Interessante Felsen am Mono Lake in Mono County Kaliforniens
Beratungstermin
Barrierefreiheit
Datenschutzeinstellungen
Chat

State Parks in den USA

Farbenfrohe Vielfalt abseits der großen Touristenströme

Landschaftsikonen wie den Grand Canyon oder das Yosemite-Tal kennt jeder. Etwas weniger im Rampenlicht birgt die USA einen gigantischen Naturschatz, der die gesamte Farbpalette an rotleuchtenden Felsen, blitzblauen Gewässern und tiefgrünen Waldparadiesen mitbringt: die State Parks. Mit rund 10.000 Schutzgebieten im ganzen Land ist die Auswahl nahezu unerschöpflich und landschaftlich so reizvoll wie vielfältig. Meistens im klassischen Kernland angesiedelt, aber auch in den extremen Wildnissen Alaskas und auf den tropischen Inseln von Hawaii findet die facettenreiche Pflanzen- und Tierwelt Nordamerikas einen geschützten Lebensraum. 

Staatlich verwaltet sind die State Parks meist kleiner als ihre nationalen Pendants, aber trotzdem eine echte Alternative: Sie stehen den weltberühmten Nationalparks in Sachen Schönheit in nichts nach und punkten zusätzlich damit, kostengünstiger und oftmals weniger besucht zu sein. Sie sind also die perfekten Oasen für spontane Tagesausflüge und entspannte Unternehmungen im Grünen. Hier findet jeder sein Tempo, sei es bei sportlichen Aktivitäten wie Mountainbiken, Wandern und Kajakfahren oder beim erholsamen Innehalten während eines idyllischen Picknicks. 

Zwischen einmalig riesigen Bisonherden in South Dakota, gigantischen Urzeitfarnen in Kalifornien und schwindelerregenden Blicken auf den Colorado River in Utah wartet eine magische Welt, in die es sich auf Ihrer Reise durch die USA auf jeden Fall einzutauchen lohnt.

Oak Creek im Slide Rock State Park, Sedona Arizona

Reservierungen und Gebühren

Reservierungen

Ob Sie eine Reservierung benötigen, hängt vom jeweiligen State Park und Ihren Reiseplänen ab: Für den normalen Tagesaufenthalt ist in den allermeisten State Parks keine Reservierung notwendig. 

Ausnahmen sind vielbesuchte Highlights auf Hawaii sowie ausgewählte Parks in Kalifornien, Colorado oder Utah, die während der Hauptsaison mittlerweile Online-Reservierungen verlangen. Wer beispielsweise im Pfeiffer Big Sur State Park oder dem Dead Horse Point State Park auf einem Campingplatz übernachten oder eine Blockhütte mieten möchte, sollte so früh wie möglich reservieren. In seltenen Fällen gilt noch das First-come-first-served-Prinzip für spontane Anreisende, allerdings sollte man sich darauf – gerade in der Hochsaison – nicht verlassen. 

Die Reservierungsfenster öffnen je nach Bundesstaat meist 6 bis 11 Monate im Voraus über zentrale Plattformen oder staatseigene Buchungsportale. Da sich die parkspezifischen Regelungen teilweise stark unterscheiden, finden Sie weiterführende Informationen auf unseren Seiten zu den einzelnen State Parks.

Eintrittspreise und Gebühren

Der normale Tageseintritt wird entweder pro Fahrzeug oder pro Person berechnet. Da die Preise je nach Bundesstaat variieren und in manchen der Parkbesuch komplett kostenlos ist, gibt es keinen landesweiten Gesamtpass. 

Für Reisende, die vorhaben, länger in einem Staat unterwegs zu sein und mehr als sechs bis acht State Parks zu besuchen, lohnt sich oft ein regionaler Annual Pass, also eine Jahreskarte. Sowohl Tages- als auch Jahrespässe gelten immer nur für den Aufenthalt tagsüber. Für Non-Residents, also Besucher von außerhalb, sind die Tickets oft etwas teurer als für Einheimische. 

Etwaige Reservierungsgebühren ersetzen nicht den regulären Eintrittspreis. Auch wer ein Kajak mieten, eine geführte Tour buchen oder campen möchte, zahlt extra. In Ausnahmefällen sind Übernachtungen in den jeweiligen Schutzgebieten nicht erlaubt, zum Beispiel in den sogenannten State Forests. Bezahlt wird entweder in bar am Parkeingang über ein Self-Service-System oder direkt beim Ranger. Ein großer Pluspunkt der State Parks ist, dass es hier meistens viel entspannter zugeht als in den viel besuchten Nationalparks.

