch das örtliche Visitor Centre) liegt an der Main Street. Die Fähre benötigt für die Überfahrt nach Battle Harbour knapp 1,5 Stunden.

Mitte des 18. Jahrhunderts von englischen Kaufleuten auf einer Insel gegründet, war Battle Harbour über 200 Jahre lang das ökonomische und soziale Zentrum und die inoffizielle Hauptstadt Labradors – dank der reichen Fischgründe in seiner Umgebung. Mit dem Rückgang der Fischbestände und sozialen Veränderungen verlor Battle Harbour im 20. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung, und seine Einwohner zogen auf das Festland. 1992 wurde der Ort restauriert und ist heute ein beeindruckendes und sehr lebendig gestaltetes Freilichtmuseum, das einen Einblick in das Leben der Fischer und Kaufleute der damaligen Zeit erlaubt. Sie können den Ort selbst erkunden oder an einer geführten Tour teilnehmen.

Für Übernachtungen steht das Battle Harbour Inn mit einzelnen Zimmern zur Verfügung. Auf Anfrage bieten wir Ihnen auch gern Preise für Cottages ein.

Beeren in Labrador
Erkundigen Sie sich vor Ort, ob und welche Beeren gerade reif sind. Beerenpflücken ist ein Hobby der hier ansässigen Menschen. Sir Wilfred Grenfell sagte einst: „Gott hat Labrador nicht mit Äpfeln und Orangen beschenkt, aber er gab uns reichlich andere Früchte“ (und meinte damit die Beeren). Ganz besonders exotisch sind die Bakeapples – große gelbe Beeren, die frisch, als Marmelade oder auf Kuchen sehr lecker schmecken. Eine nordamerikanische Preiselbeerart, genannt Partridgeberry, lässt sich in ganz Neufundland finden. Sie hat immergrüne Blätter, duftende kleine weiße Blüten und scharlachrote Beeren. Probieren Sie Partridgeberry Pie, einen gedeckten Obstkuchen oder „Partridgeberry Grunt“, eine örtliche Spezialität.

Reiseangebote für die Region

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Impressionen aus Labrador

Point Amour Lighthouse
Point Amour Lighthouse
Coastal Drive
Coastal Drive Information Centre
Willkommens-Schild
Wolf in Labrador
Highway in Labrador
Highway in Labrador
Gravel Road
Apollo Fähre

Videos

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