
Nashville, die Hauptstadt von Tennessee, funktioniert ein bisschen anders als andere Städte in den USA. Hier ist Musik kein Programmpunkt, sondern Hintergrundrauschen. Sie kommt aus Bars, von Straßenecken, aus offenen Türen. Mehr als 250 Bühnen soll es geben, spontane Sessions noch gar nicht mitgezählt.
Bevor Sie Ihren Camper übernehmen, lohnt es sich, genau da einzutauchen. Ein Abend am Broadway reicht, um zu verstehen, wie selbstverständlich Live-Musik hier zum Alltag gehört. Wer genauer hinschaut, entdeckt daneben eine zweite Ebene der Stadt: Music Row mit seinen Studios, großflächige Murals in den Vierteln und Orte wie den Centennial Park mit seinem Parthenon-Nachbau.
Dazwischen: Hot Chicken, BBQ, moderne Südstaatenküche – und immer wieder diese Mischung aus Bodenständigkeit und Kreativität. Die sogenannte "Music City" fühlt sich weniger wie ein klassisches Reiseziel an, sondern eher wie ein Einstieg in etwas Größeres. Genau dieses Gefühl begleitet Sie, wenn Sie später die Stadt hinter sich lassen.

Der Two Rivers Campground bietet einen praktischen Shuttleservice nach Downtown Nashville – ideal, um die Stadt entspannt zu erkunden, ohne selbst fahren zu müssen. So können Sie den Abend ganz unkompliziert in den Bars und Musikclubs ausklingen lassen.
Sobald die letzten Straßenzüge der Stadt verschwinden, wird die Umgebung weiter, ruhiger und offener: Nashville liegt genau zwischen mehreren ganz unterschiedlichen Landschaften – und das merkt man sofort auf der Straße. Je nachdem, in welche Himmelsrichtung Sie aufbrechen, verändert sich nicht nur die Natur, sondern auch die Stimmung der Reise.
... in nördlicher Richtung
Wenn Sie Nashville in nördlicher Richtung verlassen, verändert sich die Szenerie zunächst nur langsam. Die Hügel bleiben sanft, die Landschaft offen, doch nach und nach tauchen immer mehr grüne Weiden, Steinmauern und weitläufige Farmen auf.
Sobald Sie die Grenze nach Kentucky überqueren, bekommt die Region eine eigene Prägung. Hier bestimmen Pferdezucht und Bourbon die Identität ganzer Landstriche. Rund um Lexington und Louisville ziehen sich endlose Pferdefarmen durch die Landschaft – gepflegt, ruhig und fast schon parkähnlich angelegt. Ganz in der Nähe öffnet mit dem Mammoth Cave National Park zudem das längste Höhlensystem der Welt seine Tore.
Parallel dazu verläuft der Kentucky Bourbon Trail, der sich wie ein roter Faden durch die Region zieht. Kleine, traditionsreiche Destillerien wechseln sich ab mit großen Namen wie Maker’s Mark, Four Roses, Jim Beam oder Woodford Reserve, oft eingebettet in idyllische Landschaft. Selbst wer sich nicht intensiv für Whiskey interessiert, erlebt hier ein Stück amerikanischer Kulturgeschichte, das eng mit der Region verwoben ist.
... hinein in die Welt der Appalachen
Wenn Sie Nashville in östlicher Richtung verlassen, führt die Strecke Schritt für Schritt aus den weiten Ebenen Tennessees heraus und hinein in eine immer dichtere, grünere Landschaft. Die Straßen beginnen sich zu winden, Wälder rücken näher, kleine Orte liegen verstreut zwischen Hügeln.
Mit jedem Kilometer verdichtet sich die Umgebung, bis schließlich die Great Smoky Mountains auftauchen – oft eingehüllt in diesen typischen Dunst, der der Region ihren Namen gibt. Hier geht es weniger um einzelne Stopps als um das Zusammenspiel: alte Farmhäuser, ruhige Täler, Aussichtspunkte, die sich erst im Vorbeifahren zeigen.
Die Region wirkt ursprünglich und gleichzeitig vielfältig – ein Ort, an dem man eher langsamer wird, als schneller.
... nach Memphis
Schlagen Sie von Nashville aus den Weg in westlicher Richtung ein, verändert sich die Landschaft ebenso unmerklich. Hügel werden flacher, Wälder lichter, und die Straßen ziehen sich geradliniger durch die Weite.
Diese Route lebt weniger von spektakulären Momenten als vom gleichmäßigen Rhythmus des Fahrens. Kleine Orte, Felder, lange Strecken ohne viel Verkehr, genau das macht sie so typisch für den Süden der USA.
Memphis setzt dazu einen spannenden Kontrast: eine Stadt, die ihre Musikgeschichte nicht inszeniert, sondern einfach weiterlebt. Clubs, Studios und Straßen wirken oft direkt – und gerade dadurch besonders authentisch.
... durch Alabama
Wer Nashville in südlicher Richtung verlässt, merkt schnell, dass sich nicht nur die Landschaft verändert. Die Luft wird schwerer, die Vegetation dichter, und die Orte bekommen eine andere Ausstrahlung.
In Alabama verändert sich die Atmosphäre Stück für Stück – historisch, kulturell und auch klimatisch. Spätestens, wenn Sie Louisiana erreichen, wirkt vieles intensiver: Farben, Geräusche, Gerüche.
New Orleans steht dabei nicht nur als klassisches Ziel am Ende einer Route, sondern eher als Gegenpol zu Nashville: Jazz statt Country, kreolische Küche statt BBQ, ein ganz eigenes Tempo. Die Strecke dorthin fühlt sich deshalb nicht wie ein klarer Weg an, sondern wie ein langsamer Übergang zwischen zwei sehr unterschiedlichen Welten.














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