Huntsville in Alabama liegt eingebettet in die Ausläufer der Appalachen im Norden des Bundesstaates und hat sich inzwischen zur bevölkerungsreichsten Stadt der Region entwickelt. Berühmt wurde sie vor allem durch die US-Raumfahrt: In den 1950er Jahren zog das Team um den deutschen Raketenpionier Wernher von Braun hierher, um Jahre später die Mondlandung möglich zu machen.
Heute ist die Stadt ein boomendes High-Tech-Zentrum mit einer extrem hohen Dichte an Wissenschaftlern und Ingenieuren. Doch wer glaubt, die „Rocket City“ sei nur für Science-(Fiction-)Fans interessant, täuscht sich: Das Stadtbild überrascht mit der Eleganz einer echten Southern Belle. Kopfsteingepflasterte Straßen, prachtvolle viktorianische Villen und Alabamas größter Bestand an historischen Häusern aus der Vorkriegszeit laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Auch eine lebendige Kultur- und Craft-Beer-Szene liefert viele Anreize, sich durch das Stadtangebot zu bummeln.
Für die grüne Abwechslung sorgt Huntsvilles malerische Umgebung im Tal des Tennessee River. Neben sanften Hügelketten und glitzernden Flussläufen locken zudem die dichten Bergwälder des beliebten Monte Sano State Parks.
Wissenswertes über Huntsville
- Beste Reisezeit: April bis Mai und September bis November (angenehme 20°C bis 25°C)
- „Weltweite Hauptstadt der Brunnenkresse“: Bevor Huntsville zur weltberühmten Rocket City wurde, exportierte die Stadt tonnenweise Salatgemüse in die ganze Nation.
- Auf dem Space-Center-Gelände legen Besucher bis heute Bananen auf das Grab von Totenkopfäffchen Miss Baker, dem ersten US-Säugetier, das einen Weltraumflug überlebte.















