Route ab/bis Portland

Eine herrliche Fahrt durch Oregon und Washington State

Der pazifische Nordwesten heißt Sie mit zahlreichen Höhepunkten willkommen, die Sie auf dieser 17-tägigen Reiseroute hautnah erleben werden. Lernen Sie die trendigen Metropolen Portland und Seattle kennen, wandern Sie durch den ursprünglichen Regenwald im Olympic National Park und bewundern Sie die wilden Küsten in Kalaloch und in Coos Bay. Auf dieser 3100 Kilometer langen Strecke wird Sie die von Vulkanismus geprägte Kaskadenkette mit dem eindrucksvollen Mount Rainier ins Staunen versetzen, Sie genießen das entspannte Inselleben auf San Juan Island und probieren köstliche Weine im Willamette Valley. Die beste Reisezeit für eine Tour durch den Nordwesten der USA sind die Monate Mai bis Oktober.

Highlights

Routenverlauf

Unternehmen Sie diesen Trip entweder mit dem Auto, Wohnmobil oder Motorrad. Die Route soll Ihnen als Inspiration dienen und kann selbstverständlich individuell angepasst oder in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden. Unsere Reiseberater helfen Ihnen gern, Ihre Traumroute zu finden. Sprechen Sie uns an!

Tag 1 - 2: Portland

Das lebhafte Portland überrascht Besucher mit seiner kulinarischen Szene, die zum ausgiebigen Schlemmen einlädt. Neben erstklassigen Restaurants bieten auch moderne Food Trucks ausgefeilte Gerichte an. Das gastronomische Angebot wird durch die Brauereien in der Innenstadt ergänzt – probieren Sie während einer Verkostung die originellen Craft-Beer-Sorten. Abends erwartet Sie in Portlands rustikalen Kneipen gute Unterhaltung und Livemusik.

Eine beliebte Sehenswürdigkeit dieser Stadt ist der International Rose Test Garden, in dem es mehr als 10.000 Rosen über 650 verschiedener Arten zu sehen gibt. Ein Besuch im Mai und Juni lohnt sich, denn zu dieser Zeit findet das Portland Rose Festival statt. Das nahe gelegene Pittock Mansion hält zudem herrliche Ausblicke auf die Stadt bereit.

Blick auf den Portland River und auf die Skyline Portlands
Tag 3: Portland - Astoria (160 km)

Die erste Etappe dieser Rundreise führt Sie an die Mündung des Columbia River, wo sich der Lewis and Clark National Historical Park befindet. Hier begegnen Sie dem reichen Erbe der Ureinwohner sowie der Geschichte der berühmten Entdecker Meriwether Lewis und William Clark auf ihrem Weg in den Westen, etwa bei der Besichtigung des Fort Clatsop. Wandern Sie auch auf den gewundenen Pfaden durch die Regenwälder und die Feuchtgebiete sowie entlang des Flusses und der Strände, um sich an der unberührten Natur des Parks zu erfreuen.

Anschließend erreichen Sie die kleine Hafenstadt Astoria, die mit ihren viktorianischen Gebäuden und mit ihrem skandinavischen Flair überzeugt. Schlendern Sie am Abend gemütlich durch die älteste Siedlung westlich der Rocky Mountains.

Der Blick auf die am Wasser gelegene Stadt Astoria in Oregon
Tag 4: Astoria - Kalaloch (245 km)

Heute verlassen Sie Oregon erst einmal, um die schönsten Orte in Washingtons State zu erkunden. Ihr Weg führt Sie über den Columbia River, vorbei an der Willapa Bay und über den Chehalis River nach Kalaloch auf der Olympic-Halbinsel. In dem kleinen Ort, unmittelbar am Pazifik, bewundern Sie den breiten Sandstrand und die farbenfrohen Gezeitenbecken. Kalalochs außergewöhnlichste Attraktion ist der „Tree of Life“, ein Baum, dessen Wurzeln eine Höhle bilden – dieser Anblick ist spektakulär! Rund um Kalaloch befinden sich zudem einige Wanderwege, die zur Erkundung des immergrünen Regenwaldes der Halbinsel einladen. Folgen Sie etwa dem Kalaloch Nature Trail vorbei an riesigen, knorrigen und moosbehangenen Bäumen.