Welche State Parks gibt es in den USA?

Pfeiffer Big Sur State Park in Kalifornien
Erleben Sie zauberhafte, kalifornische Küste und beeindruckende Mammutbäume, die Redwoods, direkt am Highway No 1.
Der Dead Horse Point State Park in Utah
Entdecken Sie den Dead Horse Point State Park nahe Moab und genießen Sie einige der schönsten Panoramen Utahs.
Antelope Island State Park in Utah
Im Antelope Island State Park treffen Bisons auf einen beeindruckenden Salzsee. Graslandschaften und fantastische Ausblicke werden Sie begeistern.
Malte Gaack genießt den Sonnenuntergang im Coral Pink Sand Dunes State Park in Utah
Entdecken Sie den Coral Pink Sand Dunes State Park nahe Kanab. Einige der außergewöhnlichsten Naturgebiete im Süden Utahs warten darauf erkundet zu werden.
Panoramablick auf den Sylvan Lake
Im Custer State Park erwarten Sie die zweitgrößte Bisonherde der USA, vorlaute Esel und eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt, die Sie am besten auf einer der wunderschönen Panoramastraßen entdecken können.
Goblin Valley, Green River
Entdecken Sie den einzigartigen Naturpark: Kaum ein anderer Ort in Utah regt die Fantasie so sehr an wie der Goblin Valley State Park mit seinen bizarr geformten Felsfiguren.
Meditation in den Red Rocks
Entdecken Sie den Red Rock State Park bei Sedona: Wanderwege entlang des Oak Creek, beeindruckende Ausblicke auf Cathedral Rock und eine überraschend grüne Seite Arizonas.
Fonts Point Aussichtspunkt im Anza-Borrego Desert State Park in Kalifornien
Der Anza-Borrego Desert State Park fasziniert mit einer Mischung aus kargen Wüstenlandschaften und einer – besonders im Frühjahr – bunten Blütenpracht.
Der Smith Rock State Park bei Redmond ist ein tolles Ausflugsziel in Oregon
Steile Felstürme, der Crooked River und weite Blicke über Central Oregon: Erleben Sie eine der markantesten Felslandschaften im Nordwesten der USA.
Der Watkins Glen State Park im US-Bundesstaat New York
Folgen Sie dem Glen Creek durch eine eindrucksvolle Schlucht mit Wasserfällen, Steintreppen und historischen Brücken – mitten in der Finger-Lakes-Region von New York.

Welche State Parks lohnen sich besonders?

Welche State Parks sind weltweit berühmt?

Einige State Parks zählen zu den bekanntesten Naturzielen der USA. Allen voran der Niagara Falls State Park in New York, der die amerikanische Seite der Niagarafälle schützt und als ältester State Park der USA gilt. Ebenfalls international bekannt sind der Na Pali Coast State Wilderness Park auf Kauai mit seinen steilen grünen Klippen und der Valley of Fire State Park in Nevada mit seinen rot leuchtenden Sandsteinformationen.

Welche State Parks bieten besondere Highlights und Fotospots?

Zu den stärksten Fotomotiven zählen der McWay Falls im Julia Pfeiffer Burns State Park, der zu den beliebtesten Stopps am Highway 1 gehört und hübsch von den Klippen in eine Sandbucht sprudelt, sowie die roten Felsen und der markante Elephant Rock des Valley of Fire State Park. Ebenfalls eindrucksvoll sind der Aussichtspunkt im Dead Horse Point State Park mit Blick auf die Schleife des Colorado River und der Trail of Ten Falls im Silver Falls State Park, auf dem sich gleich mehrere Wasserfälle zu einer besonders betörenden Wanderroute verbinden.

Welche State Parks eignen sich am besten zur Tierbeobachtung?

Mit einem Tier-Erlebnis der besonderen Art sticht der Custer State Park in South Dakota hervor: Als eine der größten frei lebenden Bisonherden Nordamerikas verursachen die über 1.300 zottigen Tiere regelmäßig Stau auf der Wildlife Loop Road, von der aus sich auch wunderbar Wapitis, Truthähne, Antilopen etc. beobachten lassen. In den Feuchtgebieten des Brazos Bend State Park in Texas sind Amerikanische Alligatoren ein Hauptanziehungspunkt, während der Myakka River State Park in Florida Alligatoren, Otter, Bobcats und viele Vogelarten bietet. An der Küste kommt die Meerestierwelt hinzu: Im Ecola State Park in Oregon lassen sich zur Zugzeit Grauwale vom Ufer aus beobachten, und im Kachemak Bay State Park in Alaska gehören neben Seeottern, Robben und Schweinswalen auch Wale zu den möglichen Sichtungen. In Alaskas Chugach State Park wiederum sind Elche, Grizzlybären, Adler und Dallschafe typisch.

