Lange Route ab/bis Whitehorse

Den Yukon und Alaska auf einer vielseitigen Rundreise erleben

Lassen Sie sich auf dieser dreiwöchigen Reiseroute von eisigen Gletscherwelten, dramatischen Gebirgskulissen und der Goldgräber-Atmosphäre ins Staunen versetzen. Auf der rund 5000 Kilometer langen Strecke erkunden Sie einladende Städte wie Whitehorse, Valdez und Fairbanks, entdecken die einzigartigen Landschaften des Kenai Fjords National Park und des Denali National Park und begeben sich in Dawson City auf die Spuren der Goldsucher. Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch den Yukon und Alaska ist von Juni bis August, da in den Wintermonaten einige Highways gesperrt sein können.

Lange Route durch Alaska und Yukon

Highlights

Routenverlauf

Reisen Sie mit dem Auto oder Wohnmobil durch die unberührte Natur des hohen Nordens. Die hier vorgeschlagene Route soll Ihnen als Inspiration dienen und kann selbstverständlich individuell angepasst werden. Sie können die Route zudem in umgekehrter Reihenfolge durchführen. Sprechen Sie uns an, gern planen wir Ihre persönliche Traumreise.

Tag 1: Whitehorse

Im wahren Norden angekommen ist die Hauptstadt des kanadischen Territoriums Yukon der Ausgangspunkt für Ihre Rundreise durch den Yukon und Alaska. Die weitläufige Stadt liegt am Yukon River und wurde nach den Stromschnellen benannt, die den Fluss einst so wild machten. Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört die Wooden Fish Ladder. Sie ist die längste hölzerne Fischleiter der Welt und verfügt über Fenster und Kameras, über die Besucher die Wanderung der Königslachse beobachten können, die einmal im Jahr flussaufwärts zu ihren Laichgründen schwimmen. Besuchen Sie auch den alten Schaufelraddampfer S.S. Klondike am Yukon River, bevor Sie sich auf den Weg in die Wildnis des Nordens machen.

Luftansicht von Whitehorse in Yukon, Canada
Tag 2: Whitehorse – Haines Junction (155 km)

Folgen Sie heute dem Alaska Highway nach Westen, um nach Haines Junction zu gelangen. Auf der Hälfte der Strecke liegt der Long Ago Peoples Place in der kleinen Gemeinde Champagne. Hier wird den Besuchern auf anschauliche Weise erklärt, wie die Menschen der First Nations, so nennen sich die Ureinwohner Kanadas, vor Tausenden von Jahren gelebt haben. Fahren Sie anschließend weiter nach Haines Junction, das als Ausgangspunkt für einen Besuch im Kluane National Park gilt. Es erwartet Sie eine spektakuläre Wildnis, in der sich die größten nicht polaren Gletscherfelder sowie 12 der 20 höchsten Berge Kanadas befinden. Darunter der Mount Logan mit mehr als 5900 Meter Höhe, der damit der höchste Gipfel des Landes und der zweithöchste Nordamerikas ist.

Welcome to Haines Junction
Tag 3: Kluane National Park

Nur ein kleiner Teil des Kluane National Park ist über Straßen zugänglich. Wer die eindrucksvolle Naturkulisse hautnah erleben möchte, sollte sich auf eine ausgedehnte Wanderung begeben oder mit dem Flugzeug in die Wildnis aufbrechen. Beim Flightseeing bestaunen Sie die beeindruckenden Eisfelder und die schroffen Berggipfel des Nationalparks aus der Vogelperspektive. Auf einer Wanderung können Sie die faszinierende Flora und Fauna aus der Nähe bewundern. Es stehen sowohl leichte als auch anspruchsvolle Wanderwege zur Auswahl. Eines haben jedoch alle Wege gemeinsam – sie halten grandiose Aussichten auf das Gebirgspanorama bereit. Die Landschaft wird bis zur Baumgrenze von Laub- und Nadelwäldern geprägt und danach von der alpinen Tundra mit ihren Flechten und kleinen Sträuchern abgelöst. Hier, abseits der Zivilisation, haben Sie die Chance, Grizzlybären, Wölfe und Karibus zu beobachten.

