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Im Auto-Konvoi durch Wyoming und South Dakota

CANUSA unterwegs: Anngret geht mit sieben CANUSA-Kollegen auf Entdeckungstour – Wildtiere und spektakuläre Natur so weit das Auge reicht

Spaß und Abenteuer garantiert: Acht Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen CANUSA-Teams starteten gemeinsam eine erlebnisreiche Reise durch Wyoming und South Dakota. Erste Station der 8-tägigen Tour ist Jackson Hole. Von hier aus geht es mit mehreren Mietwagen durch den Wilden Westen und in die spektakuläre Natur wunderschöner National- und State Parks wie dem Grand Teton National Park, dem Yellowstone National Park, dem Custer State Park und dem Badlands National Park sowie zu Sehenswürdigkeiten wie dem Crazy Horse Memorial und dem Mount Rushmore National Memorial. Auch sehenswerte Orte wie Cody, Keystone und Rapid City stehen auf dem Programm. Eine unvergessliche Tour voller Highlights und Teamspirit.

Anngret Rossol
„Bestimmt an die 30 Bisons queren die Straße zwischen den Autos hindurch und wir sind mittendrin – was für ein beeindruckendes Erlebnis! Noch total fasziniert treten wir die Weiterfahrt an und sehen noch zwei Grizzlybären!“
Anngret Rossol

Produktmanagerin bei CANUSA in Hamburg

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Ankunft in Jackson

Mit sieben meiner Kolleginnen und Kollegen geht es auf in den Wilden Westen: Unser Naturerlebnis in Wyoming und South Dakota beginnt mit dem Anflug auf den Flughafen von Jackson. Dieser liegt als einziger Flughafen tatsächlich direkt in einem Nationalpark – dem Grand Teton National Park – und somit sind die Ausblicke bei der Landung bei Sonnenuntergang vor der Kulisse der Teton Mountain Range spektakulär. Wenn das mal nicht ein vielversprechender Auftakt ist!

Nach der Übernahme unserer Mietwagen fahren wir nur etwa 20 Minuten in das kleine Örtchen Jackson, das wirklich spektakulär mitten in der Natur liegt. Aufgrund unserer späten Ankunft genießen wir noch schnell ein leckeres Abendessen mit lokalen Spezialitäten wie Bisonfleisch und fallen dann sehr müde, aber voller Vorfreude auf unsere Reise ins Bett.

Sonnenuntergang am Flughafen von Jackson mit Tetons im Hintergrund
Straße in Jackson am Abend

Grand Teton National Park

Dank des Jetlags sind wir am nächsten Morgen trotz der frühen Stunde schon vor dem Wecker wach. Das passt eigentlich ganz gut, denn wir wollen früh starten, um den Tag voll auszunutzen und eventuell bessere Chancen auf Wildlife-Sichtungen zu haben. Nach einer Stärkung mit Kaffee und einem leckeren Breakfast Burrito beim Coffeeshop Cowboy Coffee Co. unternehmen wir einen Bummel durch das noch verschlafene Jackson. Die kleinen, individuell geführten Geschäfte und Cafés sehen sehr einladend aus, doch aufgrund der frühen Stunde bleibt es für uns beim Window Shopping. 

Somit geht es gleich in den Grand Teton National Park. Der obligatorische Foto-Stopp beim großen Holzschild am Eingang zum Nationalpark muss natürlich sein. Bereits von hier sehen wir schon die Gipfel der majestätischen Teton Mountains umrahmt vom strahlend blauen Himmel. Was für ein Glück! Der Grand Teton National Park wurde 1929 offiziell gegründet, um die markante Teton-Bergkette zu schützen. Bereits davor lebten indigene Völker wie die Shoshone in diesem Gebiet, das im 19. Jahrhundert schließlich auch von Pelzjägern und Siedlern entdeckt wurde.

Am Seeufer des malerischen Jenny Lake unternehmen wir eine kleine Wanderung. Der tiefblaue Bergsee ist für Besucher eines der beliebtesten Ziele im Park. Aufgrund der frühen Stunde ist es jetzt noch herrlich leer. 

