
Phoenix liegt mitten in der Sonora-Wüste und zeigt ziemlich eindrucksvoll, wie gut sich Großstadt und Natur verbinden lassen. Die Hauptstadt Arizonas gehört zu den größten Städten der USA und wird nicht ohne Grund „Valley of the Sun“ genannt – mit über 300 Sonnentagen im Jahr prägt das warme, trockene Klima den Alltag ebenso wie das Reisegefühl.
Bevor Sie Ihren Camper übernehmen, lohnt es sich, ein wenig Zeit in der Stadt zu verbringen. Phoenix ist weitläufig, aber überraschend vielseitig: moderne Architektur trifft auf eine lebendige Kunst- und Kulturszene, dazu kommen gute Restaurants, entspannte Viertel und viel Platz für Bewegung im Freien. Orte wie der Papago Park oder die umliegenden Berge zeigen schnell, wie nah die Wüste hier tatsächlich ist.
Phoenix ist damit kein klassischer „Sightseeing-Stopp“, sondern eher ein entspannter Einstieg in den Südwesten. Sobald Sie Ihr Wohnmobil übernehmen, beginnt direkt vor der Stadt eine Region, die für Roadtrips gemacht ist – mit großen Distanzen, klaren Linien und Landschaften, die sich ständig verändern.

Rund zwei Fahrstunden südlich von Phoenix gelegen, bietet der Catalina State Park bei Tucson die perfekte grüne Auszeit nach dem Stadtbesuch. Mit seiner landschaftlichen Vielfalt ist er ein echtes Highlight für Naturliebhaber. Dank der strategisch günstigen Lage des Campgrounds lassen sich die nächsten Etappen – Tucson und der Saguaro National Park – von hier aus bequem erreichen.
Das sonnige Valley ist einer der flexibelsten Ausgangspunkte für eine Wohnmobilreise im Südwesten der USA. Die Stadt liegt zentral im Bundesstaat Arizona und verbindet verschiedene Landschaftstypen miteinander: Wüste im Süden, rote Felsen und Hochland im Norden sowie Übergänge zu Kalifornien und Utah. Dadurch lassen sich unterschiedliche Routen gut kombinieren – auch spontan während der Reise.
Typisch für Arizona ist genau dieser Wechsel: Innerhalb weniger Fahrstunden verändert sich die Umgebung spürbar – von Kakteenlandschaften der Wüstelandschaft hin zu bewaldeten Höhenlagen oder tief eingeschnittenen Canyons.
... in Richtung Norden
Schon kurz hinter der Stadt wird es ruhiger, die Bebauung verschwindet, und die typische Wüstenwelt mit Kakteen und niedriger Vegetation bestimmt das Bild. Zwei besonders beliebte Zwischenstopps sind erst der Lake Pleasant und anschließend Sedona. Die Region ist bekannt für ihre leuchtend roten Sandsteinfelsen, die je nach Tageszeit unterschiedlich wirken – mal fast orange, mal tiefrot.
Die Route führt anschließend weiter in höhere Lagen. Rund um Flagstaff zeigt sich ein völlig anderes Bild: dichte Kiefernwälder, angenehm kühle Temperaturen und eine fast alpine Umgebung. Dieser Kontrast macht einen großen Teil des Reizes aus – innerhalb eines Tages wechseln Sie von Wüstenhitze in ein deutlich gemäßigteres Klima.
Von hier aus erreichen Sie den Grand Canyon National Park. Die Dimensionen der Schlucht lassen sich kaum beschreiben – am eindrucksvollsten ist es, sich Zeit zu nehmen, verschiedene Aussichtspunkte anzufahren und die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Route weiter ausdehnen, etwa in Richtung Monument Valley, Zion National Park und Bryce Canyon. So entsteht eine klassische Südwest-Reise, die einige der bekanntesten Landschaften der USA miteinander verbindet.
... in Richtung Süden und Osten
Wenn Sie von Phoenix aus in südlicher oder östlicher Richtung unterwegs sind, bleiben Sie zunächst in der Sonora-Wüste – allerdings zeigt sich diese Region deutlich ruhiger und ursprünglicher als rund um die Metropole. Die Straßen führen durch weite, offene Landschaften, in denen die berühmten Saguaro-Kakteen das Bild prägen.
Ein zentrales Ziel ist Tucson, die zweite große Stadt Arizonas. Sie wirkt entspannter als Phoenix und verbindet Wüstenlandschaft mit Geschichte und moderner Kultur. In der Umgebung liegt der Saguaro National Park, in dem die ikonischen Riesenkakteen besonders dicht stehen und die typische Kulisse des Südwestens prägen.
... nach Kalifornien
Auch die Strecke in westlicher Richtung zeigt noch einmal eine ganz andere Seite der Region. Zunächst führt die Route durch trockene Ebenen und weite Landschaften, die fast endlos wirken. Der Verkehr nimmt ab, die Umgebung wird ruhiger – ideale Bedingungen für entspanntes Reisen mit dem Wohnmobil.
Ein beliebtes Ziel ist der Colorado River, der sich wie ein grünes Band durch die trockene Landschaft zieht. Orte wie Lake Havasu bieten eine überraschende Abwechslung: Wasser, Strände und Möglichkeiten für eine Pause vom klassischen Roadtrip-Alltag.
Von hier aus können Sie Ihre Reise flexibel weiterführen. Entweder folgen Sie Teilen der historischen Route 66 – mit einem Abstecher nach Las Vegas – oder setzen Ihre Fahrt nach Kalifornien fort. Der Joshua Tree National Park ist ein naheliegendes Ziel, das mit seinen markanten Felsformationen und den namensgebenden Bäumen eine ganz eigene Atmosphäre bietet.
Wer diese Route weiterverfolgt, gelangt nach Los Angeles. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Nach Tagen in der Weite der Wüste treffen Sie hier auf Pazifikküste, Großstadtleben und lange Strände. Genau dieser Wechsel macht den Reiz dieser Strecke aus – von der stillen Wüstenlandschaft bis zur lebendigen Küstenmetropole. Und wer noch nicht genug Kilometer gemacht hat, fährt bis nach San Francisco – ein beliebtes Ziel von Phoenix aus.














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