Musiker beim Mardi Gras Festival
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New Orleans während des Mardi Gras besuchen 

CANUSA unterwegs: Rebecca erlebt mit ein paar Freundinnen den berühmtesten Karneval der USA 

Es gibt Reisen, die bleiben für immer in Erinnerung und unser Trip nach New Orleans zum Mardi Gras war genau so eine! Zusammen mit meinen drei Freundinnen habe ich mich Mitte Februar in die pulsierende Stadt Louisianas gestürzt, und was wir dort erlebt haben, war einfach unvergesslich.

Übersichtskarte der Highlights von New Orleans
Rebecca Marcks
„In intimer Atmosphäre treten hier unglaublich talentierte Jazzmusiker auf und ziehen das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann. Kein überdimensioniertes Konzert, sondern echte Musik, die direkt ins Herz geht."
Rebecca Marcks

Marketing Managerin bei CANUSA in Hamburg 

Ein Traum in Lila, Gold und Grün

Schon der Flug mit British Airways in der Premium Economy über London ist superangenehm und bietet einen perfekten Start in unser Abenteuer. Die Einreise verläuft schnell und unkompliziert – der Flughafen ist sehr klein, aber fein und die Abwicklung geht ruckzuck. Wir werden auch sogleich von ersten Jazzklängen willkommen geheißen. Mein erster Gedanke: Diese Stadt lebt Musik.

Unser Hotel, The Old No. 77, ist unsere erste Anlaufstelle, um die Koffer loszuwerden. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis für sich. Die ganze Stadt ist in ein Meer aus Lila, Gold und Grün getaucht – die Farben des Mardi Gras. Dabei hat jede dieser Farben ihre eigene Bedeutung: Lila steht für Gerechtigkeit, Gold für Macht und Grün für den Glauben.

Nachdem wir uns kurz im Hotel frisch gemacht haben, zieht es uns direkt ins Getümmel. Bei einem leckeren Essen im Restaurant Meril stärken wir uns, bevor wir nur zwei Blocks weiterziehen. 

Und da ist er schon: Unser erster Karnevalsumzug! Bunte Wagen ziehen an uns vorbei, verkleidete Figuren winken den Zuschauern und werfen bunte Ketten in die Menge – am Straßenrand herrscht ausgelassene Stimmung.

Um mit so einem Umzugswagen an einer solchen Parade teilnehmen zu dürfen, muss man Mitglied des jeweiligen Karneval-Vereins – einer sogenannten Krewe – sein. Jede Krewe besteht aus einer bestimmten Anzahl von „Floats“, auf denen die kostümierten Paradenteilnehmer stehen und ihre „Throws“ – oft bunte Perlenketten oder kleine Spielzeuge – in die Menge werfen. Ein wirklich tolles Spektakel – man fühlt sich sofort als Teil dieser riesigen Party. Ein wenig Vorsicht ist allerdings geboten, damit man mit dem Wurfgut nicht am Kopf getroffen wird – das könnte etwas wehtun.

GUT zu wissen:

Sehr praktisch: Es gibt Apps, mit denen man online genau verfolgen kann, wo sich welcher Umzug gerade befindet. Apps wie zum Beispiel der WWL-Parade-Tracker oder der WDSU-Parade-Tracker verfolgen den Verlauf des Mardi Gras und aller großen Paraden das ganze Jahr über und informieren über Standort, Uhrzeiten etc.

Festwagen beim Mardi Gras im French Quarter in New Orleans
Ketten in den Farben des Mardi Gras

Historische Sehenswürdigkeiten und noch mehr Paraden

Unser erster ganzer Tag beginnt mit einem leckeren Frühstück in der King Brasserie, bevor wir uns auf einen ausgiebigen Stadtrundgang begeben. 

Das French Quarter ist mit seinen kunstvoll geschmiedeten Balkonen und verwinkelten Gassen einfach malerisch. Wir spazieren entlang des Mississippi River und bewundern den Schaufelraddampfer Natchez, der ruhig auf dem Wasser liegt. Die imposante St. Louis Cathedral mit ihrer beeindruckenden Architektur und der geschichtsträchtige St. Louis Cemetery No. 1 sind historische Wahrzeichen von New Orleans und beide ein Must-see. 

Und natürlich dürfen wir auch einen Besuch im berühmten Café Du Monde nicht verpassen, wo wir die typischen Beignets (vergleichbar mit Hefegebäck wie Krapfen) und einen Café au Lait genießen – einfach köstlich! Man muss ein bisschen Zeit mitbringen, aber ich kann es nur empfehlen!

Selbstverständlich darf die berühmteste Straße von New Orleans auf unserer Sightseeingtour auf keinen Fall fehlen: Die legendäre Bourbon Street zeigt sich uns tagsüber von ihrer ruhigen Seite, aber wir können es schon erahnen: Sobald es Abend wird, erwachen die Bars und Clubs zum Leben und dann erfüllt herrliche Musik die Luft und lädt zum Mitfeiern ein.

