Island Hopping und schwimmende Schweine: Willkommen auf den Bahamas

CANUSA unterwegs: Nadine genießt zehn Tage im Paradies
Unterwegs auf den Bahamas

Zwischen Florida, Kuba und den Weiten des Atlantiks liegen die Inseln, die wir schon lange erkunden wollten. Die Inseln, das sind die Bahamas. Wir, das sind meine Mutter, meine Schwester und ich, Nadine Schäfer. Nach knapp neun Stunden Flug befinden wir uns im Landeanflug auf Nassau, die Hauptstadt der Bahamas, und können dabei schon unser Hotel sehen, denn die kleinen bunten Häuser stechen deutlich heraus. Die Wartezeit am Einreiseschalter wird uns von einer bahamaischen Band verkürzt, die uns mit dem Song „Welcome to the Bahamas“ begrüßt – wir fühlen uns sofort wohl!

Nadine Schäfer im Compass Point Beach Resort
„Die paradiesischen Inseln der Bahamas mit eigenen Augen zu sehen war ein lang gehegter Wunsch von mir. Als er schließlich in Erfüllung ging, war die Wirklichkeit noch schöner, als ich sie mir erträumt hatte.“
Nadine Schäfer

Reiseberaterin bei CANUSA in München

Willkommen auf den Bahamas!

Am ersten Tag wollen wir als erstes Nassau erkunden und fahren gleich nach dem Frühstück mit dem Bus in die Stadt. Ganz in der Nähe des Straw Market steigen wir aus. In dieser großen Markthalle lassen sich allerlei Mitbringsel finden, die meisten davon handgemacht. In Nassau kann man übrigens steuerfrei einkaufen, was sich zum Beispiel bei Parfum lohnt; alle großen Marken sind hier zu finden.

Wir stromern ein bisschen durch die Stadt, schauen uns den Kreuzfahrthafen an und gehen dann eine Kleinigkeit essen. Den Rest des Tages genießen wir das Meer. Der Strand beim Hotel Compass Point Beach Resort ist nicht besonders groß, aber wir haben ihn dafür für uns ganz allein!

Abaco und Aunty: Schwimmen mit zwei Delfinen

Einen Ausflug nach Blue Lagoon Island sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, denn dort kann man mit Delfinen schwimmen! Wir werden morgens direkt am Hotel abgeholt und nach Paradise Island gebracht, von wo wir ein Schiff zur Lagune nehmen. Auf diesem Inselchen gibt es einen schönen Strand, Wasserspielzeug und einen kleinen Badepark. Außerdem stehen Liegen für jeden bereit, es gibt Hängematten, eine Bar und natürlich die Möglichkeit, etwas zu essen. Wir schauen uns ein bisschen um und können auch schon mal einen Blick auf die Show „Dolphin Encounter“ werfen. Man kann sich sogar an den Beckenrand setzen und die Delfine streicheln!

Dann ist es endlich so weit: Wir bekommen erst eine kurze Einweisung und erfahren, wie die Tiere leben und wie man sich ihnen gegenüber verhalten soll. Danach legen wir unsere Schwimmwesten an, und es kann losgehen!

Erst trauen wir uns nicht so recht, ins Wasser zu gehen, schließlich sind wir noch nie zuvor diesen Meeresbewohnern so nahe gekommen. Die beiden Delfine – Abaco und Aunty – sind ziemlich groß und erwarten uns bereits vergnügt. Nach dem ersten Kontakt mit den beiden fühlen wir uns pudelwohl. 

Jeder von uns darf die Delfine küssen, füttern, umarmen und mit ihnen tanzen – ein wirklich tolles Gefühl, diesen Tieren so nahe zu sein. Am Ende kommt dann das Highlight: der Dolphin Foot Push! Die Delfine drücken jeweils einen von uns an den Füßen und lassen uns dadurch fast über das Wasser fliegen. Ein wirklich einmaliges Erlebnis! Leider geht immer alles, was Spaß macht, viel zu schnell vorbei … Die gute halbe Stunde vergeht wie im Flug! Ein Tag, den wir so schnell nicht wieder vergessen werden!

