Skifahrer im Deep Snow

1 Woche Skiurlaub in South Lake Tahoe

8 Tage/7 Nächte ab/bis Reno
Überblick

Highlights

  • Der größte alpine See der USA in South Lake Tahoe
  • Himmlisches Ski-Fahren in Heavenly
  • Tolle Pisten zum Cruisen in Northstar
  • Bis zu 3 unterschiedliche Ski-Gebiete
  • Anspruchsvolles Ski-Fahren in Kirkwood
  • „Cowboys, Colts und Anekdoten“ in der Region rund um South Lake Tahoe

Reiseverlauf

1. Tag: Flug Deutschland – Reno, Nevada

Flug von Deutschland nach Reno und Transfer ins Hotel. Wir empfehlen die erste Nacht in Reno einzuplanen, da die Ankunft spät am Abend sein wird.

2. Tag: Reno – Lake Tahoe

Mit dem Mietwagen oder dem Tahoe Express Bus (bitte reservieren!) geht es über die US 395 Richtung Norden. Nach ungefähr 30 Minuten Fahrt erscheint zum ersten Mal die Beschilderung zum Lake Tahoe. In Carson City -Hauptstadt von Nevada geht es rechts ab auf den Highway 50, der stetig bergauf führt. Immerhin liegt der Lake Tahoe auf etwas mehr als 1950 m. Nach weiteren 30 Minuten erblickt man dann den größten alpinen See der Vereinigten Staaten von Amerika – den Lake Tahoe – grandios! Entlang der Uferstraße geht es dann die letzten Kilometer an das Südufer des Sees. Diese Region nennt sich South Lake Tahoe. Hier reihen sich 5 Kasinohotels rechts und links der Hauptstraße aneinander. Bunte Leuchtreklame und Infotafeln mit den Veranstaltungen des Tages erinnern an Las Vegas, allerdings in Miniversion. Check-IN und Einzug in die gebuchte Unterkunft, die entweder in Nevada oder Kalifornien liegt. Nur die Straße mit dem Namen „Stateline“ trennt hier die beiden Nachbarstaaten voneinander.

3. Tag: Ski Heavenly

Morgens kurzer Fußweg (je nach Lage der gebuchten Unterkunft) oder Fahrt mit dem kostenlosen Shuttlebus zur Talstation Heavenly Village. Fahrt mit der Gondel auf den Heavenly Mountain. Bitte den CANUSA Insider-Tipp beachten und unbedingt einen Fotostopp einbauen. Unterbrechung der Gondelfahrt am Observation Deck (ist auf dem Pistenplan markiert). Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf den Lake Tahoe und tolle Schnappschüsse sind garantiert.
 
Danach wieder Einstieg in die Gondel und Fortsetzung der Fahrt bis zur Bergstation. Zum Warmschwingen bieten sich die langen, breiten „blauen“ Pisten an, die von den Liften Dipper- und Comet Express bedient werden. Über den „California Trail“ gelangt man auf die Bergseite, die in Kalifornien liegt. Am besten plant man jeweils eine Tageshälfte in einem Staat.
 
Zum Après Ski kann mal gleich an der Heavenly Gondel bei „Fire & Ice“ ein Getränk zu sich nehmen. Wer Glück hat, ergattert einen Platz an der Feuerstelle.

4. Tag: Ski Heavenly „Canyons, Black Jack und jede Menge Runs“

Nach lockerem Einschwingen am ersten Tag wird es heute Ernst (wer mag!).
 
Heavenly ist bekannt für sein Experten-Terrain im Mott und Killebrew Canyon. Das Gelände kann man von 11 verschiedenen Startpunkten/Gates aus erreichen. Wer steile Buckelpisten in Kombination mit Treeskiing mag, findet hier das Beste vom Besten. Wie Perlen an einer Kette reihen sich hier die Double Black Diamonds aneinander! Man lässt sich einfach hineinfallen und schwingt, schwingt, schwingt.
Mit Jauchzen, Schnaufen und großem Hurra trifft man sich dann im Tal. Die Zeit vergeht im Fluge und um 16 Uhr schließen die Lifte.
 
Ein Aufenthalt am South Lake Tahoe ist nicht komplett ohne einen Kasinobesuch. Wie man den gestaltet sei jedem frei gestellt. Eine Runde Roulette, Black Jack oder Poker oder einfach nur in Ruhe die Spieler beobachten.
Die Kasinohotels bieten eine große Auswahl an Restaurants für jeden Geldbeutel; All-you-can-eat-Buffets, Hard Rock Café oder feine Steak-Restaurants. 24 Stunden Frühstück ist auch kein Problem!