Alaska Highway bei Kluane National Park
Tag 4: Haines Junction – Beaver Creek (300 km)

Fahren Sie wieder auf den Alaska Highway. Die Strecke nach Beaver Creek geht am imposanten Kluane Massiv vorbei und hält einige sehenswerte Zwischenstopps bereit. Sie passieren den Sheep Mountain, auf den der rund 10 Kilometer lange Sheep Mountain Trail führt. Wer sich auf die anspruchsvolle Wanderung begibt, wird mit atemberaubenden Ausblicken auf den Kluane Lake und die ihn umgebenden Berge belohnt. Unterwegs lassen sich hin und wieder Dall-Schafe blicken. Sie können auch am Ufer des Kluane Lake anhalten, um das malerische Panorama des größten Sees im Yukon in Ruhe zu genießen.

Danach geht es weiter nach Beaver Creek, das sich inmitten der Wildnis befindet. Das kleine Örtchen ist die nordwestlichste Gemeinde Kanadas und nur noch rund 30 Kilometer von der US-amerikanischen Grenze entfernt.

Ein Highway in Alaska in herbstlichen Farben
Tag 5: Beaver Creek – Glennallen (400 km)

Die heutige Etappe führt Sie in den US-Bundesstaat Alaska, wo Sie zunächst den Mentasta Pass überqueren und sich an den herrlichen Ausblicken auf die Ausläufer der Alaska Range erfreuen. Dann kommen Sie am Slana River, am Copper River und am Rande des Wrangell-St.-Elias National Park vorbei, dessen Berggipfel mehr als 5000 Meter in die Höhe ragen. In Gakona Junction wechseln Sie auf den Richardson Highway, der Sie schließlich nach Glennallen bringt.

Der kleine Ort gilt als Ausgangspunkt für eine Tour durch den Wrangell-St.-Elias National Park, der ein UNESCO Weltnaturerbe ist. Hier treffen die Wrangell Mountains, die Chugach Mountains und die St. Elias Mountains auf spektakuläre Weise aufeinander. Ob Angeln, Rafting, Tierbeobachtungen, Flightseeing oder Offroad-Touren entlang der alten Goldgräberpfade – viele Ausrüster, Guides und Veranstalter in Glennallen bieten tolle Ausflüge in den Nationalpark an.

Herbststimmung im Wrangell-St. Elias National Park, Alaska
Tag 6: Glennallen – Valdez (190 km)

Ihr Roadtrip durch die letzte große Wildnis führt Sie nun durch die schönen Chugach Mountains bis an das Ende des Richardson Highway in Valdez. Die malerische Kleinstadt liegt an einem Seitenarm des Prince William Sound, einer weiten Bucht mit kleinen Inseln, ruhigen Fjorden und eisigen Gletschern sowie einer faszinierenden Tierwelt. Valdez besitzt den nördlichsten eisfreien Hafen des Kontinents und begeistert zur Landseite hin mit einem majestätischen Bergpanorama – die Einwohner der Stadt bezeichnen ihre Heimat daher gern als „Little Switzerland“. Das ursprüngliche Valdez befindet sich einige Meilen vom heutigen Ortskern entfernt und wurde 1964 durch ein starkes Erdbeben und die anschließenden Flutwellen zerstört. Eine Gedenkstätte erinnert an dieses dramatische Ereignis.

Impressionen aus Alaska
Tag 7: Valdez

Unternehmen Sie von Valdez aus eine unvergessliche Bootstour durch den Prince William Sound, um die großartige Gletscherwelt der Meeresbucht zu erleben. Unterwegs lassen sich zahlreiche wilde Tiere wie Buckelwale, Orcas und Delfine sowie Seeotter, Papageitaucher und Seelöwen beobachten.