Der Olympic Nationalpark in Washington
Tag 5: Kalaloch - Port Angeles (145 km)

Das Highlight der heutigen Strecke ist der imposante Olympic National Park. Von den schneebedeckten Olympic Mountains über den glasklaren Lake Crescent und die wilden Küsten bis hin zu alten gemäßigten Regenwäldern – die eindrucksvollen Landschaften des Nationalparks üben seit jeher eine Faszination auf jeden Besucher aus. Outdoor-Enthusiasten sind hier genau richtig: Die Natur lässt sich bei Wanderungen, Kanu- und Kajakfahrten sowie beim Klettern und Angeln genießen. Halten Sie unterwegs Ausschau nach Tieren wie Schwarzbären, Elchen, Murmeltieren und Hirschen. Sie sind vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv.

Lassen Sie den Tag anschließend in der Hafenstadt Port Angeles gemütlich ausklingen.

Ein verwunschener Wald im Olympic National Park
Tag 6: Port Angeles - Friday Harbor (105 km)

Von der Olympic-Halbinsel geht es nun, auch mit der Fähre, weiter zu den San Juan Islands, wie diese Inselgruppe genannt wird. Sie bestehen aus 172 benannten Inseln und Riffen, und San Juan Island, Orcas Island sowie Lopez Island sind die größten unter ihnen. Orcas Island wird auch „die grüne Insel“ genannt und Lopez Island besticht mit einer herzlichen Gastfreundschaft. Ihr heutiges Ziel ist aber Friday Harbor auf San Juan Island, wo es viel Neues zu entdecken gibt. Spazieren Sie im Zentrum vorbei an kleinen Kunstgalerien, charmanten Boutiquen und interessanten Museen wie dem Whale Museum oder dem San Juan Historical Museum.

Die Inseln werden Sie mit ihrer gemächlichen Atmosphäre und ihrem ganzjährig gemäßigten Klima begeistern – hier können Sie ganz nach Inselmanier die Seele baumeln lassen.

San Juan Islands
Tag 7: Friday Harbor

Brechen Sie zu einer Erkundungstour auf: Am Jachthafen von Friday Harbor starten verschiedene Ausflüge und Touren wie etwa Wal- und Wildtierbeobachtungen sowie Kajaktouren, bei denen Sie Orcas, Buckel- und Grauwale sowie Seelöwen, Seehunde und Weißkopfseeadler sehen können. Auf der Insel können Sie den Tag mit einer ausgedehnten Wanderung oder einer herrlichen Radtour verbringen. Viele Wege und Aussichtsrouten führen über die Insel. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören das Cattle Point Lighthouse, der Lime Kiln Point State Park und die San Juan Vineyards sowie die Lavendelfarm Pelindaba, das English und das American Camp. Abends stehen frischer Fisch und leckere Meeresfrüchte in zahlreichen Restaurants auf der Speisekarte.

Kajakfahrt zwischen den San Juan Islands
Tag 8: Friday Harbor - Seattle (170 km)

Steuern Sie heute die moderne Metropole Seattle an. Die lebhafte Stadt, die auch „Emerald City“ genannt wird, bietet eine blühende gastronomische Szene, facettenreiche Stadtviertel und fantastische Küstenlandschaften. Hier können Sie sich erholen, denn Seattle liegt sowohl am Lake Washington als auch am Puget Sound und bietet somit tolle Möglichkeiten, die Gegend vom Wasser aus zu erkunden. Planen Sie für diesen Nachmittag eine Sightseeingtour per Schiff oder Kajak ein und erfreuen sich am grandiosen Blick auf die Skyline von Seattle. Schön sind zudem die Bootsfahrten durch den Puget Sound, die am Abend stattfinden – genießen Sie den traumhaften Sonnenuntergang, der den Himmel in kräftige Rottöne taucht.

