
Fahrradfreundlich, mit einem guten Nahverkehrsnetz ausgestattet und entspannt: Portland ist anders, als andere Städte in den USA. Unter dem selbst gewählten Motto „Keep Portland weird!“ (dt. „Lass Portland verrückt/seltsam bleiben“), zieht die größte Stadt des Bundesstaates Oregon Kreative und Besucher aus dem ganzen Land an. Dabei begeistert nicht nur die Stadt selbst, sondern auch die schöne Natur im Umland: Wälder, Berge und Seen, der Pazifik ist nur eine Stunde entfernt.
Mit ihren rund 653.000 Einwohnern ist Portland eine eher überschaubare Großstadt. Entsprechend sind die Wege hier kurz und trotz zahlreicher Sehenswürdigkeiten fehlt der charakteristische Charme einer Kleinstadt nicht. Schaut man sich den Stadtplan an, ergeben sich vier Quadranten: Die quer verlaufende Burnside Street teilt die Metropole in Nord und Süd, während der längs durch die Stadt fließende Willamette River den Ost- vom Westteil trennt.
Das Herz der Stadt ist Downtown am westlichen Ufer des Willamette River. Das quirlige Viertel beherbergt eine Vielzahl an gastronomischen Angeboten, Inhabergeführten Geschäften, darunter „Powell's City of Books", der als größte unabhängige Buchhandlung der Welt gilt, sowie das renommierte Portland Art Museum. Wer Kunst schätzt, wird sich auch im fußgängerfreundlichen Pearl District mit seinen vielen Galerien sehr wohlfühlen. Besondere Wahrzeichen der Stadt sind, neben dem International Rose Test Garden und dem Portland Japanese Garden, die zahllosen Craftbeer-Brauereien – es empfiehlt sich also durchaus, das Wohnmobil erst mal stehen zu lassen. Ist man wieder fahrtüchtig, kann es losgehen: Die „7 Wunder Oregons“ warten schon!
Wer ein Wohnmobil in Portland mietet, kann sich nicht nur auf eine außergewöhnliche Stadt, sondern auch auf eine unvergessliche Reise durch den landschaftlich grandiosen Nordwesten der USA freuen.

Der Cape Lookout State Park Campground liegt direkt am Pazifik und etwa 130 km westlich von Portland. Der Platz eignet sich hervorragend für die erste Nacht zum Ankommen oder auch für die letzte Nacht, um die Reise Revue passieren zu lassen. Vom Campground aus erreichen Reisende direkt den Strand für einen Spaziergang am Meer.
Portland liegt im Nordwesten des Bundesstaates Oregon, eingerahmt von der Coast Range im Westen und der Kaskadenkette samt dem berühmten Mount Hood im Osten. Die Pazifikküste ist rund 100 Kilometer entfernt. Wer mit dem Wohnmobil in Portland startet, kann ebenso die unterschiedlichen Bergwelten erkunden, als auch einen Roadtrip entlang der Pazifikküste unternehmen. Auch eine Kombination als Rundreise ist gut machbar.
... nach Osten
Eine Fahrt in Richtung Osten hält einen dramatischen Landschaftswechsel von üppig grünen Tannenwäldern und vulkanischen Gipfeln des Kaskadengebirges hin zu trockener Hochprärie, weiten Schluchten und schroffen, gletschergeformten, alpenähnlichen Gipfeln bereit.
Als erste Etappe bietet sich die Columbia River Gorge an. Die über 130 Kilometer lange Schlucht, die als eines der sieben (Natur-)Wunder des Staates gilt und die Grenze zum Bundesstaat Washington markiert, hält mehr als 70 Wasserfälle bereit, darunter auch die aus Film und Fernsehen bekannten Multnomah Falls. Von dem großen Naturschutzgebiet, das diverse Camping- und Stellplätze bietet, ist es nicht mehr weit zu einem der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region, dem Mount Hood. Der ruhende Vulkan ist der höchste Punkt Oregons und thront gut sichtbar im Kaskadengebirge. Auch er reiht sich aus gutem Grund in die Liste der Sieben Wunder von Oregon ein und ist von Skifahren (und das ganzjährig!) übers Bergsteigen hin zum Wandern ein echtes Paradies für Outdoor-Aktivitäten.