Ein Delfin schwimmt in klarem Wasser, Bahamas

Island Hopping: Der Flug zu den Exumas

Heute ist nach dem Frühstück Kofferpacken angesagt, denn unsere Reise geht weiter zu den Exumas. Es ist ein Archipel, das aus mehr als 360 Inseln besteht. Wie kommt man nun am besten von der Insel New Providence, auf der Nassau liegt, zu den Exumas? Island Hopping mit dem Flugzeug ist angesagt! Als wir in den Flieger von Sky Bahamas steigen, sind wir gespannt, denn es ist für uns der erste Flug mit einer so kleinen Maschine: ein Platz rechts, zwei Plätze links und eine Stewardess – das war’s!

Schon geht der Flug los und wir genießen die atemberaubende Aussicht. Es ist so schön, über die Inseln zu fliegen und die verschiedenen Türkistöne des Wassers aus der Luft zu sehen. Eine Dreiviertelstunde später landen wir in George Town auf der Insel Great Exuma. Diese Inselgruppe wollen wir vor allem aus einem Grund besuchen: Hier gibt es die berühmten schwimmenden Schweine!

Abgetaucht zu den Korallen und Rochen der Thunder Grotto

Der nächste Tag beginnt recht früh: Um halb acht holt uns Captain Pat am Hotel ab. Mit einem kleinen Bus fahren wir Richtung Norden und erreichen den kleinen Hafen, in dem bereits ein Boot auf uns wartet. Die Sonne scheint herrlich und das Wasser leuchtet in allen Blautönen, die man sich nur vorstellen kann. Unser erster Ankerplatz ist an der Starfish Bay. Vom Boot aus können wir im flachen Wasser schon sehen, warum wir hier halten: Unzählige Seesterne sind unter uns zu erkennen! Dann holt Captain Pat zwei davon aus dem Wasser, die jeder mal anfassen darf. Eine Erfahrung, die man nicht jeden Tag macht. Dann wird der Anker auch schon wird wieder gelichtet und es geht weiter, vorbei an kleinen und winzigen Inseln, von denen einige in Privatbesitz sind – oft verbringen Promis hier ein paar entspannte Tage.

Unser Captain steuert die Thunder Grotto an, und während der Fahrt dorthin wird jeder, der möchte, mit Schnorchel und Flossen ausgestattet, denn die Grotte bietet sich sehr gut zum Erkunden der Unterwasserwelt an. Zunächst bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich auch schnorcheln soll, aber dann überwinde ich meine Bedenken und folge meiner Schwester. Noch nie habe ich etwas so Schönes und Faszinierendes wie dort unten gesehen! Unzählige bunte Fische, wahnsinnig eindrucksvolle Korallen und sogar einen Rochen kann ich erblicken. Die Ruhe und die Schönheit der Natur berührt mich sehr. Nach einer knappen halben Stunde (ich hätte Stunden dort verbringen können) geht es leider wieder an Bord und die Fahrt geht weiter zum Staniel Cay Yacht Club.

Stocking Island, Bahamas

Die schwimmenden Schweine der Exumas

Und dann ist es endlich so weit: Die schwimmenden Schweine der Exumas erwarten uns! Schon von Weitem sehen wir, dass mehrere Boote in der Bucht ankern. Und dann erblicken wir sie: fünf Schweine, vier davon im Wasser, während eines am Strand schlendert. Schweine im Wasser, das ist wirklich ein ungewohnter Anblick! Wir sind uns zunächst nicht ganz sicher, ob wir es wirklich wagen sollen, auch hineinzuspringen – die Tiere sind schließlich ganz schön groß. Dann trauen wir es uns aber doch und merken gleich, dass die Schweine keinerlei Berührungsängste haben. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn sie kommen ziemlich frech auf jeden zu, immer in der Hoffnung, etwas zu essen abzustauben. Die Besucher füttern die Tiere hier ja ständig – und auch wir haben Brot dabei. Das Füttern überlassen wir dann aber doch lieber den anderen und schauen uns das Geschehen nur an. Da allmählich die Flut kommt, müssen wir uns schweren Herzens wieder auf den Rückweg machen. Nicht weit entfernt sehen wir eine Sandbank, wie aus dem Bilderbuch, einfach traumhaft! Der Strand ist mit unzähligen Conches und wunderschönen Muschelschalen übersät.