Die Skyline von Seattle
Tag 9: Seattle

Statten Sie heute den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Seattles einen Besuch ab. Dazu zählen der 184 Meter hohe Aussichtsturm Space Needle, der zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist, die Glasskulpturen im Chihuly Garden and Glass sowie der Pike Place Market, welcher der älteste, durchgängig betriebene Markt der USA ist. Schlendern Sie auch durch die vielfältigen Stadtviertel Seattles: In Downtown befinden sich die Hauptattraktionen der Stadt, im Künstlerviertel Fremont gibt es Straßenkunst und Skulpturen zu bestaunen und Capitol Hill sorgt mit angesagten Bars, Restaurants und Klubs für Unterhaltung. An klaren Tagen ist der schneebedeckte Mount Rainier in der Ferne hinter der Skyline von Seattle zu sehen – die beste Aussicht gibt es im Kerry Park.

Impressionen des Pike Place Market in Seattle
Tag 10: Seattle - Winthrop (310 km)

Begeben Sie sich nun in das malerische Örtchen Winthrop, das dort liegt, wo der Methow River und der Chewuch River zusammenfließen. Auf dem Weg dorthin durchqueren Sie den North Cascades National Park mit seiner spektakulären Gebirgslandschaft. Halten Sie während der Fahrt an, um einem der vielen Wanderwege des Nationalparks zu folgen und die ursprüngliche Natur, die von schneebedeckten Berggipfeln, tiefen Wäldern und mehr als 300 Gletschern bestimmt wird, zu genießen. Neben Wanderungen bieten auch die Aussichtspunkte entlang Ihrer Route grandiose Ausblicke. Schließlich erreichen Sie Ihr heutiges Ziel Winthrop. Lassen Sie sich bei einem Spaziergang vorbei an Gebäuden im Stil des Wilden Westens in eine andere Zeit zurückversetzen.

Impression des kleinen Ortes Winthrop in Washington
Tag 11: Winthrop - Mount Rainier

Fahren Sie heute in den beeindruckenden Mount Rainier National Park, der 1899 gegründet wurde. Der Park wird von eisigen Gletschern, sprudelnden Wasserfällen, uralten Wäldern und farbenfrohen Wildblumenwiesen geprägt. Im Zentrum befindet sich der aktive Vulkan, der dem Nationalpark seinen Namen gab – der mehr als 4300 Meter hohe, gletscherbedeckte Mount Rainier. Erkunden Sie die prachtvolle Landschaft auf ausgedehnten Wanderungen entlang des fast 420 Kilometer langen Wegenetzes, das fantastische Ausblicke auf den Mount Rainier und seine Umgebung bereithält. Beginnen Sie Ihre Tour zum Beispiel am Sunrise Visitor Center, das sich in einer beliebten Gegend des Nationalparks befindet.

Der Reflection Lakes im Mount-Rainier-Nationalpark, Washington
Tag 12: Mount Rainier - Hood River

Vom Mount Rainier National Park geht die Reise nun weiter in südliche Richtung durch die Kaskadenkette nach Hood River in Oregon. Folgen Sie dafür zunächst dem Cowlitz River, passieren dann den imposanten Mount Adams und fahren anschließend durch die Berglandschaft des Gifford Pinchot National Forest. Zum Schluss überqueren Sie den Columbia River, bevor Sie in Hood River ankommen. In diesem kleinen Ort fühlen sich Windsurfer besonders wohl, denn der Fluss liegt direkt vor der Tür, und die Columbia River Gorge sorgt für beste Windverhältnisse. Am Mitchell Point, in der Nähe von Hood River, können Sie sich an tollen Ausblicken auf den mächtigen Columbia River erfreuen.

Tag 13: Hood River - Bend (230 km)

Nehmen Sie heute den malerischen Mount Hood Scenic Byway, um nach Bend zu gelangen. Diese herrliche Panoramastraße führt Sie durch die bildschöne Landschaft rund um den fast 3500 Meter hohen Mount Hood, Oregons höchsten Berg. Im Winter heißen die Skigebiete dieser Gegend Wintersportler aus aller Welt willkommen, und im Sommer bieten sich abwechslungsreiche Wanderwege an.

