Auf einer Yukon-Reise oder auch in Nunavut und den Northwest Territories und im amerikanischen Alaska erleben Sie eine ursprüngliche Tierwelt, wie Sie sie sonst nirgendwo anders finden.
Die beste Reisezeit für Alaska und den Yukon liegt in den Sommermonaten zwischen Juni und September, wo auch dort Durchschnittstemperaturen im zweistelligen Plusbereich vorherrschen.
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Auf einer Yukon-Reise oder auch in Nunavut und den Northwest Territories und im amerikanischen Alaska erleben Sie eine ursprüngliche Tierwelt, wie Sie sie sonst nirgendwo anders finden.
Die beste Reisezeit für Alaska und den Yukon liegt in den Sommermonaten zwischen Juni und September, wo auch dort Durchschnittstemperaturen im zweistelligen Plusbereich vorherrschen.
Dick eingepackt auf einem zugefrorenen See, die Augen gen Himmel gerichtet – das prächtige Farbenspiel der Aurora Borealis taucht die Northwest Territories im Herbst und Winter in ein märchenhaftes Licht. Bis zu einem Meter dicke Eisstraßen verbinden zu dieser Jahreszeit die wichtigsten Regionen.
Zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln zählen im Winter Schneeschuhe, Hundeschlitten oder Schneemobile. Auch im Sommer herrschen in den Northwest Territories ganz besondere Lichtverhältnisse. Die langen Tage lassen viel Zeit für unterschiedliche Outdoor-Aktivitäten, mit dem Kanu oder Kajak lassen sich beispielsweise einige der größten Flüsse und Seen Kanadas erkunden. Karibus, Grizzlys, Elche und viele weitere Tiere können in freier Wildbahn beobachtet werden.
Nunavut, was in der Inuktitut-Sprache so viel bedeutet wie „Unser Land“, ist das jüngste Territorium Kanadas. 1999 zur eigenständigen Region erklärt, erstreckt es sich vom 60. Breitengrad entlang der Hudson Bay bis zum Nordpol.
Nunavut ist das Land der Inuit, die hier seit Jahrtausenden siedeln und gelernt haben, mit der zwar grandiosen, aber auch extremen Natur zu leben. Weniger als 30.000 Menschen verteilen sich auf eine Fläche von zwei Millionen Quadratkilometern. Davon leben allein 6.000 Menschen in der Hauptstadt Iqaluit. Ob beim Bau eines Iglus, beim Lenken eines Hundeschlittengespanns durch die Weiten der Tundra oder auf einem der vielen Festivals, Besucher finden sehr schnell Zugang zu der einzigartigen Kultur und Lebensweise der Inuit.
Durch die eindrucksvolle Landschaft des Yukon führen einige der schönsten Straßen der Welt. Sie verbinden nicht nur landschaftlich reizvolle Regionen, sondern auch die spannende Vergangenheit des Yukon mit der nicht weniger aufregenden Gegenwart.
Auf über 3.400 Kilometern führen vier Traumstraßen, der Alaska Highway, der Klondike/Kluane Loop, The Golden Circle und der Silver Trail durch geschichtsträchtige Orte wie Dawson City, Zentrum des Klondike-Goldrausches, über die Coast Mountains an die Pazifikküste oder in atemberaubende Nationalparks wie den Kluane National Park im Südwesten des Territoriums. Hier überragen die höchsten Berge Kanadas das größte nicht polare Eisfeld der Erde und bis zu 100 Kilometer lange Gletscher.
Dass es in Alaska immer kalt ist, ist ein Klischee. Tatsächlich herrscht dort in den Monaten Juni bis Oktober ein Klima vor, wie es auch in unseren Breitengraden zu finden ist. Die Temperaturen sind zweistellig und Schnee werden Sie nur auf den Berggipfeln finden. In dieser Zeit bietet es sich förmlich an die einzigartige Naturlandschaft Alaskas zu entdecken: Berge, Steppen, Wälder, tausende Seen, Gletscher und eine ursprüngliche Tierwelt, in der unter anderem Bären, Wale, Karibus, Elche und Wölfe zu beobachten sind. Alaska wird häufig als "letzte große Wildnis" bezeichnet und beeindruckt durch menschenleere Landschaften von gewaltigem Ausmaß. Es liegen zum Beispiel 15 der 17 höchsten Berge der USA in Alaska. Der höchste von ihnen, der Mount McKinley, ist stolze 6.193 m hoch und um ihn herum erstreckt sich der Denali National Park, ein 24.000 qkm großes Naturschutzgebiet.
