Quo vadis: Wo Sie Ihr Traumurlaub hinführen soll, wissen nur Sie – wir helfen aber bei der Entscheidung!

Quo vadis: Wo Sie Ihr Traumurlaub hinführen soll, wissen nur Sie – wir helfen aber bei der Entscheidung!
Zum Auftakt eine kleine Übung: Gehen Sie einen kurzen Moment in sich und malen Sie sich gedanklich Ihre Traumlandschaft aus ... Fertig? Wenn ja: Wir sind uns recht sicher, dass Sie das, was Sie sich vorgestellt haben, in den USA live und direkt erleben können. Das beste Beispiel für diese traumhafte natürliche Vielfalt sind die State Parks.
Von saftig grünen Regenwäldern bis zu teuflisch schönen Gesteinsformationen wird hier alles geboten, was man sich als Naturliebhaber wünscht. Den Anfang machen wir dabei mit einem Ritt auf der Feuerwelle.
Den Valley of Fire State Park haben sie bereits im Newsletter gesehen, bevor Sie hier gelandet sind und er ist ein echter Dauergast in den Bestenlisten vieler Reisemagazine. Die Experten von Condé Nast Traveler, WorldAtlas und Thrillist zählen den ältesten State Park Nevadas allesamt zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften der USA. Diese Kulisse kann ohne Probleme mit den großen Nationalparks des Südwestens konkurrieren und liegt gut erreichbar nur eine knappe Autostunde von Las Vegas entfernt.
Der Name klingt schon nach Spektakel und geht auf die intensiv rot leuchtenden, rund 150 Millionen Jahre alten Sandsteinformationen zurück, die in der Wüstensonne so aussehen, als würden sie lodern. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt dabei die Fire Wave, eine rot-weiß gestreifte Gesteinswelle, die sich sogar begehen lässt. Hinzu kommen Slot Canyons, verlassene Filmkulissen und über 2.000 Jahre alte Petroglyphen. Mehr geht eigentlich nicht!
Die beste Reisezeit sind die kühleren Monate von Oktober bis April, denn im Sommer wird es hier sehr heiß.

Wallfahrtsort für Star-Trek-Fans: Aufgrund seiner auffälligen Felslandschaft diente der Park bereits zahlreichen Filmproduktionen als Kulisse für fremde Planeten.
Völlig zu Recht hat es der Iao Valley State Park auf der hawaiischen Insel Maui in die Auswahl des bekannten Lifestyle- und Reisemagazins Thrillist geschafft. Laut der Experten macht vor allem der dichte Regenwald einen Besuch des Parks zu einem ganz besonderen Naturerlebnis.
Das Highlight des grünen Tals ist fraglos die berühmte Iao Needle. Diese spektakuläre, von Pflanzen überwucherte Felsnadel ragt ganze 365 Meter aus dem Talboden empor und ist damit sogar ein gutes Stück höher als der Eiffelturm (330 Meter)! Neben der atemberaubenden, tropischen Kulisse aus grünen Gipfeln, wilden Bächen und rauschenden Wasserfällen ist der Park auch historisch bedeutsam: Im Jahr 1790 wurde hier bei der Schlacht von Kepaniwai der Weg für die Vereinigung Hawaiis geebnet.
Der Park hat, wie Hawaii selbst, ganzjährig Hochsaison. Besonders schön ist er in den nebelverhangenen Morgenstunden.

Optische Täuschung: Das berühmte Wahrzeichen des Parks sieht zwar aus wie eine spitze Nadel, ist aber in Wahrheit die schmale Kante eines gewaltigen Erosionskamms.
Der Custer State Park in South Dakota ist ein Naturparadies, wie es im Buche steht. Sowohl bei Lonely Planet als auch auf WorldAtlas und Yahoo Travel belegt er daher Spitzenplätze in den Rankings der besten State Parks Amerikas. Grund dafür ist seine enorme landschaftliche Vielfalt und die beeindruckende Tierwelt, die sich hier hautnah erleben lässt.
Zu den Highlights des Parks gehört unter anderem die gewaltige Bisonherde, die rund 1.500 frei laufenden Tiere umfasst. Bei einer Fahrt über den berühmten Wildlife Loop Road lassen sich die majestätischen Tiere oft aus nächster Nähe beobachten. Doch das ist lange nicht alles: Die spektakuläre Kulisse der Black Hills begeistert mit engen Serpentinen und Felsentunneln, hoch aufragenden Granitnadeln und idyllischen Bergseen wie dem fotogenen Sylvan Lake.
Die Hauptsaison erstreckt sich über die Sommermonate von Juni bis August. Unser Tipp ist jedoch Ende September: Dann erstrahlt die Landschaft in leuchtenden Herbstfarben und es findet das spektakuläre Annual Bison Roundup statt.

Das Bison-Roundup-Spektakel: Einmal im Jahr wird die zweitgrößte Bisonherde des Landes im wilden Galopp zusammengetrieben und gezählt, zur Freude zahlreicher Zuschauer.
Bei den renommierten „10Best Readers’ Choice Awards“ der US-Tageszeitung USA TODAY sicherte sich der Gooseberry Falls State Park in Minnesota den begehrten ersten Platz. Das Naturjuwel am Lake Superior wurde damit von einem Gremium aus Lesern und Redakteuren zum besten State Park der USA gewählt. Er ist also nicht nur ein Experten-, sondern auch ein Publikumsliebling!
Das Schutzgebiet gilt als das Tor zur North Shore. Seine namensgebenden Highlights sind insgesamt fünf imposante Wasserfälle, die mehrstufig über Jahrtausende alte Formationen aus vulkanischem Gestein stürzen. Darüber hinaus erleben Reisende hier die rauen Felsenküsten des Lake Superior und dürfen sich über hervorragende Chancen zur Beobachtung von Schwarzbären und Weißkopfseeadlern freuen. Über 30 Kilometer abwechslungsreiche Wanderwege machen den State Park zu einem absoluten Outdoor-Paradies.
Die Hauptreisezeit liegt auch hier in den Sommermonaten. Unser Tipp ist jedoch der späte Frühling: Nach der Schneeschmelze sind die Wasserfälle am stärksten ausgeprägt.

Hotspot für Schatzsucher: Neben den markanten Wasserkaskaden sind der Park und seine Strände am Lake Superior auch für ihre seltenen Achat-Edelsteine bekannt.
Wenn Natur so schön und mysteriös ist, dass man meint, es ginge mit dem Teufel zu, dann ist man recht wahrscheinlich im Devil's Lake State Park in Wisconsin. Sowohl die Experten von Business Insider als auch Yahoo Travel haben dieses teuflisch schöne Schutzgebiet in ihre Listen der eindrucksvollsten State Parks der USA gewählt.
Das zentrale Highlight des Parks ist der malerische, namensgebende See, der von rötlich schimmernden Quarzit-Felsen und dichten Wäldern eingerahmt wird. Von den Felsklippen aus genießen Besucher fantastische Ausblicke auf die Landschaft. Zudem gibt es hier Gesteinsformationen zu sehen, die wirken, als hätte sie jemand am Reißbrett entworfen und filigran zusammengebaut. Dazu gehört unter anderem das berühmte Felstor, Devil’s Doorway, das hier zu sehen ist.
Der Park ist von Mitte September bis Mitte Oktober am schönsten. Denn dann verwandelt der Indian Summer die Wälder rund um den See in ein leuchtendes Meer aus Rot-, Gelb- und Goldtönen.

Ein Tor aus 1,6 Milliarden Jahre altem Gestein: Das berühmte Devil’s Doorway hoch über dem See.
