Die einladende Avenue of Oaks am Spring Hill College in Mobile, Alabama

Den Südstaatenflair erleben

CANUSA unterwegs: Dana und Luisa reisen zehn Tage mit dem Mietwagen von New Orleans über Oak Alley, Lafayette, Mandeville, Mobile, Gulf Shores, Biloxi und wieder zurück nach New Orleans.

Unsere Reise beginnt am Hamburger Flughafen. Wir, Luisa und Dana, fliegen mit American Airlines und British Airways von Hamburg über London und Charlotte nach New Orleans. Unsere Vorfreude ist groß und lässt uns alle eventuellen Anstrengungen des Fluges schnell vergessen! Sowohl An- als auch Einreise klappen super und so kann unser Abenteuer in den Südstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama beginnen. 

Die Reiseroute von Dana und Luisa durch Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana
Luisa Spoehrer
Die wohl besten Beignets von ganz New Orleans findet man  im Café du Monde. Mein Tipp: Das Café im City Park ist oft weniger voll, als das in Downtown!
Luisa Spöhrer

Willkommen in New orleans 

In New Orleans angekommen, fahren wir mit einem Taxi in unser Hotel Holiday Inn Downtown Superdome. Hier stellen wir nur schnell unsere Koffer ab und ziehen direkt los. Unser erster Stopp ist das bekannte French Quarter, wo wir uns vom Südstaatenflair bezaubern lassen. Die Straßen sind gut gefüllt und wir genießen den Trubel auf der berühmten Bourbon Street. In einer kleinen Nebenstraße finden wir tolle Kunstausstellungen sowie schönen, selbst gemachten Schmuck. 

Da unsere Reise mit den 2-Wöchigen, als „Spring Break“ bekannten Frühjahrsferien zusammen fällt, sind einige junge Leute in New Orleans unterwegs, die viel gute Laune verbreiten. Überhaupt strahlt die Stadt mit ihrer Jazzmusik und dem besonderen Charme pure Lebensfreude aus! 

Unser zweiter Tag startet mit einer geführten Bustour, die durch die Metropole New Orleans und die Nachbarorte führt. Dabei besuchen wir auch die typischen Friedhöfe der Region. Ihr Anblick ist ungewohnt, da es keine unterirdischen Gräber, sondern ausschließlich oberirdische Begräbnisstätten gibt. So wird im Falle eines Hochwassers das Fortschwemmen der Leichname verhindert. 
Im Anschluss geht es für uns nochmals zurück ins French Quarter, wo wir eine Kutschfahrt mit einem Maultier unternehmen. Dabei fällt uns besonders positiv auf, wie gut die Tiere behandelt werden, sie haben regelmäßig Pausen und genießen ihre Freizeit auf einer großen Weide! 

Unseren letzten Abend in der Stadt lassen wir auf einer schönen Jazz Dinner-Bootsfahrt auf dem Mississippi ausklingen. Es gibt leckeres Essen und schöne Livemusik. Ein toller Start in unser Abenteuer!

Blick auf die Skyline von New Orleans mit der City Hall
CANUSA Mitarbeiterinnen Dana Harbsmeier und Luisa Spöhrer in New Orleans

emotionale begegnungen 

Heute holen wir unseren Mietwagen bei Alamo ab und fahren Richtung Mississippi River, wo wir bei einem Besuch der Whitney Plantage viel Interessantes, aber auch Bedrückendes über die Sklaverei im Süden Louisianas lernen dürfen. Die Führung machen wir eigenständig über Kopfhörer mit deutschen Audioerklärungen. Lebensechte Lehmfiguren sowie das Denkmal “The Wall of Honor” erinnern an die Menschen, die auf der Zuckerrohr-Plantage als Sklaven leben und arbeiten mussten. Die eindrucksvolle "Wall of Honor" besteht aus Granitplatten, auf denen die Namen, Herkunft, Alter und Fähigkeiten der ehemaligen Sklaven eingraviert wurden. Durchgängig herrscht bei uns beiden eine sehr demütigende und traurige Stimmung. 

Nach diesem sehr lehrreichen Ausflug, der uns definitiv in Erinnerung bleiben wird, geht es weiter zur Oak Alley Plantage am Mississippi River. Sie ist eine der bekanntesten Zuckerrohr-Plantagen des Südens. Die riesigen Bäume dort wurden bereits im frühen 18. Jahrhundert gepflanzt und sind somit schon bis zu 250 Jahre alt. Zudem ist die 400 m lange Eichenallee legendär und ein Sinnbild für den romantischen Süden geworden. 

