Route ab/bis Calgary

Die weite Prärie und die gewaltigen Rockies auf einem Roadtrip erleben

Lassen Sie sich auf dieser rund 1700 Kilometer langen Strecke von der unendlichen Weite der Badlands und von der atemberaubenden Bergwelt der kanadischen Rocky Mountains mitreißen – ideal für einen spannenden Roadtrip! Zu den Höhepunkten dieser zweiwöchigen Route gehören die weltoffene Metropole Calgary und die imposanten Berge im Waterton Lakes National Park, die auf die endlosen Prärien treffen, sowie die Dinosaurierfossilien von Drumheller und der weltbekannte Banff National Park mit all seinen Naturwundern. Die beste Reisezeit für eine Rundreise durch den Süden von Alberta sind die Monate Mai bis Oktober.

Highlights

Routenverlauf

Reisen Sie mit dem Auto oder Wohnmobil durch Süd-Alberta. Unser Routenverlauf soll Ihnen bei der Planung Ihrer Wunschreise als Inspiration dienen und kann selbstverständlich individuell angepasst werden. Die Route kann auch in umgekehrter Richtung durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an, gern planen wir Ihre Traumreise.

Tag 1: Calgary

Herzlich willkommen im gastfreundlichen Calgary! Verschaffen Sie sich von der 190 Meter hohen Aussichtsplattform des Calgary Tower zunächst einen Überblick über die schachbrettartig angelegte Stadt. Von oben haben Sie zudem einen fantastischen Ausblick auf die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Das Glenbow Museum sowie das Freilichtmuseum Heritage Park Historical Village geben einen guten Einblick in die Geschichte der First Nations und in die Besiedlung Westkanadas. Die Peace Bridge hat sich durch ihre rote Stahlkonstruktion zu einem Wahrzeichen von Calgary entwickelt – überqueren Sie die auffallende Fußgängerbrücke, die sich über den Bow River erstreckt. Ganz in der Nähe befindet sich der hippe Stadtteil Kensington, der Heimat einer vielseitigen Gastro-Szene ist. Perfekt zum Abendessen!

Die Peace Bridge in Calgary, Alberta
Tag 2: Calgary - Lethbridge (290 km)

Verlassen Sie Calgary auf dem Highway 22, der auch Cowboy Trail genannt wird. Damit Sie sich unterwegs wie ein waschechter Cowboy fühlen, können Sie sich bei Smithbilt Hats einen schicken Cowboy-Hut besorgen. Halten Sie während der Fahrt nach Lethbridge für eine Verkostung bei der Eau Claire Distillery an, decken sich im Longview Jerky Shop mit Cowboy-Snacks ein und besuchen die Bar U Guest Ranch National Historic Site, um mehr über das Leben auf einer Ranch zu erfahren.

Schließlich erreichen Sie Lethbridge, ein wahrer Geheimtipp am Rande der Prärie. Einst als Whisky-Handelsposten bekannt, glänzt die Stadt heute mit reichlich Kunst und Kultur, netten Cafés und schönen Parks. Auf einem Spaziergang durch die Innenstadt erwarten Sie kreative Kunstinstallationen und viele Cafés laden zu frischem Kaffee und süßen Snacks ein – in Lethbridge wird Kaffeekultur großgeschrieben!

Die Eisenbahnbrücke Lethbridge Viaduct in Lethbridge, Alberta
Tag 3: Lethbridge

Entdecken Sie im Nikka Yuko Japanese Garden die grüne Seite von Lethbridge. Der Garten, der seinen Namen zu Ehren der internationalen Freundschaft zwischen Japan und Kanada erhielt, ist eine ruhige Oase im Herzen der Stadt.