In der Nähe von Valdez befindet sich der gigantische Columbia Gletscher, der rund 65 Meter hoch und an seiner Front etwa 4,5 Kilometer breit ist. Bewundern Sie diesen und viele weitere Gletscher wie den Valdez Gletscher und den Meares Gletscher sowie die unberührte Natur der Region beim Flightseeing aus der Luft. Das blau schimmernde Eis und die imposante Bergwelt, die hier auf die Küste treffen, werden Sie ins Staunen versetzen!

Bootsfahrt auf einem Gletschersee
Tag 8: Valdez – Knik River (440 km)

Das heutige Ziel Ihres Roadtrips ist Knik River. Auf dem Weg dorthin kommen Sie zunächst an den Bridal Veil Falls vorbei, die direkt neben dem Richardson Highway in die Tiefe stürzen. Nehmen Sie ab Glennallen den Glenn Highway und halten am Sheep Mountain kurz vor Glacier View nach Dall-Schafen Ausschau. Schon die Fahrt auf dem Highway ist beeindruckend – Panoramablicke auf die wunderschöne Landschaft soweit das Auge reicht! Bei Meile 102 weisen Schilder den Weg zum Glacier Park, von wo aus geführte und selbstgeführte Wanderungen zum Matanuska Glacier beginnen.

In Palmer, das sich im Matanuska-Susitna Valley befindet, statten Sie der Musk Ox Farm einen Besuch ab. Bei einem Rundgang erfahren Sie viel über die Moschusochsen und können die stämmigen Tiere aus der Eiszeit aus der Nähe bestaunen.

Anschließend geht es zur Knik River Lodge, wo Sie mit Blick auf den Fluss und die Berge den Tag entspannt ausklingen lassen und die Ruhe der Natur genießen.

Huette Nr. 9
Tag 9: Knik River – Homer (430 km)

Wieder auf dem Highway geht es nach Homer an der Kachemak Bay. Die Strecke zur Kenai Peninsula hält grandiose Aussichten und tolle Zwischenstopps bereit. Passieren Sie zunächst Anchorage und den Chugach State Park. In Alyeska lohnt es sich, anzuhalten und eine Wanderung zu unternehmen oder mit der Gondel auf den Mount Alyeska zu fahren. Ganz in der Nähe befindet sich die historische Crow Creek Mine, die Besucher einlädt, ihr Glück beim Goldwaschen zu versuchen. Als nächstes erreichen Sie die Kenai Peninsula – ein wahres Juwel Alaskas. Halten Sie in den kleinen Ortschaften Cooper Landing und Soldotna am Sterling Highway, bevor Sie am Cook Inlet einen Blick auf die Vulkanberge der Aleutenkette auf der anderen Seite der Bucht erhaschen. In Homer, das mit seiner schmalen Landzunge namens Homer Split, den Bergen und Gletschern an ein idyllisches Postkartenmotiv erinnert, lassen Sie den Tag ausklingen.

Impression Tutka Bay Wilderness Lodge
Tag 10: Homer – Seward (270 km)

Steuern Sie heute das malerische Örtchen Seward an. Auf dem Weg dorthin kommen Sie gleich zweimal am Kenai Lake vorbei, der sich als besonders schönes Fotomotiv präsentiert. In Seward angekommen warten in unmittelbarer Nähe großartige Wanderwege wie der Lost Lake Trail darauf, entdeckt zu werden. Auch Aktivitäten wie Kajakfahren, Angeln und Walbeobachtungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Seward ist der Start- und Endpunkt der Alaska Railroad und des Seward Highway und liegt eingebettet in felsiger Berglandschaft an der Resurrection Bay. Hinter der Stadt erhebt sich der Mount Marathon, auf dem jedes Jahr im Juli Alaskas berühmtester Wettlauf stattfindet. Bereits seit 1905 messen sich die Athleten bei einem fünf Kilometer langen Lauf zum Gipfel des Berges.

