Top-Route von Halifax nach St. John's

Die Traumroute durch Atlantik-Kanada

Überblick

Natur pur – auf unserer Rundreise durch Kanadas Atlantikregion sehen Sie sich satt. Auf den knapp 3700 Kilometern entdecken Sie in drei Wochen beeindruckende Landschaften und malerische Dörfer in den vier Provinzen New Brunswick, Nova Scotia, Prince Edward Island und Neufundland & Labrador. Beobachten Sie faszinierende Eisberge und Wale, reisen Sie durch die einmalig schönen Parks Cape Breton Highlands, Fundy National Park und Kejimkujik National Park. Die beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Mitte September.

Top 7 Highlights

Routenverlauf

 

Die Atlantikprovinzen von Kanada sind ausgezeichnet per Auto oder mit dem Wohnmobil zu befahren. Die hier beschriebene Route soll Sie inspirieren. Natürlich kann jede Top-Route individuell an Ihre Wünsche angepasst werden. Auch kann diese Reise in umgekehrter Richtung gemacht werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Tag 1: Halifax

Halifax, Hauptstadt der Provinz Nova Scotia, ist ein echter Geheimtipp. Eine charmante Hafenstadt mit rund 400.000 Einwohnern, die Tradition und Moderne auf reizvolle Art verbindet. Die im wahrsten Sinne größte Sehenswürdigkeit von Halifax ist die Zitadelle, auch Fort George genannt. Die riesige sternförmige Befestigungsanlage wurde von den Briten ursprünglich 1749 erbaut. Mittlerweile steht das vierte Fort auf Citadel Hill, und es bietet noch immer den besten Ausblick über die gesamte Stadt.
Im Sommer strömen Besucher und Einheimische an die Waterfront – eine vier Kilometer lange Promenade aus Holz direkt am Wasser voller Boutiquen, Shops, Restaurants, Bars und Museen. Die maritim-geschäftige Atmosphäre ist einzigartig.  

Tag 2: Halifax - Parrsboro (190 km)

Die Akadier, europäische Siedler französischer Abstammung, gründeten das Örtchen Parrsboro im Jahr 1670. Bei Wasson Bluff, etwa fünf Kilometer von Parrsboro entfernt, wurden bislang mehr als 100.000 Dinosaurierknochen gefunden – und im Jahr 1984 auch die weltweit kleinsten Dino-Fußabdrücke! 
Knapp 50 Kilometer außerhalb von Parrsboro liegt der Cape Chignecto Provincial Park: eine atemberaubende Küstenlandschaft, an der der Tidenhub sagenhafte zwölf Meter beträgt! Über 50 Kilometer Wanderwege machen den Park zu einem beliebten Hiking-Ziel.  

Tag 3: Parrsboro - Fredericton (290 km)

Fredericton, die Hauptstadt der Provinz New Brunswick, ist benannt nach Friedrich August, Herzog von York und Albany (1763 bis 1827). Die Universitätsstadt mit ihren zwei Hochschulen wird dominiert vom Saint John River. In Fredericton steht mit der Christ Church Cathedral die älteste Kathedrale Nordamerikas – die Konstruktion begann 1845, der Fertigstellung erfolgte acht Jahre später.
In Marysville, einem Vorort von Fredericton, lohnt sich ein Besuch der historischen Mühle aus dem 19. Jahrhundert und der angrenzenden Bauten aus der gleichen Zeit. 

Tag 4 - 5: Fredericton - Miramichi (175 km)

Als Stadt existiert Miramichi erst seit 1995 und der Zusammenlegung der Ortschaften Newcastle und Chetham sowie weiterer kleinerer Gemeinden. Namensgeber war der Miramichi River, der hier in die Miramichi Bay fließt. 
Der Fluss ist die Lebensader dieses Teils von Ost-Kanada und einer der weltweit besten Plätze, um Lachse zu fischen. Auch Kanu- und Kajakfahrten werden auf dem Miramichi vielfach angeboten. Auf geführten Wanderungen durch die Wildnis lassen sich Schwarzbären, Elche und Adler beobachten. 

Tag 6: Miramichi - Shediac (130 km)

Shediac, die selbsternannte „Hummer-Hauptstadt der Welt“, liegt an der Ostküste von New Brunswick. Im Sommer erreicht das Wasser an den langen Sandstränden bis zu 24 Grad Celsius und bietet die wärmsten Badetemperaturen nördlich von Virginia/USA. 
In Shediac dreht sich fast alles um den Hummer: Das Schalentier empfängt Besucher in Form einer elf Meter langen und fünf Meter hohen Statue am Ortseingang und wird jährlich mit einem Festival geehrt. Die Hummerfischerei ist in Shediac ein bedeutender Faktor für Wirtschaft und Tourismus, der Genuss der köstlichen Meerestiere mehr oder weniger Ehrensache! Zumal der bei uns als hochpreisige Delikatesse gehandelte Hummer hier zu überaus erschwinglichen Kursen verkauft wird. 

