Die Altstadt von San Juan mit der Jewels Of The Seas im Hintergrund

Auf großer Fahrt quer durch die Karibik bis nach New York

CANUSA unterwegs: Jatta genießt die Sonne Floridas mit anschließender Kreuzfahrt 

Als mir das schmuddelige norddeutsche Wetter mal wieder die Laune zu verderben drohte, entschied ich dem kurz entschlossen einen Riegel vorzuschieben und in die Sonne zu flüchten. Gemeinsam mit meinem Freund machten wir uns zunächst auf ins warme Florida. Anschließend ging es nach Puerto Rico, von wo wir mit der Celebrity Summit auf große Fahrt durch die Karibik bis nach New York gehen wollten. Es sollte unsere allererste Kreuzfahrt werden und dementsprechend groß war die Vorfreude … 

Mitarbeiterin Jatta Siekkinen auf einem Kreuzfahrtschiff der Royal Caribbean Reederei
„Einmal auf große Fahrt durch die Karibik bis nach New York gehen – das wär’s doch mal!“ Gedacht – getan! Das war der Beginn meiner großen Leidenschaft für Kreuzfahrten."
Jatta Siekkinen

Reiseberaterin in Hamburg

Jatta Siekkinen

Reiseberaterin in Hamburg

Von Hamburg aus ging es für uns zunächst mit Lufthansa über München in den sonnigen Süden: nach Miami! Vom Flugzeug aus konnten wir erst die herrliche Sicht auf die Alpen und vor der Landung den zauberhaften Blick auf die Bahamas genießen. In Miami gelandet, übernahmen wir unseren Mietwagen und fuhren los – hinein in den Sommer! Nach etwa einer Stunde standen wir vor der Tür unseres schönen Marriott-Hotels Hollywood Beach, von wo aus wir am Abend noch einen Strandspaziergang unternahmen – wir konnten es kaum erwarten, endlich den warmen Sand zwischen unseren Zehen zu spüren!

Welcome to Miami

Den nächsten Tag – unseren ersten in Florida – ließen wir gleich frühmorgens beginnen und fuhren in Richtung Süden zum Biscayne National Park um einen Bootsausflug zu machen. Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, ging die Fahrt weiter entlang schier endloser Palmenfelder. Am Ende unseres Weges angekommen, erwartete uns ein kleines Haus der Parkranger, und ganz in der Nähe begann dann unsere gut dreistündige Bootsfahrt. Kaum hatten wir abgelegt und Kurs auf die Insel Boca Chita Key genommen, waren auch schon die ersten Delfine zu sehen! Nebenbei genossen wir auch noch einen tollen Blick auf die Skyline von Miami. Die Insel mit dem kleinen Leuchtturm und einem schicken Jachthafen gefiel uns auf Anhieb sehr gut. Dort kann man sogar übernachten – allerdings nur, wenn man ein Zelt bei sich hat. Es ist genau das richtige Fleckchen Erde für ein gemütliches Barbecue am Strand, zu dem man natürlich am besten mit dem eigenen Boot kommt.

Am Nachmittag fuhren wir zurück nach Miami und machten unterwegs noch eine kleine Pause im Künstlerviertel Coconut Grove. Das Viertel versprüht mit seinen alten Gebäuden im Art-Nouveau-Stil einen Hauch von Nostalgie. Wem danach noch ein wenig nach Südstaaten-Flair ist, der macht am besten einen Spaziergang im State Park rund um das historische Barnacle Gebäude. Es ist wie eine kleine Reise in eine andere Zeit, und besonders schön fand ich den urigen, märchenhaften Wald, der das alte Landhaus umgibt. Tags darauf genossen wir es den Miami Beach entlangzuschlendern. Besonders amüsant fanden wir die vielen Leute, die sich zum Posieren für ein Selfie vor den bunten Baywatch-Hütten aufreihten. Wir merkten schnell, dass man an diesem Strand viele schöne Stunden verbringen und den Alltag weit hinter sich lassen kann. Im South Point Park angekommen, gingen wir auf die Pier und sahen zu, wie drei riesige Kreuzfahrtschiffe das Meer ansteuerten – eine wahre Auslaufparade, die unsere Vorfreude noch mal steigerte!

¡Hola, Puerto Rico!

Unserer Seereise kamen wir schon am nächsten Tag ein gutes Stück näher, denn wir flogen von Fort Lauderdale – ganz in der Nähe von Miami – nach San Juan, der Hauptstadt Puerto Ricos. Es war wieder ein Flug, der tolle Ausblicke zu bieten hatte: Wir bestaunten das türkisblaue Meer und die Inselwelten der Bahamas und der Karibik. In Puerto Rico erwarteten uns herrliche Strände und Buchten ebenso wie geheimnisvolle Regenwäldern und hügelige Landschaften. Da wir auf der Insel ein paar Tage verbringen wollten, hatten wir vorab schon einen Mietwagen gebucht. Unsere Fahrt verlief entlang der Panoramastraßen, vorbei an Kaffeeplantagen und bunten kleinen Orten. Aus den kleinsten Imbissbuden an der Straße waren immer wieder Musik, ausgelassenen Stimmen und lautes Lachen zu hören. Wir besichtigten San Germán, die zweitälteste Stadt, die sogar bei strömendem Regen ein wunderschönes Ambiente haben soll.