Hafen von Seward
Tag 11: Kenai Fjords National Park

Seward ist das Tor zum Kenai Fjords National Park. An diesem Ort, wo Schnee und Eis fast 60 Prozent der Fläche bedecken, fühlt man sich in die Eiszeit zurückversetzt. Am einfachsten ist der Exit Glacier zu erreichen: Erkunden Sie diesen 800 Meter breiten Eisfluss entlang der Wanderwege auf eigene Faust oder nehmen Sie an einer geführten Tour teil. Vom Gletscher aus können Sie einen Blick auf das Harding Icefield werfen. Es ist das größte der vier verbliebenen Eisfelder in den USA und kann nur von erfahrenen Bergsteigern erklommen werden.

Sehenswert ist auch die zerklüftete Küstenlinie des Nationalparks mit ihren blau schimmernden Gezeitengletschern und ihrer vielfältigen Fauna. Beobachten Sie Orcas, Buckelwale, Seelöwen, Robben und Seeotter im Wasser sowie Schwarz- und Braunbären, Bergziegen und Elche in der Wildnis an den Ufern.

Impression Kenai Fjords Wilderness Lodge
Tag 12: Seward - Denali National Park (570 km)

Genießen Sie auf der Fahrt in den berühmten Denali National Park noch einmal das eindrucksvolle Panorama der Kenai Peninsula. Legen Sie in Wasilla eine Mittagspause ein und fahren dann auf dem George Parks Highway durch das Matanuska-Susitna-Tal, einer Landschaft voller Flüsse und Seen. Während Sie immer weiter in die unberührte Wildnis des Denali National Park vordringen, kommen Sie an zahlreichen Aussichtspunkten wie dem Denali Viewpoint South vorbei. Von hier erhaschen Sie einen ersten Blick auf die imposanten Berge. Der schneebedeckte Denali, der mit einer Höhe von mehr als 6000 Metern der höchste Berg Nordamerikas ist, sticht besonders heraus. Sie passieren auch den Denali State Park, der zum Wandern in der alpinen Tundra einlädt.

Unterwegs auf dem Denali Highway mit Blick auf den Mount Denali in der Naehe von Cantwell
Tag 13: Denali National Park

Begeben Sie sich heute in eine der spektakulärsten Regionen Nordamerikas – den Denali National Park. Er verdankt seinen Namen dem gleichnamigen Berg, der Teil der fast 650 Kilometer langen Alaska Range ist und eine vielfältige Tierwelt beheimatet. Mit etwas Glück können Sie Grizzlybären, Karibus, Elche, Dall-Schafe und Wölfe beobachten.

Durch die unberührte Wildnis mit ihren Tälern und hohen Gebirgspässen führt die fast 150 Kilometer lange Denali Park Road zum malerischen Wonder Lake. Am besten nehmen Sie einen der Shuttle-Busse, die den ganzen Tag im Park verkehren. Sie können jederzeit auf Wunsch aussteigen und den Nationalpark beim Wandern ausgiebig erkunden. Die Wanderwege halten atemberaubende Aussichten auf die Bergwelt mit ihren Mischwäldern, ihrer Tundra und ihren Gletschern bereit. Alternativ können Sie auch an geführten Bustouren teilnehmen.

Pursuitcollection - Mit dem Bus durch den Denali National Park in Alaska
Tag 14: Denali National Park – Fairbanks (210 km)

Steuern Sie nun Fairbanks an, das nächste Ziel Ihres Wildnis-Trips. In Nenana lohnt sich ein Zwischenstopp, um dem unter Denkmalschutz stehenden Eisenbahndepot einen Besuch abzustatten. Danach geht es weiter in die Universitätsstadt Fairbanks, die gern auch als Golden Heart City bezeichnet wird. Im Jahr 1902 nach einem Goldfund gegründet, verfielen die Menschen auch hier schon bald dem Goldrausch. Begeben Sie sich in der historischen Goldwaschanlage Gold Dredge No 8 auf die Spuren der einstigen Goldsucher.