Tag 7: Shediac - West Point (180 km)

Die Confederation Bridge, mit knapp 13 Kilometern eine der längsten Brücken der Welt, verbindet New Brunswick mit der Insel Prince Edward Island, die auch gleichzeitig Kanadas kleinste Provinz bildet. Das Fischerdörfchen West Point liegt am südwestlichen Zipfel von Prince Edward Island (PEI). Die größte Attraktion von West Point ist der Leuchtturm aus dem Jahr 1875. Heute ist der mit über 20 Metern höchste Turm von Prince Edward Island, ein Hotel mit zwei Zimmern im Turm selbst und weiteren 13 Zimmern im angeschlossenen Inn. Ein kleines Museum im Turm gibt einen Überblick über die Geschichte der Region und natürlich des Leuchtturms.
Die nahegelegene West Point Beach lädt zu Badefreuden, Wassersport und langen Spaziergängen durch die Dünen ein.

Tag 8: West Point - Prince Edward Island National Park (135 km)

Im Norden von Prince Edward Island befindet sich Kanadas zweitkleinster Nationalpark: Der Prince Edward Island National Park hat eine Fläche von 22 Quadratkilometern und besteht aus den drei an der Küste gelegenen Teilabschnitten Cavendish, Brackley-Dalvay und Greenwich. Was er an Masse vermissen lässt, macht er mit Klasse wett: Weiße Sandstrände kontrastieren mit roten Kliffs, mehr als 50 Kilometer Wander- und Radfahrwege durch die herrliche Dünenlandschaft lassen das Herz des Aktivurlaubers höher schlagen. 
Der Bauernhof Green Gables, der sich im Prince Edward Island National Park befindet, erlangte internationale Berühmtheit, als Lucy Maud Montgomery ihr Kinderbuch „Anne auf Green Gables“ hier ansiedelte. 

Tag 9: Prince Edward Island National Park - Charlottetown (30 km)

Charlottetown, die Hauptstadt von Prince Edward Island, war der Geburtsort Kanadas als freie Nation: Hier trafen sich im September 1864 Abgesandte verschiedener Kolonien von Britisch-Nordamerika, um über die Gründung einer Kanadischen Konföderation zu beraten. Diese Konferenz führte zum Verfassungsgesetz von 1867, das Kanada eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber den britischen Kolonialherren einräumte. Passend auch das Motto der Stadt: Cunabula Foederis – Wiege der Konföderation.
Eine der schönsten Ecken von Charlottetown ist die Vicoria Row, eine enge Straße mit roten Backsteinhäusern und vielen Läden, Cafés, Bars und Restaurants – ein perfektes Plätzchen für ein Getränk in der Sonne. 

Tag 10: Charlottetown - Guysborough (220 km)

Zurück auf das Festland, oder zumindest auf die Halbinsel Nova Scotia, geht es per Fähre oder über die Confederation Bridge. Für die Brücke wird beim Verlassen von Prince Edward Island eine Maut fällig. Wer lieber per Schiff anreist, kann auf die Fährverbindung der Northumberland Ferries zurückgreifen, die die Ortschaften Caribou (Nova Scotia) und Wood Islands (Prince Edward Island) miteinander verbindet. In Nova Scotia steht als nächstes ein Besuch in Guysborough an. Nahe des kleinen Ortes fand im Jahr 1690 die Schlacht von Chedabucto statt, eine Auseinandersetzung zwischen Truppen des neuenglischen Kommandeurs Sir William Phips und den französischen Kolonialisten aus Akadien.
Die gesamte Region um Guysborough ist Teil einer Landschaft namens Eastern Shore, an deren Küste es sich wunderbar Kajak fahren lässt. Einen Abstecher wert ist auch Sherbrooke Village: Das Museumsdorf stellt das Leben im 19. Jahrhundert nach, als ein Goldrausch die gesamte Gegend erfasste.    

Tag 11: Guysborough - Louisbourg (225 km)

Geschichte spielt auch in Louisbourg eine Hauptrolle: Die gleichnamige Festung sowie der Hafen stammen aus dem Jahr 1713 und wurden nach König Louis XIV. benannt. Zweimal – 1745 und 1758 – wurde die Festung belagert, zweimal mussten sich die dort stationierten Franzosen geschlagen geben. Nach der Zerstörung der Festung durch die Briten im Jahr 1760 wurde der Bau Mitte des 20. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert. Er vermittelt den Besuchern heute einen plastischen Eindruck, wie das Leben um 1740 aussah.