Einen weiteren Stopp legen wir im Colter Bay Village ein – einem Hauptversorgungspunkt im Park. Neben dem tollen Ausblick auf den Jackson Lake begeistert uns ein kurzer Bummel durch den Souvenirshop. 

Leider haben wir nicht mehr Zeit, um den Park ausgiebiger zu erkunden. Aber wir stellen fest, dass es sich durchaus lohnen würde, hier ein paar mehr Tage einzuplanen, um auch längere Wanderungen unternehmen zu können.

Eingangsschild des Grand Teton National Park in Yellowstone
Teton Range im Grand Teton National Park in Yellowstone

Zischende Geysire und Erste Wildlife-Sichtung

Unsere Fahrt führt uns weiter in Richtung Norden, wo sich der Yellowstone National Park unmittelbar an den Grand Teton National Park anschließt. Eine Eintrittsgebühr ist hier noch einmal separat zu entrichten. Mit dem America The Beautiful Pass spart man bereits ab dem Besuch des dritten Nationalparks. Für uns also durchaus lohnenswert, denn es stehen noch einige Parks auf unserem Programm.

Der Yellowstone National Park ist riesig. Von oben betrachtet ähnelt das angelegte Straßensystem einer großen Acht, an der fast alle Highlights des Parks liegen. Für jede der beiden Hälften der Acht sollte man mindestens einen vollen Tag einplanen. Unser erstes Highlight ist das West Thumb Geyser Basin. Eine Reihe von Geysiren liegt hier am Hang mit direktem Blick auf den beeindruckend großen Lake Yellowstone. Zwischen den Geysiren bewegt man sich auf einer Art Boardwalk mit vielen Bänken, von denen aus man die Aussicht genießen kann. 

Unseren ersten Wildlife-WOW-Moment haben wir kurze Zeit später am Upper Geyser Basin. Nachdem wir die heißen Wasserfontänen des Old Faithful bewundert haben, wandern wir in Richtung Morning Glory Pool, als unerwartet ein beeindruckend großer Bison nur wenige Meter von uns entfernt im Gebüsch auftaucht, wo er ganz entspannt grast. Kaum zu glauben, wie nah man hier den Tieren kommen kann! Vorsicht ist dennoch geboten und man sollte gebührenden Abstand halten. Ein paar Meter weiter entdecken wir ein paar weitere Bisons, die gemächlich am Fluss unterwegs sind und sich offensichtlich von den Besuchern nicht beeindrucken lassen. 

Wir folgen der Yellowstone-Acht weiter, vorbei an dem Grand Prismatic Spring und halten nach Bären Ausschau. Leider ohne Erfolg. In der Mitte des Parks übernachten wir heute nach einem einfachen Abendessen in der Canyon Lodge mit gemütlichen, modernen Zimmern.

West Thumb Geyser Basin im Yellowstone National Park
Bison in freier Wildbahn nähe Morning Glory Pool im Yellowstone Nationalpark

Yellowstone National Park

Warum wir heute noch früher aufstehen als gestern? Wir bereiten uns auf unsere von Yellowstone National Park Tours organisierte Wildlife-Tour vor. Unser Ziel ist das Lamar Valley am östlichen Ende des Parks. Unser Guide versorgt uns unterwegs mit allerlei interessanten Informationen zum Park.

Unser erstes Highlight des Tages ist die Sichtung eines Wolfsrudels, das in großer Entfernung ausgelassen herumtollt. Mit bloßem Auge kann man die Wölfe zunächst gar nicht erkennen. Gut, dass unser Guide Lauren ein hochwertiges Fernrohr dabei hat. Die Wölfe wurden 1995 im Lamar Valley neu angesiedelt und haben sich mittlerweile zu einem großen Anziehungsmagnet für Hobbyfotografen und Naturfilmer entwickelt. 