Nach dem Mittagessen stürzen wir uns wieder ins Getümmel und schauen uns einen weiteren Umzug an. Zahlreiche Krewen mit den unterschiedlichsten Themen ziehen an uns vorbei – es ist wirklich faszinierend, wie kreativ und aufwendig alle Wagen gestaltet sind. Wir genießen das Flair und werden von der guten Laune sofort angesteckt.

Geschmücktes Haus in der Peter Street im French Quarter
Rebecca vor der St. Louis Cathedral

Geschichtsträchtige Highlights im „The Big Easy“ 

Heute starten wir unseren Tag mit einem wunderbaren Frühstück im Jack Rose. Leider meint es das Wetter nicht so gut mit uns – es regnet in Strömen, sodass leider alle Paraden abgesagt werden. Aber New Orleans bietet für schlechtes Wetter auch sehr gute Alternativen! Wir nutzen die Zeit für einen Besuch im National WWII Museum, das uns absolut begeistert. Es ist unglaublich informativ und interaktiv gestaltet und man kann hier Stunden verbringen. Danach machen wir noch einen kurzen Abstecher zu Tipitina's, einem der legendärsten Musikclubs in New Orleans. Seit seiner Gründung 1977 stellt der Club sowohl den ganz „Großen“ der Musikszene als auch jungen, aufstrebenden Künstlern seine Bühne zur Verfügung.

Nach den vielen Eindrücken müssen wir erst mal unseren Hunger stillen. Hier stellt sich nur die Frage, wohin? Die kulinarische Auswahl in New Orleans ist wirklich reichhaltig und köstlich und man sollte möglichst viel probieren. Das tun wir auch ausgiebig! Eine Spezialität, die in New Orleans erfunden wurde, ist zum Beispiel das Muffaletta Sandwich, welches aus geräuchertem Fleisch, Käse, Olivendressing und Brot besteht. Lecker!

Nachdem wir uns satt geschlemmt haben, zieht es uns am Abend in die Frenchmen Street. Mein Tipp: Folgen Sie einfach Ihren Ohren! Die Frenchmen Street ist nicht so überlaufen wie die Bourbon Street, aber die Livemusik ist einfach fantastisch! Von Blues über Jazz bis Funk – hier findet man für jeden Geschmack etwas. Wir lassen den Abend bei mitreißenden Klängen ausklingen und genießen die entspannte Atmosphäre.

Muffaletta sandwich
Frenchman Street in New Orleans

Aussichtsreiche Orte und Musik, die die Seele berührT

Auch am dritten Tag spielt das Wetter nicht ganz mit. Wir frühstücken zunächst gemütlich im Hotel und besuchen dann das Vue Orleans. Die Aussichtsplattform bietet einen einzigartigen 360-Grad-Panoramablick aus dem 34. Stock auf den Mississippi River und die Skyline und das integrierte Museum präsentiert interaktive Ausstellungen mit Exponaten zu berühmten Persönlichkeiten, Musik, Kulinarik und zur Kultur der Stadt. Heute macht der Regen die Aussicht leider etwas trüb, aber selbst bei schlechter Sicht kann man die Größe der Stadt erahnen.

Ein weiteres absolutes Muss auf jeder New Orleans Reise ist der Besuch im Hotel Monteleone. Hier befindet sich die berühmte Carousel Bar, eine rotierende Bar, die aussieht wie ein nostalgisches Karussell – ein guter Spot für coole Fotos. Wir gönnen uns einen Cocktail und lassen uns von der einzigartigen Stimmung verzaubern. Für uns ein absolutes Highlight!

Am Abend wage ich mich an eine kulinarische Premiere: Austern! Ich muss zugeben, es ist für mich zunächst eine kleine Überwindung, aber mit einem Cracker – und vor allem die gegrillten Varianten – sind überraschend lecker!

Doch das absolute Highlight des Abends – und für mich der Höhepunkt unserer gesamten Reise – ist der Besuch der historischen Preservation Hall. Ursprünglich im Jahr 1961 von Alan und Sandra Jaffe gegründet, um afroamerikanischen Pionieren eine Bühne zu bieten, hat sie sich heute dem Erhalt des traditionellen New-Orleans-Jazz verschrieben. Sie gilt als weltberühmtes Zentrum für akustische Livemusik und symbolisiert die Seele der Stadt. In intimer Atmosphäre treten hier unglaublich talentierte Jazzmusiker auf und ziehen das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann. Kein überdimensioniertes Konzert, sondern echte Musik, die direkt ins Herz geht.

Vue New Orleans
Die Preservation Hall Jazz Band in New Orleans

Sentimentaler und kulinarischer Abschied von New Orleans

Zum krönenden Abschluss unseres New-Orleans-Trips lassen wir uns noch einmal die köstlichen Beignets schmecken, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. 

New Orleans ist so viel mehr als nur eine Stadt. Die Vielfalt, die man hier erleben kann – von den farbenprächtigen Mardi Gras Paraden über die historischen Gassen des French Quarters bis hin zu den mitreißenden Klängen des Jazz – ist einfach unvergleichlich. 

Diese Reise hat uns gezeigt, wie lebendig New Orleans und die Südstaaten sein können und ich werde auf jeden Fall zurückkommen!

Mit einer Mischung aus Wehmut und unzähligen wunderschönen Erinnerungen treten wir die Heimreise an.

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