Natürlich machen wir Fotos, was das Zeug hält, und springen auch alle noch mal ins Meer. Da das Wasser jedoch immer weiter ansteigt und die Sandbank immer kleiner wird, gehen wir zurück aufs Boot. Auf der Rückfahrt steuern wir Compass Point an, wo man mit Haien schwimmen kann – glücklicherweise nicht mit Weißen Haien, sondern mit Nurse Sharks, auch bekannt als Atlantische Ammenhaie. Man kann hier zwar ins Wasser springen, aber wir entschieden uns, doch lieber an Bord zu bleiben und die Sonne zu genießen. Zwei weitere Zwischenstopps stehen ebenfalls noch auf dem Plan. Erst schauen wir uns ein kleines Flugzeugwrack an, das  schon seit einigen Jahren am Grund liegt und fahren dann weiter zur sogenannten Leguan-Insel. Wir haben Essensreste dabei, um die Tiere hier füttern zu können. Nach kurzer Zeit kommen die Leguane aus allen Ecken angekrochen, um sich diese Mahlzeit nicht entgehen zu lassen. Ein wunderbarer Ausflug geht mit dieser kleinen „Raubtierfütterung“ zu Ende. Am Abend fallen wir total beeindruckt und sehr zufrieden ins Bett.

Schwimmendes Schwein vor Exuma

Cat Island – Entspannung pur!

Unsere Koffer sind gepackt, und wir machen uns wieder auf den Weg zum Flughafen, um über Nassau zu unserem nächsten Inselziel, Cat Island, zu fliegen. Cat Island zählt zu den berühmten Out Islands. Das Flugzeug, mit dem wir nun unterwegs sind, hat ungefähr die Größe eines Privatjets. Rechts und links gibt es jeweils einen Sitzplatz, insgesamt acht Reihen. Durchaus ungewohnt, wenn man sonst nur mit normal großen Maschinen unterwegs ist. Die Bahamaer in der Kabine zwinkern uns zu, als sie unsere erstaunten Gesichter sehen, und versichern uns, dass alles gut gehen würde. So ist es dann auch. Ein wirklich beeindruckender Flug, da man dank der niedrigen Flughöhe traumhafte Ausblicke auf die vielen Inseln und das türkisfarbene Meer hat – wunderschön! Nach einer Dreiviertelstunde ist der Bilderbuchflug zu Ende, und wir setzen zur Landung in Nassau an.

Auf Cat Island angekommen werden wir von den Inhabern unseres Hotels, Pam und Tony, mit einem kühlen Cocktail oder – wem das lieber ist – einem eiskalten Bier begrüßt, bevor es im Auto in gerade einmal fünf Minuten zu unserer Unterkunft geht, dem Fernandez Bay Village. Die Anlage mit sechzehn Cottages und Villen verteilt sich entlang der ganzen Fernandez Bay: Ruhe und Erholung pur! Wir können von der Terrasse unseres kleinen Hauses aus einen tollen Blick über die weißen Sandstrände und hinaus aufs Meer genießen. Ja, wir sind im Paradis angekommen! Man darf sich übrigens nicht wundern, wenn man keinen Schlüssel für das Haus bekommt: In der gesamten Anlage werden die Häuser nicht verschlossen – auch einen Safe sucht man hier vergeblich. Wenn man möchte, kann man aber seine Wertsachen an der Rezeption abgeben.

Impression Fernandez Bay Village

Pink Sand Beaches: Strände in den schönsten Farben

Unser erster Tag auf Cat Island beginnt mit einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück. Wir beschließen zunächst, unseren Kühlschrank aufzufüllen und nehmen dafür das gestrige Angebot des Hotels, uns zum Supermarkt fahren zu lassen, gerne in Anspruch. Den restlichen Tag verbringen wir bei herrlichem Sonnenschein direkt am Wasser. Schließlich sind wir hergekommen, um uns zu entspannen und zu sonnen! Die Liegen, Sonnenschirme und Luftmatratzen, die vor dem Hotel zu finden sind, können wir einfach so nutzen. Wir genießen den Blick auf das glasklare, türkisfarbene Wasser, das zum Schwimmen und auch zum Schnorcheln einlädt.

Am folgenden Tag brauchen wir etwas Bewegung und so entscheiden wir uns Fahrräder auszuleihen und zu einer Erkundungstour über die Insel aufzubrechen.