Kaum ein paar Kilometer weiter halten wir erneut: Ein Schwarzbär ist gemächlich an einem Hang unterwegs und lässt sich von den vielen haltenden Fahrzeugen gar nicht beeindrucken. Wir sind so happy – unser erster Bär auf dieser Reise! Während wir im Bus auf der Weiterfahrt unser Frühstück genießen, entdecken wir noch Dallschafe an steilen Hängen und geraten schließlich in einen der berühmten Bisonstaus. Bestimmt an die 30 Bisons queren die Straße zwischen den Autos hindurch und wir sind mittendrin – was für ein beeindruckendes Erlebnis! Noch total fasziniert treten wir schließlich die Weiterfahrt Richtung Cody an und sehen unterwegs noch zwei Grizzlybären. Wir können unser Glück kaum fassen und verlassen am Ende nur sehr ungern diesen beeindruckenden Park.

Doch das nächste Highlight wartet bereits. Ohne große Erwartungen an die Weiterfahrt beeindruckt uns die Landschaft am Shoshone River auf dieser Strecke. Für uns völlig unerwartet ragt plötzlich der Buffalo Bill State Park vor uns auf und bietet eine wahnsinnige Kulisse. 

Nach knapp zwei Stunden eindrucksvoller Fahrt erreichen wir schließlich die kleine Westernstadt Cody. Wir besichtigen das Buffalo Bill Center of the West und ich muss gestehen, dass die Stunden hier wie im Fluge vergehen. Der weitläufige Museumskomplex, der sich dem Leben von Buffalo Bill sowie der Kultur und Geschichte des amerikanischen Westens widmet, umfasst fünf spezialisierte Museen – darunter Ausstellungen zu westlicher Kunst, amerikanischer Ureinwohnerkultur, Naturkunde und Waffenhistorie.

Zum Thema passend übernachten wir heute in den Buffalo Bill Cabins mitten im Zentrum von Cody. Praktisch, denn so können wir ganz bequem zu Fuß zum Abendessen gehen. Stilecht im Cowboy-Ambiente des Proud Cut Saloon endet unser Tag im Wilden Westen bei einem herzhaften Abendessen mit riesigen Portionen.

Wissenswertes zum Yellowstone National Park

  • Der Yellowstone National Park wurde im Jahr 1872 gegründet und ist somit der älteste Nationalpark der Welt.
  • Der Park liegt größtenteils auf einem aktiven Supervulkan und beherbergt über die Hälfte der weltweit existierenden geothermalen Quellen, darunter das Geysirfeld mit dem berühmten Old Faithful.
  • Yellowstone ist Heimat zahlreicher Wildtiere wie Bisons, Wölfe, Grizzly- und Schwarzbären.
Bisons grasen im Yellowstone Nationalpark
Idyllischer Buffalo Bill State Park

Wilde Mustangs in freier Wildbahn und Cowboy-Romantik

Mit einem leckeren Frühstück im Station by Cody Coffee, einer coolen Retro-Tankstelle, beginnt unser Tag. Der Duft von frischem Kaffee und frisch zubereiteten Crêpes lässt uns ganz schnell munter werden. 

Auf unserer Reise jagt ein Highlight das nächste: Heute geht es auf eine Wild Mustang Safari zu den McCullough Peaks mit Grub Steak Expeditions. Auf der Hinfahrt sichten wir die ersten Pronghorns (Gabelböcke) auf den Ebenen. Und kurz darauf erscheinen die ersten Mustangs am Horizont. Über Stock und Stein fahren wir näher heran, halten aber ausreichend Abstand, um die Wildpferde nicht zu stören. Durch die mitgebrachten Fernrohre beobachten wir die beeindruckenden Pferde. Auch ein paar Fohlen sind dabei. 

Wir können uns kaum losreißen, müssen aber leider weiter. Es sollen nicht die letzten Wildpferde bleiben, die wir heute zu sehen bekommen, denn kurz darauf machen wir dank eines Tipps unserer Guides auf dem Weg nach Sheridan einen Abstecher zur Bighorn Canyon National Recreation Area. Auf dem Weg zum Viewpoint wartet bereits eine kleine Herde wilder Pferde auf der linken Seite der Straße. Außer uns ist hier kein Mensch. 

Tief beeindruckt sind wir kurz darauf am Devil’s Canyon Overlook. Hier windet sich der Bighorn Canyon, in dessen Tiefen der Bighorn River zu sehen ist. Was für ein fantastischer Ausblick! Gut, dass wir diesen Umweg gemacht haben.

