Ich bin zum ersten Mal in Kanada. Schon beim Packen mischt sich Aufregung mit Neugier, denn dieses riesige Land mit seinen unendlichen Weiten, Seen und Wäldern übt eine magische Anziehung auf mich aus. Doch meine Reise führt mich nicht in die Berge oder in eine pulsierende Metropole, sondern nach Prince Edward Island, der kleinsten Provinz Kanadas. Klein vielleicht in der Fläche, aber groß in allem, was die Region zu bieten hat: endlose Sandstrände, charmante Dörfer, eine reiche Geschichte und eine Küche, die jedes Herz höher schlagen lässt. Als absoluter Meer-Mensch liebe ich salzige Luft, feinen Sand unter den Füßen und niedliche Leuchttürme, die einsam in die Ferne blinken. Und genau das finde ich hier in Hülle und Fülle. Ich habe das Gefühl, dass diese Insel und ich sofort miteinander auf einer Wellenlänge sind – ruhig, freundlich, ein bisschen verträumt und voller Geschichten.
In einer Woche erkunde ich die Insel von Küste zu Küste: von den Dünen der North Shore bis zu den stillen Buchten im Osten, von charmanten Fischerdörfern bis in die Hauptstadt Charlottetown, wo Geschichte, Musik und Lebensfreude aufeinandertreffen. Ich wandere an Stränden, die sich bis zum Horizont erstrecken, besuche den Anne of Green Gables Heritage Place, entspanne im Mysa Nordic Spa, fahre zum Tiefseefischen hinaus auf den Atlantik und feiere beim berühmten PEI Shellfish Festival gemeinsam mit den Einheimischen. Jeder Tag bringt neue Eindrücke – und doch zieht sich ein roter Faden durch die Reise: die Nähe zum Meer, die Herzlichkeit der Menschen und dieses Gefühl, dass hier die Welt ein kleines bisschen langsamer und schöner ist.
