Ein Abstecher zum El Yunque National Forest im Osten des Landes lohnt sich auf jeden Fall, denn dieser Naturpark ist einfach wunderschön! Durch den Regenwald verläuft eine gut befahrbare Straße, die auch zu einer informativen Ranger-Station sowie zu vielen Wanderwegen führt. Manche dieser Wege führen sogar zu Wasserfällen, an denen man sehr gut baden kann. Seine Urlaubstage kann man auch sehr gut in der Sonne und im Wasser an den wunderschönen Stränden in Condado verbringen, nahe der Altstadt von San Juan. Hier verliebten wir uns auch in die Markthalle, die von sehr empfehlenswerten Restaurants und Imbissen umgegeben ist. Ohnehin kann man in Puerto Rico sehr gutes Essen genießen: Von Food Trucks über einfache Imbisse direkt an der Straße und dem kleinen Café im ruhigen Innenhof des Museo de las Américas bis hin zu unserem Highlight, dem Buns Burger Shop – es hat uns wunderbar geschmeckt!

Ahoi, Celebrity Summit – wir gehen an Bord!

Unsere Kreuzfahrt begann in Puerto Rico im Terminal am Pan American Pier. Unser Schiff, die Celebrity Summit, beendete die Saison in der Karibik und sollte während des Sommers ihre Fahrten von New York aus beginnen. Als wir am Abend aus dem Hafen von San Juan ausliefen, genossen wir einen ganz besonderen Augenblick. Der Blick zurück war spektakulär, die Wärme tat gut und der Sternenhimmel glitzerte über uns. Dabei stellten wir fest, dass man trotz der vielen Passagiere immer eine ruhige Ecke für sich findet, um zum Horizont zu schauen und die Weite auf sich wirken zu lassen. Schon am nächsten Tag erreichen wir Charlotte Amalie, die Hauptstadt der Amerikanischen Jungferninseln, die traumhaft schön in der Bucht liegt.

Wir organisierten uns ein Auto und fuhren – übrigens im Linksverkehr – zunächst den Hügel hoch zum Paradise Point, um das Panorama auf uns wirken zu lassen. Auf der Rundfahrt über die Insel konnten wir noch weitere Aussichtspunkte anfahren und die Schönheit der Insel genießen. Am schönsten fanden wir das St. Peter Great House, von dessen Aussichtsplattform aus man die Strände und viele kleine Inseln überblicken kann. Kolibris flogen direkt vor uns zwischen den tropischen Pflanzen hindurch, und die Luft duftete einfach herrlich. In Charlotte Amalie schlenderten wir durch die kleinen historischen Gassen und sprachen lange mit einem Kunsthändler über den Alltag auf der Insel und die vielfältige Natur.

Sint Maartens Küste mit dem Katamaran erkunden und ein Tag auf hoher See

Zurück an Bord, nahm die Celebrity Summit Kurs auf die Insel Sint Maarten und steuerte den Hafen von Philipsburg an, der sich im holländischen Teil befindet. Direkt am Hafen gibt es einen kleinen Ort mit vielen Bars, Restaurants und Geschäften. Dort werden auch Wassertaxis angeboten, die zum alten Ortskern fahren. Nach einem kurzen Spaziergang begaben wir uns auf eine Katamaran-Tour. Mit der kleinen Crew segelten wir zu einer schönen Badebucht. Wir genossen unterwegs die Sonne, die Stimmung und die freien Getränke. Viele der Gäste schnorchelten und badeten. Ganz in der Nähe war der Maho Beach – bekannt für seine spektakuläre Aussichten, weil die startenden und landenden Flugzeuge hier direkt über den Strand hinwegfliegen!
Nach den spannenden Stunden auf Sint Maarten verbrachten wir einen Tag auf See und konnten uns richtig schön erholen. 

Wenn man auch auf dem Schiff aktiv sein möchte, kann man an diversen Sport- oder Bastelkursen teilnehmen. Wer aber lieber die Beine hochlegen möchte, für den gibt es in den gemütlichen Lounges die passende Musik zum Relaxen. Bei gutem Wetter ist das Sonnendeck lebendig, trotzdem findet man dort immer eine ruhige Ecke, wo man den Blick aufs Meer genießen kann. Am liebsten saßen wir auf der Seitenpromenade des Schiffes, dort schmökerten wir in unseren Büchern, genossen ein Gläschen Wein oder schauten einfach nur auf die glitzernden Wellen. An einigen Abenden nutzten wir das Buffet auf einer Terrasse am Heck, wo ein junges Künstlerpaar für die Musik sorgte. Unsere musikalischen Wünsche wurden dort übrigens prompt erfüllt! Aber auch die Speisekarte des À-la-carte-Restaurants sprach uns an, wir genossen es immer wieder, gemütlich am Tisch zu sitzen und alles serviert zu bekommen.