Mitten durch die Bighorn Mountains schlängelt sich unser Weg auf dem Beartooth Highway, bis wir am höchsten Punkt der Straße auf 3.337 Metern sogar Schneefall erleben. Hinter jeder Kurve wartet ein neues, wunderschönes Panorama. Wir genießen die Fahrt in vollen Zügen. 

In Sheridan angekommen, gönnen wir uns Kaffee und Kekse und schlendern gemütlich die Historic Main Street auf und ab. Kleine Boutiquen und bunte Souvenirshops bestimmen hier das Bild.

Wir haben noch ein wenig Strecke vor uns, denn heute übernachten wir auf einer Ranch etwas außerhalb. Auf der Ranch at Ucross werden wir ganz herzlich in Empfang genommen. Die Guest Ranch bietet insgesamt 31 Zimmer, die auf das Haupthaus, Nebengebäude und – stilecht – auch auf Cabins verteilt sind. Ein gemütlicher Poolbereich lädt zu einem erfrischenden Bad ein. Wir fühlen uns hier sofort wohl. 

Beim gemeinsamen Abendessen mit allen Gästen genießen wir die leckeren Gerichte und ein kühles Glas Wein. Zum Nachtisch gibt es S’mores und Gitarrenmusik am Lagerfeuer, während am Sternenhimmel tausend Lichter funkeln – so lassen wir den Abend im echten Cowboy-Style ausklingen.

Blick durch ein Fernglas bei der Wild Mustang Tour in Cody in Wyoming
Aussichtspunkt Devils Canyon Overlook in der Bighorn Canyon National Recreation Area

Auf dem Rücken der Pferde … COWBOY-FEELING PUR

Warm angezogen beginnt der neue Tag mit einem Ausritt. Unsere Wrangler finden schnell das passende Pferd für jeden Reiter – selbst wenn man ein absoluter Anfänger ist, darf man sich hier zum Reiten anmelden. 

Die Pferde trotten brav in einer Reihe hintereinander her und lassen sich dabei nicht aus der Ruhe bringen. Wir durchqueren einen Fluss und kommen in steileres Gelände an den Ausläufern der Big Horn Mountains. Oben angekommen erwartet uns ein wunderschöner Blick bis zu den Big Horn Mountains, die durch Schneefall über Nacht wie mit Puderzucker bestreut aussehen. Was für ein Start in den Tag! Wir kommen uns vor, als wären wir mitten in der Serie Yellowstone gelandet. Da möchte man selbst gleich Cowboy oder Cowgirl werden!

Noch ganz beseelt von diesem Erlebnis verabschieden wir uns vom wundervollen Team der Ranch at Ucross. Wie gern wären wir hier noch ein wenig geblieben! 

Auf unserer Fahrt in Richtung South Dakota ziehen nun das erste Mal Regenwolken auf. Als wir am Devil’s Tower National Monument ankommen, hat es sich eingeregnet, sodass unser Besuch bei diesem beeindruckenden Naturwunder leider deutlich kürzer ausfällt als geplant. 

Die massive Gesteinsformation ragt senkrecht in die Höhe. Auf einem Rundgang um das Monument kann man alle Ansichten genauer bestaunen. Aufgrund des Wetters drehen wir sehr bald wieder um und unser Picknick findet im Auto statt draußen statt.

 

Reiten auf der UCross Ranch in Clearmont in Wyoming
Gruppe vor dem Devils Tower National Monument in Wyoming

Echter Wildwesten: Gefecht in DEADWOOD

Auf dem Weg in das kleine Westernstädtchen Deadwood überqueren wir die Grenze zwischen den Staaten Wyoming und South Dakota. Ein kurzer Stopp am großen South Dakota Schild darf natürlich nicht fehlen. Für die weitere Route können wir den Spearfish Canyon Scenic Byway empfehlen, der landschaftlich wunderschön ist und sogar Wasserfälle zu bieten hat. 