1. Denali National Park
Der meistbesuchte aller Nationalparks in Alaska, der Denali National Park, vereint 2,4 Millionen Hektar von subarktischer Tundra, Wäldern und Bergen (einschließlich Mount McKinley). Eine 144 km lange Straße führt in das Innere des Parks. Privatfahrzeugen ist es normalerweise nicht gestattet, weiter als bis Meile 15 zu fahren. Passierscheine für die Campingplätze und Tickets für den Shuttle-Bus sollten so frühzeitig wie möglich reserviert werden, da man andernfalls während der Hochsaison bis zu drei Tage warten muss.
2. Gates of the Arctic National Park and Preserve
Dieser 8,5 Quadratmeilen große Park ist eine unberührte, herbe Landschaft, wo die boreale Taiga von Zentralalaska in die baumlose Tundra übergeht, die sich dann bis zum Arktischen Ozean ausdehnt. Die Höhenlage reicht von 100 Metern am Kobuk River, einem beliebten Fluss zum Floßfahren, bis zu 2.594 Meter am Mount Igikpak. Der Dalton Highway verläuft am östlichen Rand des Parks, aber es gibt weder Straßenzugang in den Park noch jegliche Einrichtungen für Besucher im Park selbst.
3. Glacier Bay National Park and Preserve
Im Südosten Alaskas befindet sich einer der zu Recht beliebtesten Nationalparks. Diese Region war noch vor 200 Jahren von Eis bedeckt. Ihrem Forschungsdrang sind keine Grenzen gesetzt: Mächtige Gezeitengletscher, üppige Regenwälder, vielfältiger Artenreichtum – alles ist reichlich vorhanden. Schwarz- und Braunbären, Wale, Robben, Lachse, Adler und mehr als 200 Vogelarten fühlen sich in Glacier Bay zu Hause. Die meisten Besucher kommen auf Kreuzfahrtschiffen durch die Inside Passage.
4. Katmai National Park and Preserve
Diese 1,6 Millionen Hektar große Gegend war ursprünglich dem Erhalt einiger Naturphänomene vorbehalten, die durch den zerstörerischen Vulkanausbruch des Novarupta im Jahre 1912 entstanden. Nachdem sich der gewaltige Berg wieder beruhigt hatte, lagen viele Quadratkilometer grüner Natur unter einer bis zu 214 Meter tiefen Schicht begraben.
5. Kenai Fjords National Park
Dieser Park befindet sich im Süden und Westen von Seward und 208 km südlich von Anchorage (über den Seward Highway). Der Park besteht aus bergigen Fjorden, eisblauer Wildnis, unzähligen Wasserfällen, Gletschern und einer artenreichen Küstenregion. Bergziegen, Elche, Bären und andere Landsäugetiere leben in dem Gebiet zwischen Meeresstränden und eisblauer Gletscherwelt.
6. Kobuk Valley National Park
Das breite Flusstal des Kobuk River befindet sich 40 km nördlich des Polarkreises in der Nähe der Inupiat- Eskimo-Stadt Kotzebue. Der sich durch eine von schroffen Berggipfeln geprägte wildromantische Naturlandschaft windende Fluss lädt zu Floßfahrten und zur Tierbeobachtung ein. Der Park ist ganzjährig geöffnet, die meisten Besucher kommen jedoch zwischen Juni und September.
7. Lake Clark National Park and Preserve
Dieser 1,6 Millionen Hektar große Park wurde 1980 gegründet und befindet sich genau gegenüber von der Kenai-Halbinsel an der Westseite des Cook Inlet. In den Park führen keine Straßen, dennoch oder gerade deswegen ist er unter Sport- und Naturfreunden aller Art sehr beliebt.
8. Wrangell-St. Elias National Park
Dieser 5,3 Millionen Hektar große Park ist der größte Nationalpark in den USA. Hier reichen einige der höchsten Berggipfel des ganzen Kontinents bis in die Wolken. Insgesamt neun Gipfel sind höher als 4.420 Meter, wobei der zweitgrößte Berg des Kontinents, Mount St. Elias, stattliche 5.489 Meter hoch in den Himmel ragt. Zusammen mit seinem in Kanada befindlichen Teil (Kluane National Park) ist dieser Park der größte auf dem ganzen Kontinent. Hier gibt es mehr als 100 riesige Gletscher und damit das größte nichtpolare Eisfeld.
9. Kluane National Park and Reserve
Der Kluane National Park and Reserve befindet sich 150 km westlich von Whitehorse und umfaßt ein Gebiet von 22.000 qkm. Der Park bietet unbestiegene Bergwipfel, die größten nonpolaren Eisfelder der Welt, kristallklare Seen, Gletscher und eine reiche Tierwelt. Es ist ein UNESCO Weltkulturerbe und Heimat von Kanadas höchsten Berg, Mount Logan (5950 m). Der Park ist bei Wanderern sehr beliebt, die auf markierten oder weniger definierten Wegen durch die herrliche Landschaft wandern.
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Erkunden Sie die fünf Regionen Alaskas auf einer traumhaften Bilderreise durch grandiose Landschaften.
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