Tag 12: Louisbourg - Cape anguille (295 km)

Mit der Fähre geht es von Sydney in Nova Scotia nach Port aux Basques, dem Fährhafen an der Südwestspitze von Neufundland. Etwa eine Stunde entfernt liegt Cape Anguille, ein so gut wie unberührtes Fleckchen Natur und der westlichste Punkt von Neufundland. Wie in West Point auf Prince Edward Island bietet auch Cape Anguille die Möglichkeit, stilecht in einem liebevoll restaurierten und umgestalteten Leuchtturm zu übernachten – dem Cape Anguille Lighthouse Inn. 
n dem nahegelegenen Fischerdorf Codroy lässt sich fangfrischer Hummer genießen. Und in Point Rosee entdeckte 2015 ein Team von Archäologen die mutmaßlichen Überreste einer Wikinger-Siedlung – der zweiten nach L’Anse aux Meadaux auf Neufundland. 

Tag 13 - 14: Cape Anguille - Gros Morne National Park (280 km)

Auf einer Fläche von 1.805 Quadratkilometern hält der spektakuläre Gros Morne National Park an der Westküste von Neufundland einige der aufregendsten Landschaften Kanadas bereit. Der Western Brook Pond zum Beispiel ist ein ehemaliger Fjord, der im Laufe der Jahrtausende die Anbindung zum Meer verlor und jetzt mit einem des weltweit reinsten Süßwassers gefüllt ist. Geologisch einzigartig sind die sogenannten Tablelands: In dieser schroffen Landschaft tritt tiefer liegendes Gestein der Erdkruste an die Oberfläche. 1987 ernannte die UNESCO nicht zuletzt wegen der Tablelands den Gros Morne National Park zum Welterbe. 

Tag 15: Gros Morne National Park - St. Anthony (295 km)

Die Historie von St. Anthony im Norden der Great Northern Peninsula von Neufundland reicht bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück, als die Bucht von französischen und baskischen Fischern als Hafen genutzt wurde. Heute starten hier regelmäßig Walbeobachtungstouren und Fahrten zu den im Atlantik treibenden Eisbergen. Diese aus mehreren tausend Jahre alten Gletschereis bestehenden Giganten lassen sich bis zum Frühsommer beobachten.
In der Nähe von St. Anthony liegt die Wikingersiedlung L’Anse aux Meadows, die etwa um das Jahr 1.000 entstand, sich aber nur wenige Jahre halten konnte.

Tag 16: St. Anthony - Deer Lake (415 km)

Das Städtchen Deer Lake liegt sowohl am Trans-Canada Highway als auch am Viking Trail, eine Straße, an der alle wichtigen Orte von Neufundland liegen. 
Der gleichnamige See und der Humber River, der durch den Deer Lake fließt, bieten hervorragende Möglichkeiten für Angler: Lachse und Forellen tummeln sich hier scharenweise. 

Tag 17 - 18: Deer Lake - Twillingate (360 km)

Die Gemeinde Twillingate besteht aus den beiden durch eine Brücke verbundenen Inseln North und South Twillingate an der Nordostküste von Neufundland. Dank der Lage direkt am sogenannten Iceberg Alley – einem Korridor voller Eisberge zwischen Grönland und Kanada – hat sich Twillingate zu einem beliebten Ausgangspunkt für Eisbergtouren entwickelt. Beste Zeit für eine solche Tour: Anfang Mai bis Ende Juni.

Tag 19: Twillingate - Terra Nova National Park (210 km)

Der älteste Nationalpark von Neufundland und Labrador befindet sich an der Nordostküste der Provinz und bietet auf einer Fläche von 400 Quadratkilometern Naturschönheiten am laufenden Meter. Kajaktouren führen in verschwiegene Buchten, elf Wanderwege verlaufen durch dichte Wälder und wunderhübsche Küstenabschnitte. 

Tag 20 - 21: Terra Nova National Park - St. John's (265 km)

St. John’s, Hauptstadt von Neufundland & Labrador, ist zugleich die älteste europäische Siedlung Nordamerikas: Ihr Name war bereits auf Karten des 16. Jahrhunderts verzeichnet. Die Stadt bietet einen schönen Naturhafen, an den sich pittoreske bunte Holzhäuser schmiegen. Wahrzeichen von St. John’s ist der 1897 erbaute Cabot Tower auf dem Signal Hill über der Hafeneinfahrt. 

St. John’s ist zudem Startpunkt des Trans-Canada Highway – von hier geht’s bis an die kanadische Westküste. Der Highway mit einer Gesamtlänge von über 8.000 Kilometern ist die einzige Straße in Kanada, die die zehn Provinzen zwischen Pazifik und Atlantik miteinander verbindet.

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