
Vom pulsierenden Stadtleben Torontos bis zu den rauen Küsten des Sankt-Lorenz-Stroms führt diese 20-tägige Wohnmobilreise durch einige der abwechslungsreichsten Regionen Ostkanadas. Unterwegs wechseln sich lebendige Metropolen, historische Orte und beeindruckende Naturlandschaften ab. Die Route führt durch die Seenlandschaften Ontarios, vorbei an dichten Wäldern und ursprünglichen Provincial Parks, bevor sie Québec mit seiner französisch geprägten Kultur erreicht.
Charmante Bergorte, idyllische Flusstäler und traditionsreiche Städte liegen ebenso am Weg wie spektakuläre Nationalparks und einige der besten Orte Nordamerikas zur Tierbeobachtung. Ob beim Bummel durch historische Altstädte, auf einer Kanutour oder bei der Begegnung mit Elchen, Walen oder Belugas – diese Reise verbindet Kultur und Natur auf abwechslungsreiche Weise und zeigt den Osten Kanadas von seinen schönsten Seiten.

Die Buchung ist bis fünf Monate vor Abreise möglich, danach auf Anfrage. Ausflüge und Zusatznächte an den genannten Orten können auf Wunsch hinzugebucht werden.
Toronto ist der ideale Ausgangspunkt für Ihre Wohnmobilreise durch Ostkanada. Die größte Stadt Kanadas vereint moderne Architektur mit lebendigen Stadtvierteln und einer vielfältigen Kulturszene. Vom CN Tower eröffnet sich ein weiter Blick über die Skyline und den Ontariosee, während der historische Distillery District mit seinen Backsteingebäuden, kleinen Boutiquen und Cafés zum Bummeln einlädt. Wer vor der Übernahme des Wohnmobils noch etwas Zeit hat, kann den St. Lawrence Market besuchen oder auf den Toronto Islands dem Trubel der Großstadt entfliehen. Die Mischung aus internationalem Flair und entspannten Uferpromenaden macht Toronto zu einem gelungenen Auftakt für die bevorstehende Reise.

Schon wenige Stunden nördlich von Toronto zeigt sich Ontario von einer ganz anderen Seite. Die Route führt durch die Muskoka-Region, die mit ihren mehr als 1.500 Seen zu den beliebtesten Erholungsgebieten der Provinz zählt. Kleine Orte am Wasser, dichte Wälder und markante Granitfelsen prägen das sogenannte Cottage Country. Immer wieder bieten sich Gelegenheiten für einen Stopp an einem See oder eine kurze Wanderung zu Wasserfällen und Aussichtspunkten. Das Tagesziel ist der Algonquin Provincial Park, der älteste Provincial Park Ontarios. Zwischen unzähligen Seen und ausgedehnten Kiefernwäldern leben Elche, Biber, Schwarzbären und zahlreiche Vogelarten. Ob bei einer Wanderung oder einer Kanutour – hier lässt sich die ursprüngliche Natur Kanadas besonders gut erleben.

Die Fahrt Richtung Osten führt durch die sanften Landschaften Ontarios bis nach Ottawa. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zum Diefenbunker, einer eindrucksvollen unterirdischen Bunkeranlage aus der Zeit des Kalten Krieges. Wer die Kultur der First Nations näher kennenlernen möchte, findet in der Region außerdem Restaurants, die traditionelle indigene Gerichte anbieten. Am Abend erreichen Sie die kanadische Hauptstadt. Rund um den Parliament Hill, den Rideau Canal und den ByWard Market verbinden sich Geschichte und modernes Stadtleben. Zahlreiche Museen, historische Gebäude und gemütliche Restaurants machen Ottawa zu einem abwechslungsreichen Etappenziel.

Bienvenue au Québec! Hinter Ottawa verändert sich nicht nur die Sprache, sondern auch der Charakter der Landschaft. Die Route führt durch die Outaouais-Region entlang des Ottawa River. Historische Orte und die Feuchtgebiete des Parc national de Plaisance laden unterwegs zu einer Pause ein. Ein besonderes Erlebnis erwartet Sie im Parc Oméga, den Sie mit dem Wohnmobil auf einer Safari durchqueren. Elche, Wapitis, Bisons, Wölfe und weitere kanadische Wildtiere leben hier in weitläufigen Gehegen und kommen den Fahrzeugen oft erstaunlich nah. Anschließend geht die Fahrt weiter in die Laurentinischen Berge nach Mont-Tremblant. Der lebhafte Bergort ist von Seen und Wäldern umgeben und bietet das ganze Jahr über zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur.