Die Bermudas und eine Tropfsteinhöhle

Die Celebrity Summit steuerte nun die Bermudas an und machte beim King’s Wharf fest, direkt neben der alten Festung. Unseren ersten Tag verbrachten wir auf einem Scooter. Motorroller sind trotz Linksverkehr sehr beliebt und recht praktisch auf der überschaubaren Insel. Günstig ist die Miete zwar nicht, aber die Flexibilität ist es wert. Unterwegs konnten wir spontan viele Stopps einlegen – immer wieder boten sich schöne Stellen zum Fotografieren oder Baden an und auch für die kleine Stärkung zwischendurch kamen wir an einigen netten Restaurants vorbei. Etwas länger blieben wir in dem Ort Hamilton und besichtigten dort die alte Festung, von der man einen schönen Ausblick hat. Besonders spannend war unser "Abstieg" ins Dunkle: Wir besichtigten die Crystal Caves, Tropfsteinhöhlen, die ganz in der Nähe des Flughafens liegen. Die Höhlen fanden wir faszinierend schön. Diese kleine unterirdische Idylle, wurde auf ganz ungewöhnliche Weise entdeckt: 1905 waren zwei zwölfjährige Jungs auf der Suche nach einem verschwundenen Crickettball und stießen dabei auf den Eingang zur Höhle.

Auch der kleine Ort St. George’s, den wir danach noch besichtigten, ist etwas Besonderes. Dort schauten wir uns die Unfinished Church an, eine Ruine, die im oberen Teil des Ortes steht. Aber auch die „fertige“ Kirche St. Peter’s besichtigten wir. In dem Ort schauten wir uns auch mehrere kleine Läden an, die schöne Handwerkskunst ausstellten und zum Verkauf boten. Das glitzernde Meer und die rosafarbenen Strände zählten für uns eindeutig zu den Highlights der Insel. In dieser hübschen und zugleich rauen Landschaft hat man die Gelegenheit, schöne Strandspaziergänge zu unternehmen. Da unser Schiff über Nacht bei King’s Wharf blieb, konnten wir am nächsten Tag noch entspannt am Hafen schlendern, einige Läden durchstöbern und die Sonne genießen. Erst am Nachmittag legte die Celebrity Summit wieder ab, um New York anzusteuern. Ein ganzer Tag auf See lag noch vor uns, genau richtig für Spaß und Erholung.

Auf dem Seeweg nach New York, wo der Broadway schon wartet

Wenn es mit dem Schiff nach New York geht, bedeutet das nicht unbedingt, direkt in Manhattan von Bord gehen zu können. Während zum Beispiel die Schiffe der Reederei Norwegian Cruise Line am Manhattan Cruise Terminal mitten in der Stadt anlegen, endete für uns als Gäste von Celebrity Cruises die Reise in Bayonne, New Jersey – auch am Hudson River, aber auf der „anderen Seite“. Beim Frühstücken konnten wir uns etwas Zeit lassen und den Blick auf das berühmte Panorama der Metropole genießen, denn ein entgegenkommendes Containerschiff musste noch vorbeigelassen werden. Nachdem wir von Bord gegangen und recht schnell die üblichen Formalitäten zur Einreise erledigt hatten, fuhren wir mit einem Sammeltaxi zum Flughafen Newark und von dort aus ganz einfach mit der Bahn weiter nach Manhattan. Unsere Unterkunft, das DoubleTree Metropolitan, fanden wir sehr praktisch, denn es befindet sich ganz in der Nähe vieler berühmter Sehenswürdigkeiten.

Woran man sich bei einer Kreuzfahrt ganz schnell gewöhnt (und was man danach vermisst): an den Service, die Restaurants und daran, mit der Kabinenkarte auch bezahlen zu können. Wieder an Land zu sein – noch dazu inmitten der berühmten Metropole New York –, hat aber auch seine Vorteile, zum Beispiel den Broadway entlangschlendern zu können. Wo sonst findet man die berühmtesten Shows und Musicals? Wir gingen zum Ticketschalter am Times Square und bekamen dort Last-Minute-Karten für die Abendvorstellung von „Cats“ – was für ein Glück! Bis zum Abend schlenderten wir noch entlang der Straßen und kamen auch am Central Park, am Chelsea Market, an der High Line und am Union Square Greenmarket vorbei. Mit dem grandiosen Musical ließen wir nicht nur den schönen Tag, sondern auch unseren wunderbar abwechslungsreichen Urlaub ausklingen.

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Celebrity Equinox
Reederei
Celebrity Cruises

Die Reederei verfügt mit ihrer Flotte (11 Schiffe) über die am häufigsten prämierten Schiffe weltweit.

Auch die Reiserouten sind vielseitig: Europa, Karibik, Alaska, Asien/Australien, Kanada, Hawaii, Los Angeles, Neuengland oder Transatlantik.

Frontansicht des Azamara Quest Kreuzfahrtschiffes
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