Hier verbringen wir heute auch die Nacht in unserem eigenen, sehr großzügigen Cottage, in welchem wir auch unser Abendessen serviert bekommen.

Oak Alley Plantage, Louisiana
Oak Alley Plantation, Shield

grosse sümpfe und Geschichte zum anfassen 

In der Früh geht es für uns weiter Richtung Lafayette. Bei einem Zwischenstopp am Atchafalaya Basin, dem größten Fluss-Sumpf-Gebiet der USA, fahren wir mit dem Airboat durch die Sümpfe und halten Ausschau nach Alligatoren. Leider können wir aufgrund der niedrigen Temperaturen (nur 8 Grad) an dem Tag nur ein, zwei Reptilien von Weitem sehen. Für uns beide ist es die erste Airboatfahrt und es macht superviel Spaß, auch wenn es sehr kalt ist.

In Lafayette angekommen, stärken wir uns in der Scratch Farm Kitchen mit einem leckeren Mittagessen. Hier werden so gut wie alle Zutaten aus eigenem Anbau verwendet und das schmeckt man auch! 

Danach geht es für uns nach Vermilionville, welches der alte Name für Lafayette ist. Vermilionville ist ein lebendiges Museumsdorf, in dem die Kulturen der Akadier, Kreolen und amerikanischen Ureinwohner aus der Zeit zwischen 1765 und 1890 vorgestellt werden. In den meisten Häusern sitzen Angestellte in damaliger Tracht und erzählen über Handwerkskunst, das Leben aus vergangenen Zeiten oder die Musik. Das historische Dorf bietet Führungen, kostümierte Kunsthandwerker, Livemusik, eine Kochschule, Tanzkurse und Bootstouren.

Historic Broussard House, Vermilionville
Essen in der Scratch Farm in Lafayette, Louisiana

Von scharfen Chillis und seltenen Vögeln: Avery island

Am nächsten Morgen fahren wir nach Avery Island. Auf der Privatinsel, die seit Generationen im Besitz der McIlhenny Familie ist, wollen wir die Tabasco Factory und den Jungle Gardens besichtigen.

Nachdem wir in dem Tabasco Museum einiges über die Geschichte und die Entstehung der berühmten Sauce erfahren, starten wir mit der selbstgeführten Tour. Diese umfasst ein Gewächshaus, indem einige Chilipflanzen wachsen, das Barrel Warehouse und natürlich die eigentliche Tabasco Fabrik. Wir lernen den Prozess vom Samen bis zur Soße kennen, welcher übrigens ganze fünf Jahre dauert, erfahren einiges über die Produktion und dürfen Saucen und leckeres Tabasco-Eis kosten. Am Ende gibt es sogar ein kleines Geschenk mit 3 verschiedenen Tabasco Proben. Der Besuch ist ein volles Vergnügen und definitiv eines unserer Highlights!

Nach der unterhaltsamen Tabasco-Tour fahren wir weiter in den 170 Hektar großen botanischen Garten Jungle Gardens. Hier könnt ihr euch auf schöne Natur und etwas Ruhe freuen!

Ein Highlight des Parks ist das Vogelschutzgebiet „Bird City". Es wurde bereits 1890 von Edward Avery McIlhenny als Schutzgebiet für Schneereiher gegründet und ist mittlerweile Rückzugsort für die verschiedensten Reiherarten. Neben den verschiedenen Vogelarten beherbergen die Insel und die Anlage auch amerikanische Alligatoren, Louisiana-Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Nasenbären, nordamerikanische Flussotter, Bisamratten, Schlangen und andere Wildtiere. Den sehr sehenswerten Park kann man wunderbar auf eigene Faust zu Fuß oder auch im Auto erkunden. Auch geführte Touren werden angeboten. 

Gourmetreise, Tabasco all you Can!
Mc Ilhenny Co. Tabasco Brand

Unterwegs mit dem rad und auf nach alabama

Für uns geht es als Nächstes in eine süße kleine Ortschaft namens Mandeville, wo wir mit einem sehr großen, leckeren Frühstück bei dem Restaurant “LaLou” beginnen. Nachdem wir unsere Bäuche gut gefüllt haben, starten wir unsere Fahrradtour entlang dem Tammany Trace.

Auf dem Weg sieht man süße Häuschen, schöne Natur und mit Glück sogar Schildkröten und Alligatoren. Unser Tipp: Unbedingt am wunderschönen Lake Pontchartrain vorbeifahren und die Candy Bank besuchen, denn hier kann man leckere Süßigkeiten und hausgemachtes Karamell probieren. Insgesamt ist der Tammany Trace absolut empfehlenswert und hat uns sehr gut gefallen. 