In Deadwood angekommen, begeben wir uns im Days of ‘76 Museum auf die Spuren der Pioniere, die sich 1876 erstmals in den Blackhills ansiedelten. Ein anschaulich gemachtes Museum, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist!

Als nächstes steht das Deadwood Main Street Shootout Reenactment auf dem Programm. So ein Spektakel gibt es nur in den USA: Einzig für diese „Aufführung“ wird die Straße mehrmals täglich gesperrt und kostümierte Gauner liefern sich eine nachgestellte Jagd auf der Straße. 

Danach geht es stilecht auf einen Drink in den Saloon No. 10 und zum Dinner in den darüberliegenden Social Club. Wir übernachten heute in der Lodge at Deadwood, die etwas außerhalb von Downtown Deadwood liegt. Hier kann man noch nach Herzenslust den Abend im dazugehörigen Casino ausklingen lassen.

Schild South Dakota
Idyllische Straßen von Deadwood in South Dakota

Beeindruckend: Das Crazy Horse Memorial 

Der nächste Morgen beginnt für uns im Pump House at Mind Blown Studio. Die Glasbläserei ist gleichzeitig eine Café und Deli und ist auch ein Favorit bei den Einheimischen. Stylishe Glaswerke leisten einem bei den sehr leckeren Bowls und Sandwiches Gesellschaft und können natürlich auch käuflich erworben werden.

Nun sind wir gestärkt für die Fahrt zum Crazy Horse Memorial. Die überlebensgroße Skulptur, die den Oglala-Lakota-Stammesführer Crazy Horse darstellt, wird hier direkt in den Berg gehauen. Der Bildhauer Korczak Ziółkowski hat die Pläne für das Denkmal entworfen und das Projekt, das allein durch Spenden finanziert wird, 1948 gestartet. Die Aufgabe wird von der Familie des verstorbenen Künstlers sowie einer Stiftung stetig weitergeführt. Was für ein beeindruckendes Bauwerk! Im dazugehörigen Museum erfährt man einiges zur Geschichte des Memorials und der hier ansässigen Native American Stämme.

Anschließend fahren wir in den Custer State Park, der gar nicht so bekannt ist und doch sehr viele Highlights zu bieten hat. Besonders die Fahrt über den Needles Highway vorbei am Sylvan Lake ist spektakulär: Gesteinsformationen, die wir Nadeln in die Luft ragen, bestimmen das Bild. Streckenweise fährt man quasi mitten durch Felsen und die Straße ist so eng, dass gerade so ein Pkw hindurchpasst. Wohnmobile sind auf dieser Strecke leider nicht erlaubt.

Gruppe vor dem Crazy Horse Memorial
Needles im Black Hills National Forest in Süddakota

Glamping unter deM Sternenhimmel South Dakotas

Unser nächstes Ziel ist die State Game Lodge im Custer State Park. Neben einer tollen Unterkunft befindet sich hier der Startpunkt für Jeep Safaris, die in offenen Fahrzeugen angeboten werden. 

Zwar ist es am späten Nachmittag schon etwas kühler, aber das Licht ist wunderschön. Während unserer Tour durch den Park haben wir wieder Glück und entdecken viel Wildlife: Bisons, Präriehunde, Wild und sogar wilde Esel, die ganz nah an unser Fahrzeug herankommen. Man kann diese Tour auch weitestgehend mit seinem eigenen Fahrzeug abfahren, aber mit einem erfahrenen Guide, der genau weiß, wo sich die Tiere aufhalten und im offenen Fahrzeug ist es ein ganz besonderes Erlebnis, das ich nur empfehlen kann.

Tief beeindruckt von unserer Safari fahren wir schließlich bei wunderschönem Sonnenuntergang über den Iron Mountain Highway, einer weiteren herrlichen Panoramastraße, zu unserer nächsten Unterkunft: Under Canvas in Keystone.

Im diesem Glamping-Camp schläft man in luxuriösen Zelten, die teilweise mit privatem Bad ausgestattet sind. Ein großes Zelt beherbergt den Check-in und das Restaurant, in dem wir gemütlich zu Abend essen. Besonders spektakulär: Von der Terrasse aus erhaschen wir schon einen Blick auf Mount Rushmore und die vier in den Stein gehauenen Präsidentenköpfe, die am Abend beleuchtet werden. 