Welche State Parks sind besonders empfehlenswert zum Wandern?

Eine spektakuläre Herausforderung für Wanderfreunde bietet der Kalalau Trail im Na Pali Coast State Wilderness Park. Die anspruchsvolle, 17 Kilometer lange Route erfordert Erfahrung und Genehmigungen, belohnt allerdings mit atemberaubenden Ausblicken entlang der rauen Nāpali-Küste. An der bergigen Ostküste bietet der Franconia Ridge Loop im Franconia Notch State Park eine der bekanntesten Gratwanderungen der USA mit weitem Rundumblick über die White Mountains. Ebenso beliebt wie bekannt ist der Trail of Ten Falls im Silver Falls State Park in Oregon, auf dem sich ein Wasserfall an den nächsten reiht und sich mehrere davon sogar auf schmalen Wegen von hinten begehen lassen.

Welche State Parks zeigen die schönsten Wüsten- und Felslandschaften?

Besonders eindrucksvoll ist der Valley of Fire State Park in Nevada mit seinen roten Aztec-Sandsteinformationen in der Mojave-Wüste. Texas wiederum beheimatet den Palo Duro Canyon State Park, den zweitgrößten Canyon der USA, der sich durch ein System aus roten Felswänden und Steinsäulen auszeichnet. Weitere lohnende Ziele sind der Anza-Borrego Desert State Park in Kalifornien mit Wüste, Palmenoasen und Dickhornschafen sowie der Snow Canyon State Park in Utah mit Lavafeldern und farbigem Navajo-Sandstein.

Welche State Parks liegen besonders schön an der Küste?

Der Na Pali Coast State Wilderness Park auf Hawaii ist mit seinen steilen Klippen und engen Tälern einer der spektakulärsten Küstenparks überhaupt. An der US-Westküste zählen der Ecola State Park in Oregon mit Blick auf Cannon Beach, Tillamook Rock und die raue Pazifikküste sowie der Julia Pfeiffer Burns State Park in Big Sur zu den schönsten Küstenzielen. Tropischer wirkt der Bahia Honda State Park in den Florida Keys, während Kachemak Bay in Alaska eine wilde Küstenlandschaft aus Fjorden, Gletschern, Wald und Meer bietet.

Welche State Parks begeistern durch ihre besondere Vegetation?

Besonders eindrucksvoll sind die kalifornischen Redwoods-State-Parks wie Prairie Creek Redwoods und Jedediah Smith Redwoods, wo sich Filmfans zwischen uralten Küstenmammutbäumen und riesenhaften Farnen in einem der Drehorte für die Endor-Szenen in Star Wars wiederfinden. Ebenfalls lohnend sind der Silver Falls State Park in Oregon mit moosigen Wäldern und Farnen, der Anza-Borrego Desert State Park mit Kakteen, Palmenoasen und Wildblumen sowie der Myakka River State Park in Florida mit Sümpfen, Prärie und subtropischen Hammocks.

Welche State Parks sind beliebte Ausflugsziele für Familien?

Für Familien eignen sich besonders Parks mit kurzen Wegen, Aussichtspunkten, Stränden oder gut sichtbarer Tierwelt. Der Niagara Falls State Park ist mit seinen Aussichtspunkten, Attraktionen und einfachen Wegen sehr zugänglich, der Bahia Honda State Park begeistert mit Stränden und flachem Wasser, und der Goblin Valley State Park in Utah bildet mit seinen bizarren Sandsteinfiguren einen natürlichen Abenteuerspielplatz. Auch Custer State Park ist familienfreundlich, weil viele Tiere schon vom Auto aus auf der Wildlife Loop Road zu sehen sind.

Welche State Parks eignen sich besonders für kurze Besuche?

Für kurze Stopps sind Parks mit leicht erreichbaren Aussichtspunkten ideal. Dead Horse Point lässt sich schon mit wenig Zeit über den Hauptaussichtspunkt erleben, Ecola State Park bietet schnell erreichbare Pazifikblicke oberhalb von Cannon Beach, und Niagara Falls State Park eignet sich auch für einen kompakten Besuch der wichtigsten Wasserfall-Perspektiven. Ebenfalls ein klassischer Kurzstopp am Highway 1 ist der Julia Pfeiffer Burns State Park.