Am Abend haben wir am Strand einen der schönsten Sonnenuntergänge der bisherigen Reise gesehen!

Heute fahren wir Richtung Westen nach Alabama. Unser erster Stopp ist die Stadt Mobile, die im Jahre 1703 den ersten Mardi Gras überhaupt in den heutigen USA feierte. Natürlich schauen wir uns das bunte Carnival Museum an, wo die Geschichte des Karnevals in den USA erzählt wird. 

Ebenfalls zu empfehlen, besonders auch für Kinder, ist das GulfQuest National Maritime Museum. Es ist ein interaktives Museum, in dem man sogar mithilfe eines Simulators das Anlegemanöver eines zuvor gewählten Schiffs ausprobieren kann. 

Den Abend lassen wir in einer sehr coolen Cocktail Bar auf der bekannten Vergnügungsmeile Dauphin Street ausklingen.

CANUSA Mitarbeiterinnen Dana und Luisa am Tammany Trace in Louisiana
Farbenfrohes Mobile, Alabamas älteste Stadt

Von mObile an die Golfküste 

Am nächsten Morgen geht es für uns auf eine charmante Trolleytour durch Mobile. Während wir unser Take-away-Frühstück vom beliebten Restaurant “Ruby Slipper” genießen, erfahren wir mehr über die Geschichte der Einwohner und die Stadt. 

Im Anschluss unternehmen wir einen Ausflug auf die USS Alabama, eines der wenigen Kriegsschiffe weltweit, das man komplett besichtigen kann. Es ist sehr spannend anzusehen und einen Besuch wert. 

Nach einer ausgiebigen Shoppingtour im riesigen Einkaufszentrum TangerOutlet in Foley fahren wir weiter Richtung Golfküste in die Städte Gulf Shores und Orange Beach. In unserem wunderschönen Hotel eingecheckt, laufen wir am weißen Sandstrand entlang und genießen das Meeresrauschen.

Was gibt es Besseres, als am Strand mit einem wunderschönen Sonnenaufgang aufzuwachen? Nach dem perfekten Start in den Tag folgen weitere Highlights auf unserer Reise. 

Aufgrund des windigen Wetters fällt unsere Kajaktour im Gulf State Park leider aus. Stattdessen fahren wir mit dem Fahrrad um den glitzernden Lake Shelby, was eine tolle Alternative ist. Hier können wir wieder eine atemberaubende Natur erleben und haben das Glück, einen Weißkopfseeadler und einen Alligator zu sehen. 

Bei Sonnenuntergang beobachten wir auf einer Dolphin Cruise einige glückliche Delfine in ihrem natürlichen Lebensraum. Das ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis!

Das Nachtleben in der Flora Bama Bar in Gulf Shores in Alabama
Die CANUSA Mitarbeiterinnen Dana und Luisa auf einer Fahrradtour am Lake Shelby in Alabama

biloxi, ocean springs und zurück nach new orleans 

Mit vielen positiven Eindrücken verlassen wir Gulf Shores und fahren weiter zu unserem nächsten Stopp: Biloxi.

Hier besuchen wir das lehrreiche Maritime & Seafood Museum, das sich über drei Etagen erstreckt. Es bietet allerlei Ausstellungen und Videos rund um alles, was mit Fischerei und Seefahrt entlang der Golfküste von Mississippi in den letzten drei Jahrhunderten zu tun hat. Zudem sind Orginalboote im Gebäude ausgestellt.

Danach geht es weiter in das benachbarte Oceans Springs, wo uns das bunte Walter Anderson-Kunstmuseum erwartet. In einer sehr kreativen und schönen Ausstellung lernen wir mehr über den Künstler Walter Inglis Anderson.

An unserem letzten Tag schauen wir uns das Mississippi Aquarium in Gulfport an. Besonders für Kinder, aber auch für Erwachsene ist dies ein tolles Erlebnis, um die vielfältige Unterwasserwelt der Südstaaten kennenzulernen. 

Da unser Flug erst am Abend von New Orleans aus startet, fahren wir auf dem Weg zum Flughafen am Long Beach nach Bay St Louis, einem charmanten Ort am Wasser, vorbei. Entlang der Küstenstraße entdecken wir bezaubernde Strandhäuser, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Wir sind sehr froh und dankbar, eine so aufregende und besondere Reise erlebt zu haben!

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