Die Region rund um den Mount Hood ist von schneebedeckten Gipfeln geprägt, je weiter die Fahrt in Richtung Osten führt, desto trockener wird die Landschaft. Dortige Ortschaften, wie z. B. Pendelton, lassen gar an den Wilden Westen denken! Ein Eindruck, der sich abrupt auflöst, je näher man dem nächsten „Wunder“, der Gebirgskette der Wallowa Mountains, kommt. Hier finden Sie inmitten dichter Wälder viele schroffe Gipfel, smaragdgrüne Gletscherseen und tiefe Täler – insgesamt wirkt die Landschaft grün und wild. Die „Alpen Oregons“ bilden einen möglichen Endpunkt einer landschaftlich extrem abwechslungsreichen Route bei einer Wohnmobilreise ab Portland.
... nach Süden
Gleich, in welche Richtung man ab Portland mit dem Camper aufbricht, die natürlichen Schätze Oregons sind nie weit! Bei einer Fahrt in Richtung Süden erwartet Sie zunächst Salem, die kleine Hauptstadt des Staates. Sie mag deutlich unbekannter (und kleiner) sein als Portland, gleichzeitig gilt sie mit ihrer Gelassenheit und Ruhe aber auch als besonders typisch für die Region. Während die Innenstadt von ihren historischen Gebäuden geprägt ist, besticht die liebliche Umgebung des Willamette Valley mit tiefen Wäldern und Weinbergen. Rund zweieinhalb Stunden in Richtung Zentral-Oregon erwartet Sie nach diesem Stadt-Abstecher dann Wunder Nummer 4, der Smith Rock State Park. Die markanten roten Felsformationen gelten als Geburtsort des Sportkletterns in den USA und stellen einen markanten Unterschied zu der grünen Landschaft des nordwestlichen Oregons dar.
Die roten Smith Rocks stimmen dabei bereits auf die nächste Etappe ein: Die Painted Hills, nur knapp eineinhalb Stunden weiter nord-östlich gelegen, machen ihrem Namen alle Ehre und erstrahlen in fast unwirklichen Rot-, Gelb- und Schwarztönen! Der letzte Routenabschnitt führt Sie geradeaus Richtung Süden, an den Crater Lake National Park. Nach den bunten Felsen und den roten Schluchten präsentiert sich Oregon nun wieder von seiner grünsten Seite: Steile von dichten Nadelwäldern bewachsene Felsen umrahmen hier den tiefsten See der USA.
... nach Westen
Lediglich knapp 100 Kilometer trennen Portland von der wunderschönen Pazifikküste. Der rund 580 Kilometer lange Küstenabschnitt ist geprägt von dichten Wäldern, schroffen Klippen und breiten Sandstränden. Malerische Kleinstädte und historische Leuchttürme komplementieren das Bild.
Ein erstes Highlight ist hier das Städtchen Cannon Beach mit ihrem schönen Strand und dem Wahrzeichen Haystack Rock, der wirklich ein tolles Fotomotiv abgibt! Wer eine Vorliebe für die amerikanischen „Small Towns“ hat, sollte nach einem ausgedehnten Spaziergang am Cannon Beach auf dem Highway 101 ein Stück in Richtung Norden fahren und Astoria einen Besuch abstatten. Die Kreis- und Hafenstadt ist die älteste Siedlung Oregons und mit ihren Gebäuden im viktorianischen Stil ein echter Blickfang.
Folgt man von Cannon Beach aus dem Küstenlauf in südlicher Richtung, passiert man beliebte Aussichtspunkte wie den Cape Lookout und diverse Leuchttürme, die glatt als Postkartenmotive durchgehen könnten. Ziel dieser Route ist die Oregon Dunes National Recreation Area. Sie umfasst einen 50 Kilometer langen Dünengürtel mit Erhebungen von bis zu 150 Metern und ist Teil des idyllischen Siuslaw National Forests. Neben den in den USA einmaligen Dünenlandschaften ist er geprägt von Küstenpfaden und Waldwegen und vereint damit Oregons ganze natürliche Schönheit an einem Ort. Mit seinen knapp 40 Campingplätzen ist er zudem ein Paradies für Wohnmobilurlauber.










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