In welchen State Parks empfiehlt es sich zu übernachten?

Eine Übernachtung lohnt sich besonders in State Parks, die bei Dämmerung oder unter dunklem Nachthimmel ihren größten Reiz entfalten. Ideal für Sternenbeobachtung ist zum Beispiel der Dead Horse Point State Park in Utah, der als International Dark Sky Park gilt und auch für seine atemberaubenden Sonnenauf- und untergänge über der Canyonlandschaft bekannt ist. Zu den dunkelsten Nachthimmeln zählt außerdem der Big Bend Ranch State Park in Texas, der offiziell in einer der dunkelsten Regionen des Bundesstaates liegt. Im Osten der USA ist der Cherry Springs State Park in Pennsylvania eine der besten Adressen für Sternengucker, mit weitem 360-Grad-Blick und außergewöhnlich dunklem Himmel. Auch der Goblin Valley State Park ist spannend über Nacht, weil die Felslandschaft mit ihren steinernen Kobolden nach Einbruch der Dunkelheit besonders surreal wirkt. In Kachemak Bay lohnt sich ein längerer Aufenthalt wegen der abgelegenen Lage und der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Kajakfahren und Meerestiere sichten.

Auch die Chancen für besondere Tierbeobachtungen steigen mit einer Übernachtung: Viele Wildtiere zeigen sich überwiegend bei Nacht oder Dämmerung, bevor vermehrt Besucher in den Parks unterwegs sind. So bieten neun Campingplätze im Custer State Park gute Ausgangspunkte für frühmorgendliche Wildlife-Fahrten.

Welche weniger bekannten State Parks sind echte Geheimtipps?

Abseits der großen Namen überraschen weniger populäre State Parks mit einzigartigen Naturschätzen: Der Caprock Canyons State Park ist einer der besten Orte, um Bisons in ursprünglicher Präriekulisse zu erleben. Klein, aber fein ist der oft übersehene Nachbar der berühmten Parks im Südwesten der USA: Der Snow Canyon State Park in Utah bietet herrliche Ausblicke auf farbige Sandsteinfelsen und schwarze Lavafelder. Ein besonderer Geheimtipp ist auch der Hot Springs State Park in Wyoming: Seine Big Spring wird als eine der größten mineralischen heißen Quellen der Welt gehandelt. Helle Travertinterrassen, warmes Thermalwasser und eine kleine Bisonherde bilden ein ungewöhnliches Naturensemble, das oft im Schatten von Yellowstone versäumt wird.

Reiseideen

Impressionen USA
Autoreisen
22 Tage/21 Nächte Autoreise ab/bis San Francisco inklusive Mietwagen und Hotels
Wildblumen vor dem Mount Hood in Oregon
Autoreisen
21 Tage/20 Nächte ab/bis Seattle inklusive Mietwagen und Hotels
Der Lake Powell am Grand Canyon
Busreisen
20 Tage Busreise von New York City bis San Francisco inklusive Hotels, Stadtrundfahrten und Nationalparkbesuchen
Der DeSoto State Park in Fort Payne, Alabama
Wohnmobil 2027
25 % sparen! 2 Wochen Wohnmobil ab/bis Nashville im Frühjahr 2027
Mesa Arch - Der berühmte Felsbogen im Canyonlands National Park bei Sonnenaufgang
Wohnmobil 2026
2 Wochen Wohnmobil im September/Oktober 2026 inkl. unbegrenzte Meilen
In drei einfachen Schritten zu Ihrer Traumreise!
In drei einfachen Schritten zu Ihrer Traumreise!
Bente Lucas
Wir gestalten Ihre individuelle Traumreise!
Bente Lucas
Jetzt Angebot anfragen
Grafische Darstellung des 1. Schritts im Angebotsprozess bei CANUSA
1
Sie teilen uns mit, wie Sie sich Ihre persönliche Traumreise nach Nordamerika vorstellen.
Grafische Darstellung des 2. Schritts im Angebotsprozess bei CANUSA
2
Wir stellen Ihre Reise ganz nach Ihren Wünschen zusammen und schicken Ihnen ein unverbindliches Angebot.
Grafische Darstellung des 3. Schritts im Angebotsprozess bei CANUSA
3
Gemeinsam mit Ihrem Kundenberater klären Sie die letzten Details. Dann kann das Abenteuer beginnen!