5. Tag: „Cowboys, Colts und Anekdoten ...“

Die Region rund um den Lake Tahoe bietet jede Menge Möglichkeiten, wenn man auch mal einen Tag Pause einlegen möchte.
Das beschauliche kleine Örtchen Genoa liegt nur etwa 30 Minuten Fahrt von South Lake Tahoe entfernt. Genoa liegt in der mit Sagebrush Sträuchern bedeckten Steppe Nevadas und es fehlt eigentlich nur noch eine Herde galoppierender Pferde zum Westernglück.
Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu den ersten großen Gold- und Silberfunden und immer mehr Menschen strömten in diese Region. In Genoa war zu dieser Zeit die Hölle los. Heute geht es hier ruhig und gelassen zu, die Genoa Bar & Saloon – die älteste Bar Nevadas – ist als Attraktion geblieben.
 
Der nächste Stopp ist Virginia City. Auf den ersten Blick scheint die Zeit hier stehen geblieben zu sein. Cowboys, Goldsucher und Outlaws mit locker sitzenden Colts könnten jeden Moment um die Ecke kommen. Vor 150 Jahren wurden hier Millionen im Goldrausch verdient. Die Multimillionäre bauten prächtige Häuser und brachten einen für die damalige Zeit einzigartigen Glanz in die Sierra Nevada. Ein Besuch der Outlet Shopping Mall in Reno ist ein guter Abschluss für diesen Tag.

6. Tag: Ski Northstar California

Im Skipass ist das Skigebiet Northstar enthalten. Das Resort liegt am Nordufer des Sees und die Fahrzeit beträgt ca. 50 Minuten. Die meiste Zeit schlängelt sich die Straße direkt entlang des Sees. Der Weg führt an Incline Village vorbei, diese Gemeinde ist für seine extrem hohe Millionärs-Dichte bekannt. Vom Nordufer sind es dann nur noch ca. 10 Minuten bis Northstar. Das Skigebiet lässt sich sehr einfach erkunden und bietet vor allem auf der „Backside“ und am „Lookout Mountain“ viele tolle blaue Pisten zum Cruisen, aber auch die ein oder andere schwarze Piste. Mount Pluto bietet verschiedene Terrain Parks und eine Reihe von perfekt präparierten blauen Pisten. Shawn White, mehrfacher Olympiamedaillen-Gewinner, hat hier sein Trainingscamp und hat die 7m hohe Superpipe designt. Eine Fahrt durch die riesige Halfpipe ist ein Erlebnis! Das Mittagessen kann man im Ritz Carlton einnehmen oder in der neu eröffneten Zephyr Lodge. Am Ende des Skitages laden die gemütlichen Sitzgelegenheiten rund um die Eisfläche zum Verweilen ein oder man macht einen Bummel durch den Ortskern. Wer Zeit hat, sollte auf dem Rückweg einen Drink an der Bar des Lone Eagle Grills (zum Hyatt Regency gehörend) nehmen, oder auch zum Abendessen bleiben. Das Restaurant liegt direkt am See und das Après-Ski Getränk schmeckt hier ganz besonders gut und wird mit atemberaubender Kulisse gekrönt.

7. Tag: Ski Kirkwood

Südlich vom Lake Tahoe und nur etwa eine Stunde Fahrt entfernt liegt das Skigebiet Kirkwood, das neben Heavenly und Northstar ebenfalls zur Skigebietsgruppe der Firma Vail Resorts gehört. Kirkwood liegt ca. 56 km südlich von Heavenly in unberührter Natur. Als Austragungsort der Freeski-WM hat Kirkwood ein Pistengelände zu bieten, das zum Anspruchvollsten in ganz Nordamerika zählt. Von Schneewächten und Couloirs über weite offene Kessel bis hin zu extrem schmalen Rinnen mit kaum Platz für eine halbe Drehung stellt Kirkwood echten Könnern mit 931 Hektar Terrain eine Herausforderung in jeder Beziehung dar. In Kirkwood sind 85% des Geländes blau, schwarz und doppel-schwarz markiert, 15% sind für Anfänger ausgeschrieben. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Snowcatskifahren! Das entsprechende Terrain liegt innerhalb des Skigebiets von Kirkwood.

8. Tag: Rückreise oder Verlängerung San Francisco

Heute heißt es Abschiednehmen vom Lake Tahoe. Rückfahrt zum Reno Flughafen. Die Fahrt vom Lake Tahoe nach San Francisco dauert circa 4 Stunden.
Ein Besuch der Golden Gate Bridge, eine Fahrt mit der berühmtesten Straßenbahn der Welt und ein ausgiebiger Spaziergang über die Hügel der Stadt passen perfekt in einen Tag. Wie wäre es mit 1- 2 Tagen Verlängerung?