Lethbridge ist der ideale Ausgangspunkt für einen Ausflug in den rund 130 Kilometer entfernten Writing-on-Stone Provincial Park im malerischen Milk River Valley. Der Park beherbergt die größte Ansammlung von Felszeichnungen in der nordamerikanischen Prärie. Die meisten dieser beeindruckenden Petroglyphen wurden von dem First Nation Stamm der Blackfoots geschaffen.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist die UNESCO-Welterbestätte Head-Smashed-In Buffalo Jump in den Porcupine Hills. Dieser Ort zählt zu den ältesten und am besten erhaltenen Büffelsprungplätzen der Welt. Hier bekommen Sie einen Einblick in den Brauch, den die Ureinwohner der Prärie über Jahrtausende ausübten.

Landschaftsaussicht des Writing-on-Stone Provincial Parks
Tag 4: Lethbridge - Waterton Lakes National Park (120 km)

Machen Sie sich auf den Weg in den Waterton Lakes National Park. Während der Fahrt säumen zunächst Felder den Straßenrand, aber schon bald türmt sich in der Ferne die majestätische Gebirgskulisse auf. Der Nationalpark befindet sich an der Grenze zu den USA ganz im Süden von Alberta und verdankt seinen Namen dem Lower, dem Middle und dem Upper Waterton Lake, die gemeinsam mit dem Waterton Village das Zentrum dieser spektakulären Landschaft bilden.

Statten Sie nach Ihrer Ankunft dem Visitor Centre am Nationalparkeingang einen Besuch ab oder unternehmen Sie eine Wanderung zu dem Felsplateau, das sich Bears Hump nennt. Der steile Weg schlängelt sich auf den Gipfel des Mount Crandell, von wo aus Sie eine fantastische Aussicht auf das Prince of Wales Hotel, das Waterton Village und den klaren Waterton Lake haben. Im Thirsty Bear Kitchen and Bar, dem einzigen Pub in Waterton, können Sie den Tag bei einem Bison-Burger und lebhafter Livemusik ausklingen lassen.

Wanderer blickt auf den Rawson Lake im Waterton Lakes National Park in Alberta
Tag 5: Waterton Lakes National Park

Albertas kleinster Nationalpark ist ein Mekka für Outdoor-Enthusiasten. Verbringen Sie den heutigen Tag auf den glitzernden Seen, den farbenfrohen Wildblumenwiesen und den steilen Gipfeln der spektakulären Berglandschaft. Bestaunen Sie während einer Fahrt auf dem rund 16 Kilometer langen Red Rock Parkway, wie die weiten Prärien unvermittelt auf die imposanten Rocky Mountains treffen.

Zudem führen viele Wanderwege durch den Nationalpark: Genießen Sie den Anblick bunter Felsformationen entlang des kurzen Red Rock Canyon Loop oder wandern Sie die spannende Route zum Crypt Lake. Eine Bootsfahrt über den Upper Waterton Lake bringt Sie zu dem Wanderweg, der dann vorbei an Wasserfällen und steilen Klippen sowie durch einen engen steinernen Tunnel zu dem abgeschiedenen See führt. Besuchen Sie auch den Cameron Lake am Ende des malerischen Akamina Parkway. Hinter dem spiegelglatten See erhebt sich der eindrucksvolle Mount Custer – ein atemberaubendes Panorama!

Wandern im Waterton Lakes Nationalpark
Tag 6: Waterton Lakes National Park - Medicine Hat (310 km)

Es geht wieder in die Prärie, genauer: nach Medicine Hat am South Saskatchewan River. Die kleine Stadt gilt als Kanadas sonnenreichste Ortschaft und ist für ihre lebendige Kunst- und Kulturszene bekannt. Im historischen Clay District wurden einst die weltbekannten Medalta-Töpferwaren produziert. Nachbildungen dieser schönen Stücke aus Ton gibt es heute in der Medalta Potteries National Historic Site zu kaufen – ein tolles Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Medicine Hat veranstaltet jedes Jahr verschiedene Folk- und Jazzfestivals, die für grandiose Unterhaltung sorgen, sowie jährlich im Juli ein traditionelles Rodeo. Statten Sie auch dem Saamis Tepee, dem Wahrzeichen von Medicine Hat, einen Besuch ab. Es wurde anlässlich der Olympischen Winterspiele von 1988 in Calgary zu Ehren der Ureinwohner Kanadas errichtet.