Mit S’mores lassen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Später machen wir uns den Ofen in unserem Zelt an, damit es warm und kuschelig wird. Falls man keine Erfahrung mit dem Anfeuern von Öfen hat, hilft auch gern das Team von Under Canvas. Von den Geräuschen der Nacht umgeben, schlafen wir beseelt von den Erlebnissen dieses Tages ein.

Jeep Tour durch den Custer State Park unternehmen
Safarizelt im Under Canvas Mount Rushmore Camp in Keystone

Mount Rushmore National Memorial und die bizzaren Formen des Badlands National Park

Ein herrlicher Sonnenaufgang begrüßt uns am frühen Morgen auf der Terrasse unseres Zeltes. Was für eine Aussicht! Gern würden wir hier noch etwas länger bleiben, aber das erste Highlight des Tages – der Besuch des Mount Rushmore National Memorials – steht schon an. 

Der Mount Rushmore ist imposante 1745 Meter hoch und jeder der vier 1941 fertiggestellten steinernen Präsidentenköpfe (Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln) ist 18 Meter hoch. Auch dieses Memorial ist sehr faszinierend, aber auf ganz andere Weise als das Crazy Horse Memorial. Die bildhauerischen Fertigkeiten dieser Kunstwerke sind wirklich beeindruckend. Es ist empfehlenswert beide Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Ein weiteres landschaftliches Highlight wartet auf uns, als wir uns Richtung Badlands National Park aufmachen: Auf Empfehlung eines Einheimischen fahren wir statt über die Interstate-Route über die US 44, einen weniger befahrenen Scenic Byway. Ein toller Tipp, der uns mit menschenleeren Straßen und beeindruckender Landschaft belohnt, bevor wir auf die Badlands Loop Road und damit in den bekannteren und meistbesuchten Teil des Parks kommen. 

Die faszinierenden bizarren Felsformationen der Badlands sind durch über Millionen von Jahren abgelagerte Sedimente entstanden. Auch hier sind Bisons, Dickhornschafe und Präriehunde zu Hause. 

Blick auf Mount Rushmore von den Under Canvas aus
Badlands Wilderness Overlook im Badlands-Nationalpark in South Dakota

Rapid City Und der viel zu frühe Abschied

Nach gefühlt Dutzenden Fotostopps und vielen tollen Aussichten erreichen wir das Städtchen Wall. Der berühmte Wall Drug Store ist nicht einfach nur ein Drugstore, sondern Restaurant, Souvenirshop und Entertainment-Zone in einem. Nach einem leckeren Hamburger bummeln wir noch ein bisschen durch die Läden und machen uns dann auf nach Rapid City.

Die „City of Presidents“ hat ihren Beinamen durch derzeit 44 lebensgroße Bronzestatuen US-amerikanischer Präsidenten erhalten, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Im Visitor Center kann man eine Karte erhalten, um die genauen Standorte zu finden. Rapid City mit seiner schönen Main Street hat eine tolle Atmosphäre. Wir schlendern ein wenig durch den Ort und landen in der Firehouse Brewing Company für unser letztes Abendessen im Wilden Westen. Bei einer großen Bierauswahl und leckeren Gerichten lassen wir unsere Reise noch mal Revue passieren. 

Was für tolle Erlebnisse wir hatten! Wir sind uns einig, das Wyoming auch außerhalb des Yellowstone National Parks wahnsinnig viel zu bieten hat und dass man auch für den Teil unserer Reise durch South Dakota locker noch eine Woche mehr einplanen könnte. 

Mit einem Drink in der Juniper at Vertex Rooftop Bar endet unser Abend in Rapid City. Bei einem magischen Sonnenuntergang genießen wir ein letztes Mal den Ausblick auf die Black Hills.

Am nächsten Morgen fahren wir nach einem kurzen Stopp zum Shopping bei Target zum Flughafen und fliegen über Chicago und Frankfurt zurück nach Hamburg.

Gasse in Rapid City
Drink genießen mit Aussicht auf Rapid City

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