Kurze Route von Vancouver bis Calgary

Die traumhaften Touren durch den Westen Kanadas

Überblick

Auf dieser atemberaubenden Route lernen Sie West-Kanada in zwei Wochen kennen – inklusive zahlreicher Highlights! 
Rund 2000 Kilometer liegen zwischen dem Start- und dem Zielpunkt unserer West-Kanada-Route: vom Trubel der Metropole Vancouver über die „Traumstraße der Rockies“ bis hin zur Cowboy-Stadt Calgary. Die beste Reisezeit dafür ist von Juni bis September, und zum Herbst, also Ende September, bietet der herrliche Indian Summer ein unvergessliches Farbenspiel. 

Top 6 Highlights

Routenverlauf

Auf Ihrer Rundreise durch West-Kanada lernen Sie in 15 Tagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Provinzen British Columbia und Alberta kennen. Von Vancouver bis Calgary – zwei Wochen West-Kanada voller unvergesslicher Erlebnisse! Der Routenverlauf lässt sich selbstverständlich individuell anpassen
Auch kann diese Reise in umgekehrter Richtung gemacht werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern! 

Tag 1: Vancouver

Vancouver ist immer eine Reise wert: Eine aufregende Innenstadt, viele Grünflächen wie der Stanley Park, wunderbar restaurierte Viertel wie Gastown und Sandstrände in Stadtnähe. Nicht verpassen: die Vancouver Public Library, deren Architektur von außen an das Kolosseum in Rom erinnert. Vancouver, Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 2010, wird regelmäßig als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität ausgezeichnet. 
Machen Sie während Ihrer Zeit in Vancouver auch unbedingt einen Abstecher nach Granville Island und schlendern Sie über den dortigen Markt mit seinen vielen Obst- und Gemüseständen. Für eine kleine Pause bieten sich zahlreiche gemütliche Cafés an. 

Tag 2 - 3: Vancouver - Victoria (115 KM)

Victoria ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia und einer der ältesten Orte in Kanada. Am südöstlichen Zipfel von Vancouver Island gelegen, war sie einst die Hauptstadt der britischen Kronkolonie – der englische Einfluss ist vor allem in der Architektur zu sehen. Aber auch die allgegenwärtigen roten Doppeldeckerbusse sowie die zahlreichen Tea Rooms erinnern an die Zeiten des Empires unter Königin Victoria, die die Namensgeberin der Stadt war. 
Spannend ist auch ein Besuch des Royal British Columbia Museum, in dem die Geschichte West-Kanadas auf faszinierende Weise lebendig wird. Direkt daneben befindet sich das beeindruckende, im Jahr 1898 fertiggestellte Parlamentsgebäude im neobarocken Stil. 

Tag 4: Victoria - Harrison Hot Springs (220 km)

Der malerische Ort Harrison Hot Springs an der Südspitze des Harrison Lake trägt seine größte Attraktion gleich im Namen: zwei am Ufer des Sees liegende heiße Mineralquellen namens „Potash“ (40 Grad Wassertemperatur) und „Sulphur“ (65 Grad Wassertemperatur), die schon von den hiesigen Ureinwohnern verehrt wurden. Heute entspannen sich Besucher im Thermalbad, das aus den Quellwasser gespeist wird, bei angenehmen 38 Grad.  

Tag 5 - 6: Harrison Hot Springs - Penticton/Okanagan Valley (300 km)

Im Süden von British Columbia liegt das Okanagan Valley, bekannt für Obstanbau und Weinberge – unter anderem gedeihen hier die Sorten Riesling, Chardonnay, Merlot und Cabernet Sauvignon. Das Tal erstreckt sich rund um den Okanagan Lake und den gleichnamigen Fluss. Das außerordentlich sonnige Klima, die herrliche Landschaft mit schönen badeseen und feinen Sandstränden sorgen dafür, dass sich hier eine wunderbare Zeit verbringen lässt. Viele hier ansässige Weingüter betreiben Restaurants und bieten natürlich auch Weinproben an. 

Im Okanagan Valley, malerisch zwischen den Seen Shaka Lake und Okanagan Lake eingebettet, befindet sich das Städtchen Penticton – was in der Sprache der Salish-Indianer „Ort zum Bleiben“ bedeutet. Dem Okanagan Lake wird nachgesagt, die Heimat des Ogopogo zu sein, einer mythischen Seeschlange, die vergleichbar mit dem Ungeheuer von Loch Ness ist. Während Sie darauf warten, das Wesen zu sichten, können Sie den historischen Schaufelraddampfer „S.S. Sicamous“ besichtigen, der am Seeufer vertäut ist.