Die Sehenswürdigkeit Worlds Tallest Teepee in Medicine Hat, Alberta
Tag 7: Medicine Hat - Drumheller (290 km)

Brechen Sie heute früh auf, um in das Herz der kanadischen Badlands vorzudringen. Diese Region beeindruckt mit ihren gestreiften Hügeln, ihren bizarren Felsformationen und ihren weltberühmten Fossilienfunden. Eine der bedeutendsten Dinosaurier-Fundstätten befindet sich im Dinosaur Provincial Park. Steuern Sie den Park auf Ihrem Weg nach Drumheller an und nehmen an einer Führung durch die Knochenbetten der Dinosaurier teil oder graben selbst nach den Überresten der urzeitlichen Tiere. Erfreuen Sie sich auch an der großartigen Canyonlandschaft und der vielfältigen Tierwelt. Die Wanderwege Badlands und Cottonwood Flats sind landschaftlich besonders reizvoll. Fahren Sie anschließend durch die unendliche Weite der Badlands und halten Ausschau nach Hoodoos – das sind pilzförmige Gesteinstürme – je näher Sie Drumheller kommen.

Wanderweg durch die Badlands bei Drumheller, Alberta
Tag 8: Drumheller

Vor vielen Jahren stieß man auch in Drumheller auf Dinosaurierfossilien, was der Stadt den Titel „Dinosaur Capital of the World“ einbrachte. Im Royal Tyrrell Museum erwartet Sie eine erstklassige Ausstellung über die Dinosaurier und die Erdgeschichte dieser Region. Hier beginnt auch der 56 Kilometer lange Dinosaur Trail. Er führt Sie in die kontrastreiche Landschaft des Red Deer River Valley. Die Highlights entlang des Trails sind der Horseshoe Canyon, der Horse Thief Canyon und der Orkney Lookout.

Besuchen Sie auch die nahegelegene Atlas Coal Mine National Historic Site, die an den Kohlebergbau erinnert. Erkunden Sie den unterirdischen Stollen ausgestattet mit einer Grubenlampe auf einer geführten Tour oder bei einer Fahrt mit einem alten Kohlenwagen. Nicht weit von der Mine entfernt befindet sich der Hoodoos Trail. Halten Sie an, um die zahlreichen fünf bis sieben Meter hohen Sandsteinsäulen, die über Jahrmillionen durch Erosion entstanden sind, zu bewundern.

Die Hoodoos in Drumeller bei Sonnenaufgang
Tag 9: Drumheller - Sylvan Lake (180 km)

Ihr spannender Roadtrip durch Süd-Alberta führt Sie heute an den malerischen Sylvan Lake. Halten Sie auf dem Weg dorthin in Red Deer an, das sich am Ufer des gleichnamigen Flusses befindet. Dank der großartigen Gastro-Szene der Stadt haben Sie eine riesige Auswahl an guten Restaurants. Lassen Sie sich ein leckeres Mittagessen schmecken, bevor Sie in den Sylvan Lake Provincial Park fahren.

Ob Schwimmen, Sonnenbaden oder Wassersport – der 15 Kilometer lange Süßwassersee ist das perfekte Ziel für Erholungsuchende. Es gibt einen netten Strand sowie Piere am Jachthafen und an der Sun Breaker Cove auf der Nordseite des Sees. Während einer Boots- oder Kanutour lässt sich die Ruhe der Natur und der schöne Blick auf das Ufer des Sylvan Lakes genießen.