Wir radeln hinüber zur Atlantikseite, wo sich die berühmten rosa schimmernden Strände befinden, die Pink Sand Beaches. Nach einer Dreiviertelstunde über Stock und Stein erreichen wir auch einen ganz besonderen, verlassenen Ort, der in der Sonne rot schimmert. Hier kommt man in den Genuss, weit und breit kaum einer Menschenseele zu begegnen. Am Strand machen wir es uns bequem und genießen dieses abgelegene Fleckchen Erde. 

Für den dritten Tag auf der Insel nehmen wir uns vor, die Insel von der Wasserseite aus zu erkunden. Wir leihen uns Kajaks aus, paddeln los und entdecken die nähere Umgebung. Das Meereswasser unter uns ist wirklich glasklar, wir können bis zum Grund schauen – was für ein Paradies!

„Aufstieg“ auf den Mount Alvernia

In den letzten Tagen hat man uns immer wieder gefragt, ob wir nicht Lust hätten, einen Mietwagen zu nehmen, um die abgelegeneren Orte von Cat Island zu erkunden. Also entschließen wir uns letzten Endes dazu, einen Wagen zu nehmen und uns auf den Weg zu machen. Es wäre ja auch zu schade, wenn wir von der Insel nicht mehr gesehen hätten als bloß die Fernandez Bay. Wir haben zwar unsere Führerscheine zu Hause gelassen, aber: That’s the Bahamas, hier wird das nicht so eng gesehen. Die Vermieter geben sich mit Reisepass, Kreditkarte und unserem Versprechen, dass wir auch wirklich einen Führerschein haben, zufrieden.

Da auf den Bahamas bekanntlich Linksverkehr herrscht, klebt an der Windschutzscheibe ein großer roter Pfeil, der deutlich nach links zeigt – damit man auch bloß nicht vergisst, auf welcher Seite man fahren muss.

So steuern wir sicher den höchsten Berg von Cat Island an: den Mount Alvernia, der stolze 62 Meter in die Höhe ragt. Dort oben kann man sich das Kloster The Hermitage anschauen, das von einem katholischen Priester aus Großbritannien errichtet wurde. Er verbrachte hier die letzten siebzehn Jahre seines Lebens. Nach einem gemütlichen Spaziergang erreichen wir den „Gipfel“, von dem aus wir einen wunderschönen Ausblick über die ganze Insel haben. Wir können das Panorama in aller Ruhe auf uns wirken lassen, denn außer uns hat sich niemand hierher verirrt. Der Ort strahlt eine aussergewöhnliche Ruhe aus – ein besonderer Moment in unserem Urlaub. 

Unseren letzten Abend auf Cat Island verbringen wir dann gerne wieder in unserer Hotelbar, wo wir uns bei einem Drink von allen verabschieden können, die wir hier in den letzten Tagen kennengelernt haben.

Bis bald auf den Bahamas!

Wie das immer so ist, geht alles Schöne viel zu schnell vorüber. Uns kommt es vor, als wären wir gerade erst auf den Bahamas angekommen, und schon müssen wir unsere Koffer wieder packen. Der Flug nach Nassau geht aber erst am Nachmittag los, was sehr gut ist, denn so können wir noch etwas Zeit am Strand verbringen – das genießen wir natürlich ausgiebig! Ganz entspannt und mit vielen wunderbaren Erinnerungen im Gepäck fliegen wir schließlich über Nassau und London zurück nach München.

Fazit

Zehn traumhaft schöne Tage und jede Menge Sonnenschein liegen nun hinter uns. Die Inseln haben mich einfach begeistert. Das gilt auch für die Einheimischen, denn dort begegneten wir vor allem sympathischen, hilfsbereiten Menschen! Wer die Bahamas erleben möchte, sollte seine Zeit nicht nur in Nassau oder auf Paradise Island verbringen, sondern auch mindestens eine der Out Islands anfliegen – dort kann man das richtige Bahamas-Feeling auf sich wirken lassen. Wer sich erholen und zu neuer Energie kommen möchte, dem lege ich Cat Island sehr ans Herz!

Unsere traumhaften Hotels auf dieser Reise

Compass Point
Nassau / Gambier
Compass Point

Freinächte

pro Person ab Euro118,-
Sandals Emerald Bay
Exuma / Emerald Bay
Sandals Emerald Bay

bis 45% Rabatt

pro Person ab Euro430,-
Fernandez Bay Village Strand
The Bight / New Bight
Fernandez Bay Village

Charmante Anlage mit direktem Strandzugang

pro Person ab Euro110,-

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