Tag 7: Penticton/Okanagan Valley - Cranbrook (510 km)

Umgeben von den Rocky Mountains und den Purcell Mountains befindet sich das hübsche Präriestädtchen Cranbrook. Lohnenswert ist ein Abstecher ins Museum of Rail Travel mit historischen Waggons der Canadian Pacific Railroad. Im Stadtzentrum können Sie das Haus des englischen Stadtgründers Colonel James Baker aus dem Jahr 1889 besichtigen. 
Der Nachbarort Fort Steele war jahrzehntelang zur Geisterstadt verkommen, bevor er in den 1960er- Jahren als Freilichtmuseum zu neuem Leben erwachte. Etwa 60 Gebäude aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wurden restauriert oder rekonstruiert und versetzen heute die Besucher in eine längst vergangene Epoche. 

Tag 8: Cranbrook - Pincher Creek (215 km)

Viel Historisches wird auch in Pincher Creek geboten: Im Kootenai Brown Pioneer Village tauchen Besucher ein in die Zeit um 1890, als die Siedler damit begannen, die Ureinwohner aus dem kanadischen Westen zu verdrängen. Das Gelände beherbergt 24 originalgetreu rekonstruierte, zeitgenössische Gebäude – Blockhütten, Ställe, Geschäfte, eine Kirche und eine Schule. In den angeschlossenen Gärten können Sie an einem Teich oder einem Wasserfall eine kleine Rast einlegen. 

Tag 9 - 10: Pincher Creek - Waterton/Waterton Lakes National Park (55 km)

Vom kleinen Ort Waterton im Süden Albertas starten Sie Ihre Tour durch den Waterton Lakes National Park. Dieser kleinste der kanadischen Nationalparks ist genauso schön wie die beiden berühmten – Banff und Jasper – in den Rocky Mountains!
Der zentrale Bereich des Parks, der seit 1995 zum UNESCO-Welterbe gehört, besteht aus einer schroffen Hochgebirgsregion, die von tiefen Tälern zerfurcht wird. Von den über 200 Kilometern Wanderwegen ist der 1,5 Kilometer lange (und recht steile!) Bear’s Hump der bekannteste. Oben erwartet Sie dann ein spektakulärer Blick auf den Ort Waterton und den Upper Waterton Lake. 

Tag 11: Waterton/Waterton Lakes National Park - Writing-On-Stone Provincial Park (130 km)

In Lethbridge, der viertgrößten Stadt Albertas, steht die größte, komplett aus Stahl errichtete Eisenbahnbrücke der Welt: Das 1909 eingeweihte Lethbridge Viaduct überquert den Oldman River auf einer Länge von 1624 Metern und einer Höhe von 96 Metern. 
Eine gute Stunde von Lethbridge entfernt befindet sich der Writing-on-Stone Provincial Park, ein kleineres Naturschutzgebiet mit einer Fläche von knapp 18 Quadratkilometern. Jahrtausendealte Felsmalereien weisen auf das Erbe der kanadischen Ureinwohner hin, während Besucher von den Aussichtspunkten bei klarem Wetter sogar die Sweet Grass Hills in Montana erspähen können. 

Tag 12: Writing-On-Stone Provincal Park - Cypress Hills Interprovincial Park (170 km)

Von Lethbridge führt unsere Route durch West-Kanada über den Highway 3 nach Medicine Hat. Der Ort, von Einheimischen nur „The Hat“ genannt, beansprucht für sich die meisten Sonnenstunden pro Jahr in Kanada. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Samis-Tipi, ein 65 Meter hohes Tipi aus Stahl, das als Tribut für die Ureinwohner Kanadas errichtet wurde. 
65 Kilometer südöstlich von Medicine Hat beginnt der Cypress Hills Interprovincial Park – „Interprovincial“ deshalb, weil sich sein Gebiet zu beiden Seiten der Provinzgrenzen von Alberta und Saskatchewan erstreckt. Der Park befindet sich auf einer Hochebene, die eine wunderschöne, hügelige Landschaft bietet. Sowohl Wanderer als auch Radfahrer können hier fantastische Ausblicke genießen.

Tag 13 - 15: Cypress Hills Interprovincial Park - Calgary (295 km)

Calgary, das „Tor zu den Rocky Moutains“, hat als Abschluss unserer zweiwöchigen Rundreise durch West-Kanada noch viele Höhepunkte zu bieten. Die Stadt zeigt einerseits ein modernes, zeitgemäßes Gesicht, pflegt aber andererseits mit vielen Saloons und Westernbars ihre Tradition aus Pionierzeiten. Besuchen Sie den 190 Meter hohen Calgary Tower, das Wahrzeichen der Stadt ermöglicht einen fabelhaften Blick über die umliegende Gegend. 

Besonders hoch her geht es hier jedes Jahr im Juli, wenn mit der Calgary Stampede die größte Rodeo-Show der Welt rund eineinhalb Millionen Besucher anlockt.

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