Die Strecke nach Montréal folgt dem Rivière du Nord durch die Laurentinischen Berge. Kleine Orte mit Brauereien, Käsereien und regionalen Spezialitäten laden unterwegs zu einer Pause ein. Die Region blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit dem Pelzhandel verbunden ist und vielerorts bis heute sichtbar bleibt. In Montréal angekommen, erwartet Sie eine der spannendsten Städte Nordamerikas. Die Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen, historischen Fassaden und gemütlichen Plätzen lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Gleichzeitig sorgen moderne Stadtviertel, eine lebendige Kunstszene und die vielseitige Gastronomie dafür, dass Montréal seinen ganz eigenen Charakter entwickelt hat.

Nach den Tagen in der Großstadt führt die Reise zurück in die Natur. Auf dem Chemin du Roy, der ältesten Straße Kanadas, geht es vorbei an historischen Orten und kleinen Gemeinden entlang des Sankt-Lorenz-Stroms. In Trois-Rivières erinnern das Ursulinenkloster und das ehemalige Gefängnis an die bewegte Geschichte der Region. Wenig später bestimmen Wälder, Seen und sanfte Hügel das Landschaftsbild. Der La Mauricie National Park ist bekannt für seine zahlreichen Seen, Wasserfälle und dichten Mischwälder. Wanderwege, Kanutouren oder ein Picknick am Wasser bieten beste Möglichkeiten, die Ruhe dieser ursprünglichen Landschaft zu genießen.

Dem Lauf des Saint-Maurice River folgend führt die Route immer weiter in den Norden Québecs. Unterwegs erzählen ein nachgebautes Holzfällerlager und die historische Papierfabrik in Val-Jalbert von der industriellen Vergangenheit der Region. Ein lohnender Zwischenstopp ist der Zoo sauvage de Saint-Félicien, in dem heimische Tierarten wie Elche, Schwarzbären, Polarwölfe und Bisons in weitläufigen Anlagen leben. Am Lac Saint-Jean angekommen, zeigt sich Québec von seiner entspannten Seite. Die Region ist für ihre Heidelbeerfelder bekannt und bietet mit dem Parc national de la Pointe-Taillon ideale Bedingungen zum Radfahren, Wandern oder für eine Pause direkt am Wasser.

Die Route du Fjord zählt zu den schönsten Panoramastraßen Québecs. Entlang des Fjord du Saguenay wechseln sich steile Felswände, dichte Wälder und kleine Fischerdörfer ab. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf den tief eingeschnittenen Fjord, der während der letzten Eiszeit entstand. Im Parc national du Fjord-du-Saguenay laden Wanderwege zu spektakulären Aussichtspunkten ein. Wer den Fjord aus einer anderen Perspektive erleben möchte, kann ihn bei einer Zipline-Tour von oben überqueren. Ein Abstecher nach Sainte-Rose-du-Nord, das zu den schönsten Dörfern Québecs zählt, lohnt sich ebenfalls. In Tadoussac angekommen beginnt eine der besten Regionen Kanadas zur Walbeobachtung. Dort treffen die Gewässer des Saguenay und des Sankt-Lorenz-Stroms aufeinander und schaffen ideale Bedingungen für Belugas, Zwergwale und weitere Walarten.

Eine kurze Fährüberfahrt über den Saguenay River bringt Sie in die Region Charlevoix. Hier treffen die steilen Hänge der Laurentinischen Berge auf den mächtigen Sankt-Lorenz-Strom und bilden eine außergewöhnliche Landschaft. Immer wieder laden kleine Orte zu einem Zwischenstopp ein. Kunstgalerien, Hofläden und Bäckereien prägen ebenso das Bild wie regionale Spezialitäten aus den umliegenden Bauernhöfen. In La Malbaie erinnert noch heute vieles an die Anfänge des Tourismus in Kanada, als wohlhabende Reisende hier ihre Sommer verbrachten. Je weiter die Straße dem Fluss folgt, desto ursprünglicher wird die Landschaft und begleitet Sie bis zum nächsten Etappenziel.

Der Sankt-Lorenz-Strom begleitet Sie auch auf dem Weg nach Québec City. Unterwegs lohnt sich ein Halt an der Basilika Sainte-Anne-de-Beaupré, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Nordamerikas. Nicht weit entfernt überspannt eine Hängebrücke die tief eingeschnittene Schlucht des Canyon Sainte-Anne. Frisch gebackenes Ahornbrot und andere regionale Spezialitäten machen die Strecke auch kulinarisch interessant. Kurz vor der Stadt stürzen die Montmorency Falls rund 30 Meter höher als die Niagarafälle in die Tiefe. Québec City selbst begeistert mit ihrer vollständig erhaltenen Altstadt, den historischen Festungsanlagen und französischem Flair. Wer noch etwas Natur erleben möchte, erreicht den Parc national de la Jacques-Cartier in kurzer Zeit.