In der Stadt gibt es zudem viele spannende Museen wie etwa das Ice Museum oder das Museum of the North. Wer sich lieber entspannen möchte, ist in den nahegelegenen heißen Quellen von Chena Hot Springs genau richtig. Lassen Sie den Tag bei einem leckeren Abendessen angenehm ausklingen – die Auswahl an Restaurants ist groß!

Morris Thompson Centre
Tag 15: Fairbanks – Tok (330 km)

Der Richardson Highway bringt Sie heute nach North Pole. Hier, nur wenige Kilometer von Fairbanks entfernt, herrscht das ganze Jahr über gemütliche Weihnachtsstimmung. Bewundern Sie die mit Zuckerstangenmotiven verzierten Straßenlaternen entlang der Santa Claus Lane, besuchen das Haus des Weihnachtsmannes und den riesigen Weihnachtsladen. Anschließend führt die Strecke durch eine idyllische Landschaft voller Flüsse und Seen, ein beliebter Lebensraum für Elche.

Am Ende kommen Sie in dem kleinen Ort Tok an, der für seine Schlittenhunde bekannt ist. Im Sommer gibt es süße Schlittenhunde-Welpen zu sehen und im Winter werden zahlreiche Kurzstrecken-Rennen ausgetragen. Das größte Rennen ist das Race of Champions im März.

Tag 16: Tok – Dawson City (300 km)

Der nächste Stopp Ihrer Rundreise durch den Yukon und Alaska ist Dawson City. Nehmen Sie zunächst den Taylor Highway, der im Winter jedoch geschlossen ist. Er führt durch die urige Ortschaft Chicken, die mit ihrer Goldgräber-Atmosphäre jeden Besucher begeistert. Der Taylor Highway stößt wenige Kilometer vor der Grenze auf den Top of the World Highway, der seinem Name in jedem Fall gerecht wird. Freuen Sie sich während der Fahrt auf spektakuläre Ausblicke über die Taiga und Tundra in dieser abgeschiedenen Region. Überqueren Sie in Little Gold die Grenze und setzen bei Dawson City mit der kostenlosen Fähre über den Yukon River, um in die Stadtmitte zu gelangen. Noch heute zeugen die berühmten Goldfelder Forty Mile und Klondike von der Zeit, als Dawson City das Zentrum des Goldrausches war.

Chicken Creek Saloon
Tag 17: Dawson City

In Dawson City wird die Geschichte wieder lebendig. Die Stadt am Ufer des Yukon River und an der Mündung des Klondike River entstand im Jahr 1896 zu Beginn des legendären Klondike-Goldrausches. Seit jener Zeit hat sich das Stadtbild kaum verändert und wird noch immer von den historischen Gebäuden und den hölzernen Fußgängerwegen geprägt. Ein Besuch der S.S. Keno, einem Raddampfer am Yukon River, ist ein Muss und auch die Goldfelder sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen. In der Dredge No 4, dem größten Schaufelbagger seiner Zeit, wurde früher Gold in großem Stil gewaschen.

Zum Sonnenuntergang lohnt sich die Fahrt auf den Midnight Dome, der einen fantastischen Blick über die Stadt und den Yukon River bietet. Abends lockt dann das Diamond Tooth Gerties mit grandioser Unterhaltung bei Musik- und Tanzshows. Es ist das älteste und nördlichste Spielcasino Kanadas.

Ein Raddampfer auf dem Yukon River in Dawson City, Yukon
Tag 18: Dawson City – Eagle Plains (400 km)

Heute geht es auf den berühmten Dempster Highway, der durch die eindrucksvolle Natur der Tombstone Mountains und der Ogilvie Mountains führt. Viele Aussichtspunkte entlang des Highways bieten großartige Ausblicke auf die majestätischen Berge. Sie passieren auch den Tombstone Territorial Park. Entdecken Sie die Schönheit dieser Gegend am besten auf einer Wanderung. Es gibt sowohl leichte als auch anspruchsvolle Routen inmitten dieser entlegenen Wildnis.