Impression Sylvan Lake
Tag 10: Sylvan Lake - Rocky Mountain House (60 km)

Verlassen Sie den Sylvan Lake heute in Richtung Westen, wo sich die kleine Stadt Rocky Mountain House befindet. Hier, direkt am North Saskatchewan River, liegt die Rocky Mountain House National Historic Site. Sie veranschaulicht, wie der Pelzhandel Kanada einst prägte. Besichtigen Sie die archäologischen Überreste von vier Pelzhandelsposten inklusive Lager, Schmiede, Bootshaus und Festungsanlagen. Dank der interessanten Artefakte und Aufzeichnungen erfahren Sie viel über die reiche Geschichte des Pelzhandels und wandeln auf den Spuren der frühen Entdecker. Spazieren Sie auf den interaktiven Pfaden der Stätte, lauschen den überlieferten Geschichten oder basteln einen traditionellen Traumfänger. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist die Übernachtung in einem Trapperzelt oder einem Tipi.

Ausflug zum dem Rocky Mountain House National Historic Site in der kanadischen Provinz Alberta
Tag 11: Rocky Mountain House - Kananaskis (360 km)

Die heutige Etappe zählt zu den Höhepunkten Ihrer Route durch Süd-Alberta. Auf dem Weg nach Kananaskis durchqueren Sie die eindrucksvolle Landschaft des berühmten Banff National Park. Der Icefields Parkway führt Sie tief hinein in die Rocky Mountains und versorgt Sie mit herrlichen Panoramablicken. Halten Sie am Bow Summit an, um den Ausblick auf den türkisfarbenen Peyto Lake zu bewundern, oder unternehmen Sie einen Spaziergang rund um den schönen Bow Lake. Die kleinen Orte Banff und Canmore laden zu einem entspannten Stadtbummel ein. In Canmore bietet sich zudem eine Wanderung zum Grotto Canyon oder auf dem Grassi Lakes Trail an, der zu einem glasklaren, türkisfarbenen See führt.

Am Nachmittag erreichen Sie Kananaskis, wo Sie Ihre Zeit wunderbar umgeben von der atemberaubenden Kulisse der Rockies verbringen können. Ein Spa sorgt für pure Erholung und herrliche Rad- und Wanderwege bringen Sie mitten in die Natur.

Peyto Lake am the Icefields Parkway, Alberta
Tag 12: Kananaskis - Calgary (90 km)

Nehmen Sie den Bow Valley Trail, um zurück nach Calgary zu gelangen. Die Route ist eine tolle Alternative zum bekannten Trans-Canada Highway und verspricht landschaftliche Highlights und die Chance, auf wilde Tiere zu treffen. Zunächst geht es durch die hügeligen Ausläufer der Rockies, bevor die Umgebung immer flacher wird und Felder die Straße säumen. Einige Kilometer vor Cochrane lohnt sich ein Abstecher zum Yamnuska Wolfdog Sanctuary. Hier erfahren Sie viel über Wolfshunde und lernen die mehr als 20 permanent in der Einrichtung lebenden Tiere kennen.

Kurz darauf erreichen Sie Calgary. Schlendern Sie hier durch das bunte Stadtviertel Inglewood, wo es kleine Boutiquen gibt, die Vintage-Kleidung und Antiquitäten verkaufen. Statten Sie auch dem Studio Bell im angesagten East Village einen Besuch ab – das Gebäude ist ein Kunstwerk, eine Ausstellung führt durch die Geschichte der Musik und im Konzertsaal werden harmonische Klänge gespielt. Abendessen mit industriellem Charme gibt es im Simmons Building.

Calgary Folkfest Skyline
Tag 13: Calgary

Heute endet Ihre abwechslungsreiche Tour durch den Süden Albertas. Je nachdem, wann Sie Ihren Rückflug antreten, können Sie noch ein reichhaltiges Frühstück genießen oder einen Spaziergang durch den Prince's Island Park unternehmen. Eine Shopping-Tour rundet Ihre Reise ab. Da es in Alberta keine Umsatzsteuer gibt, ist das Einkaufen hier günstiger als im Rest des Landes – perfekt, um die Koffer vor dem Rückflug gut zu füllen. Beliebt sind etwa das Shoppingcenter Chinook Centre und das Outlet-Center CrossIron Mills in der Nähe des internationalen Flughafens.

Shopping in den CrossIron Mills

Reiseideen

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