Neuengland ist der europäischste Teil der USA, vielleicht gefällt es deswegen gerade vielen Europäern auch so gut dort. Landschaft, Klima und Vegetation sind Ihnen vertraut. Gleichzeitig ist es eine sehr geschichtsträchtige Gegend. In Massachusetts landete vor über 350 Jahren die Mayflower mit den Pilgervätern an Bord. In Boston, der heimlichen Hauptstadt, fand die berühmte Tea Party statt, und von hier wurde später auch die amerikanische Unabhängigkeit erklärt.
Neuengland wird deshalb auch als die Wiege der USA bezeichnet.
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Neuengland (Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Connecticut, Rhode Island) ist der europäischste Teil der USA, vielleicht gefällt es deswegen gerade vielen Europäern auch so gut dort. Landschaft, Klima und Vegetation sind Ihnen vertraut. Gleichzeitig ist es eine sehr geschichtsträchtige Gegend. In Massachusetts landete vor über 350 Jahren die Mayflower mit den Pilgervätern an Bord. In Boston, der heimlichen Hauptstadt, fand die berühmte Tea Party statt, und von hier wurde später auch die amerikanische Unabhängigkeit erklärt. Neuengland wird deshalb auch als die Wiege der USA bezeichnet.
Doch nicht nur die Geschichte der Region ist beeindruckend, sondern auch ihre Natur: es gibt Flüsse und Seen, riesige Wälder, Gebirgszüge mit Wanderwegen und Skipisten, ländliches Farmland und eine beeindruckende Felsenküste mit tollen Sandstränden. Sehr schön sind auch die vielen Seebäder und Hafenstädtchen entlang der Atlantikküste. Die Tierwelt in den Neuenglandstaaten ist ebenfalls sehr vielfältig: man kann Wale und Delfine sehen, es gibt Tausende verschiedene Vogelarten und sogar wilde Elche.
Wen es eher in die Stadt zieht, dem ist Boston sehr zu empfehlen. Die Stadt bietet architektonisch schöne Stadtteile und geschichtlich interessante Strecken wie den Freedom Trail und den Black Heritage Trail. Im Umland der Stadt befinden sich die bekannten und bedeutenden Universitäten Harvard und das MIT, sowie die beliebten Ferienziele Cape Cod und Martha´s Vineyard.
Neuengland hat vier ausgeprägte Jahreszeiten, die schönste davon zweifelslos der Herbst. Dann bietet der Indian Summer ein atemberaubendes Farbenspiel. Durch das Kontinentalklima können die Sommer in Neuengland sehr schwül und warm werden, die Winter dagegen sehr kalt. Als Reisezeit für Rundreisen empfehlen sich die Monate April bis August, nimmt man die Zeit des Indian Summer dazu, dann bis Ende Oktober. Im Winter laden die Skigebiete von New Hampshire und Vermont zum Carven und Boarden ein.