Nach dieser ereignisreichen Fahrt kommen Sie in Eagle Plains an, das von einer menschenleeren Weite umgeben und nur noch etwa eine Stunde vom nördlichen Polarkreis entfernt ist. Entspannen Sie sich in netter Atmosphäre bei einem stärkenden Abendessen und einem heißen Getränk.

Tombstone Territorial Park, Yukon, Canada; Photo shoot August 29, 30, 31, and Sept 01, 2008; Katia-Annik Torkia, Eric Marcoux, Matthew Ball, and Michelle Boleen; Releases obtained by Yukon Government
Tag 19: Eagle Plains – Mayo (560 km)

Brechen Sie heute früh auf, um nach Mayo zu fahren. Auf dem Weg dorthin lädt die Moose Creek Lodge zu einer erholsamen Fahrtpause bei einem heißen Getränk und köstlichem Gebäck ein. Ab Stewart Crossing folgen Sie dem Silver Trail, der entlang des mächtigen Stewart River verläuft und Sie in das kleine Örtchen Mayo bringt. Diese letzte Teilstrecke gilt als offizielles Elch-Schutzgebiet, sodass Sie auf zahlreiche Elch-Sichtungen hoffen können.

Mayo, am Zusammenfluss von Stewart River und Mayo River gelegen, befindet sich inmitten einer unberührten Wildnis. Der Ort ist ein Zentrum für das Fliegenfischen sowie für Rafting-Touren und andere spannende Outdoor-Abenteuer. Im Binet House Museum erfahren Sie viel über die Geschichte dieser faszinierenden Region.

Willkommen in Mayo, Yukon
Tag 20: Mayo – Whitehorse (430 km)

Fahren Sie wieder zurück bis zur Brücke von Stewart Crossing und biegen dort auf den Klondike Highway, um nach Whitehorse zu gelangen. Unterwegs kommen Sie durch die First Nation Gemeinden Pelly Crossing und Carmacks. Ein Muss entlang dieser Strecke sind die bekannten Five Finger Rapids. Das sind beeindruckende Stromschnellen, die durch schroffe Felsformationen geteilt werden und zur Zeit des Goldrausches vielen Menschen das Leben kosteten. Ein Wanderweg bringt Sie in etwa 20 Minuten direkt zu den Stromschnellen. Kurz nach Carmacks empfiehlt sich ein kurzer Stopp in der Braebrun Lodge, die dafür bekannt ist, die größten Zimtschnecken der Welt zu backen. Nach weiteren rund 180 Kilometern erreichen Sie dann Whitehorse.

Der Ausblick auf die Felsformation Five Finger Rapids nahe Carmacks in Yukon
Tag 21 - 22: Whitehorse

Erkunden Sie am Ende Ihrer Rundreise durch den hohen Norden die Umgebung von Whitehorse. Beliebt ist ein Ausflug zum Miles Canyon, wo Sie bei einem Spaziergang dem Rauschen des Yukon River lauschen und die Felsformationen vulkanischen Ursprungs bewundern können. Die Miles Canyon Suspension Bridge, die im Jahr 1922 erbaut wurde, gewährt Ihnen einen grandiosen Blick auf die prächtige Naturkulisse. Auch der Schwatka Lake ist in der Nähe. Der Yukon River Loop Trail führt um den malerischen Stausee herum und bis zum Miles Canyon.

Gönnen Sie sich am Ende Ihrer Reise in den etwa 30 Kilometer von Whitehorse entfernten Takhini Hot Springs ein wenig Ruhe und Entspannung. Die heißen Quellen werden bereits seit langer Zeit von den First Nations als Heilquelle genutzt und auch die ersten Siedler wussten die therapeutische Wirkung der Quellen zu schätzen.

SS Klondike in Whitehorse

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