Ein Punkt, den man bei der Planung eines Urlaubs alleine beachten muss, ist der Kostenfaktor. Logischerweise können anfallende Kosten für Transportmittel, Verpflegung und Unterkunft nicht geteilt werden. Bezüglich der Unterbringung gilt es zu beachten, dass in Nordamerika eher selten klassische Einzelzimmer angeboten werden. Anstelle dessen rechnen Hotels pro Zimmer und nicht pro Person ab, ein alleinreisender Gast zahlt also denselben Preis pro Zimmer wie zwei Reisende.
Die Einreise in die USA oder nach Kanada verläuft dann für Alleinreisende selbstverständlich nicht anders als für Familien, Paare oder Gruppen: Auch wer sich alleine auf die Reise begibt, braucht die üblichen Dokumente, wie das ESTA-Visum (USA) oder ein ETA-Visum (Kanada) sowie einen gültigen Reisepass. Der größte Unterschied ist eher psychologischer Art, denn es gibt niemand anderen, der an die benötigen Dokumente denkt. Insofern empfiehlt sich nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch das zusätzliche Abspeichern der Papiere als digitale Medien, die mit Vertrauenspersonen geteilt und auf elektronischen Geräten abgerufen werden können.
Ebenso empfiehlt es sich, die Reiseroute oder auch die geplanten Übernachtungsorte mit den Daheimgebliebenen zu teilen. Dies gilt insbesondere bei Aufenthalten in den teils einsamen und weitläufigen Nationalparks. Denken Sie hier daran, sich vor jeder Wanderung im jeweiligen Visitor Center unter Angabe des Zeitpunkts und der geplanten Route zu registrieren.