Für die Rückfahrt nach Montréal folgen Sie erneut dem historischen Chemin du Roy, der ältesten Straße Kanadas. Kleine Dörfer, alte Steinkirchen und jahrhundertealte Bauernhöfe erzählen von der frühen Besiedlung Québecs. In Trois-Rivières bietet sich noch einmal Gelegenheit für einen Zwischenstopp, bevor die Landschaft allmählich städtischer wird. Montréal empfängt Sie mit einer gelungenen Mischung aus Geschichte und Moderne. Ob ein Spaziergang durch die Altstadt, ein Besuch auf einem der Märkte oder ein Abend in einem der zahlreichen Restaurants, die Stadt bietet den passenden Abschluss für Ihren Aufenthalt in Québec.

Hinter Montréal führt die Route zurück nach Ontario. Entlang des Sankt-Lorenz-Stroms passieren Sie historische Orte und erreichen die berühmte Thousand-Islands-Region. Ein lohnender Zwischenstopp ist Upper Canada Village, eines der größten Living-History-Museen Kanadas. Anschließend folgen Sie dem Fluss bis nach Brockville, das als City of the Thousand Islands bekannt ist. Die Uferpromenade, der historische Eisenbahntunnel und die entspannte Atmosphäre machen den Ort zu einem idealen Halt, bevor Sie die Inselwelt näher erkunden.

Fast 1.900 Inseln verteilen sich zwischen Kanada und den USA über den Sankt-Lorenz-Strom. Bei einer Bootstour oder einem Rundflug eröffnet sich der beste Blick auf kleine Inseln, versteckte Buchten und das eindrucksvolle Boldt Castle. Anschließend führt die Thousand Islands Parkway durch eine der schönsten Flusslandschaften Ontarios. In Kingston erinnern die markanten Kalksteingebäude an die Zeit, als die Stadt die erste Hauptstadt Kanadas war. Historische Festungsanlagen, das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis Kingston Penitentiary und die lebendige Uferpromenade machen die Stadt zu einem spannenden Etappenziel.

Von Kingston führt die Route in die sanften Landschaften des Prince Edward County. Die Region ist bekannt für ihre Weingüter, Hofläden und eine wachsende kulinarische Szene. Unterwegs laden kleine Galerien, Cafés und Hofläden zu einer Pause ein. Ein besonderes Wahrzeichen ist der Black River Cheese Shop, dessen begrünte Dächer häufig von Ziegen bevölkert werden. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte einen Abstecher in den Sandbanks Provincial Park einplanen. Die weitläufigen Sanddünen und langen Strände zählen zu den schönsten am Ontariosee. Mit der Fähre setzen Sie schließlich nach Picton über.

Durch das Prince Edward County und entlang des Ontariosees geht die Reise weiter Richtung Westen. Kleine Hafenorte, Obstplantagen und Weinberge prägen die Landschaft. Über die landschaftlich reizvolle Niagara Parkway erreichen Sie zunächst Niagara-on-the-Lake. Die charmante Kleinstadt mit ihren historischen Gebäuden, gepflegten Gärten und zahlreichen Weingütern gilt als Zentrum der Weinregion Niagara. Nur wenig später kündigt das Rauschen der Wassermassen bereits eines der berühmtesten Naturwunder Nordamerikas an: die Niagarafälle. Ob bei einer Bootstour, entlang der Promenade oder vom Aussichtspunkt am Table Rock – das Zusammenspiel aus Wasser, Gischt und gewaltigen Wassermassen bleibt lange in Erinnerung.

Die letzte Etappe führt entlang des Ontariosees zurück nach Toronto. Unterwegs begleiten Sie kleine Küstenorte, Strände und Feuchtgebiete, bevor ein Besuch der Royal Botanical Gardens in Burlington einen entspannten Abschluss der Reise bietet. Wenig später taucht die Skyline Torontos am Horizont auf. Wer vor der Heimreise noch Zeit hat, kann die multikulturellen Viertel der Stadt erkunden, den Blick vom CN Tower genießen oder den Abend am Hafen ausklingen lassen. Nach abwechslungsreichen Tagen zwischen Natur, Kultur und den schönsten Landschaften Ostkanadas schließt sich hier der Kreis Ihrer Wohnmobilreise.







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