Ihr Etappenziel ist die charmante Stadt Bend. Am Deschutes River gelegen, ist sie ein Mekka für Naturliebhaber, die hier eine große Auswahl an spannenden Outdoor-Aktivitäten finden. Paddeln Sie mit dem Kajak den Fluss entlang, fahren mit dem Mountainbike durch die Hügel des nahegelegenen Deschutes National Forest oder folgen den zahlreichen Wanderwegen dieser Region, etwa zu den rauschenden Tumalo Falls.

Heissluftballons ueber Bend
Tag 14: Bend - Crater Lake (165 km)

Ein Highlight dieser Reiseroute durch den Nordwesten ist der Crater Lake National Park. Der fast 600 Meter tiefe, glasklare See ist der tiefste in den USA und entstand vor mehr als 7000 Jahren durch einen Vulkanausbruch. Genießen Sie das faszinierende Landschaftspanorama beim Wandern entlang der Klippen am Rande des Sees oder während eines Boots- oder Angelausfluges. Auch bei einer Fahrt entlang des etwa 50 Kilometer langen Scenic Rim Drive lässt sich die Schönheit des tiefblauen Wassers von den Aussichtspunkten aus bewundern. Im Winter ist die Strecke geschlossen. Sie übernachten in der Crater Lake Lodge direkt am See, wo Sie sich nach diesem ereignisreichen Tag bei einem leckeren Essen erholen können.

Crater Lake in Oregon
Tag 15: Crater Lake - Coos Bay (295 km)

Steuern Sie heute Oregons wilde Pazifikküste an. Auf dem Weg dorthin sollten Sie einen Ausflug zum Oregon Caves National Monument & Preserve in den Siskiyou Mountains machen. Erforschen Sie die Höhlen, die auch als „Marble Halls of Oregon“ bekannt sind. Auf einer Tour erfahren Sie mehr über die Geologie der Höhlen und bekommen uralte Fossilien, faszinierende Felsformationen und lebendige Fledermäuse zu Gesicht. Fahren Sie schließlich nach Coos Bay. Die kleine Hafenstadt liegt in der Nähe von drei State Parks – Shore Acres, Sunset Bay und Yoakam Point –, die perfekt sind, um die sandigen Strände, die angelegten Gärten und die zerklüfteten Sandsteinfelsen an der Küste zu bestaunen. In Coos Bay lohnt sich ein historischer Rundgang durch die hübsche Innenstadt.

Auf Entdeckungstour in einer Höhle im Schutzgebiet Oregon Caves National Monument
Tag 16: Coos Bay - McMinnville/Willamette Valley (285 km)

Es geht weiter auf dem Oregon Coast Highway, der Sie in das idyllische Willamette Valley führt. Auf der Strecke befindet sich die Oregon Dunes National Recreation Area, wo sich auf einer Länge von etwa 60 Kilometern riesige Sanddünen entlang der Küste erstrecken und zum Sandboarding oder zu einer Dune Buggy Tour einladen.

Anschließend erreichen Sie McMinnville im Herzen des Willamette Valley, das mit mehr als 300 Weingütern das führende Weinanbaugebiet Oregons ist. Nutzen Sie den Nachmittag, um eine Spritztour durch die reizvolle Landschaft zu unternehmen, einige Weingüter zu besichtigen und die regionalen Weine zu probieren. Abends lädt die historische Stadt McMinnville zu einem Spaziergang ein. Köstliche Speisen und Getränke gibt es zum Dinner in den erstklassigen Restaurants und in den gemütlichen Cafés und Bars vor Ort.

Die Willamette Falls im US-Bundesstaat Oregon
Tag 17: McMinnville/Willamette Valley - Portland (60 km)

Fahren Sie heute zurück an den Ausgangspunkt Ihrer Reise, nach Portland. Wenn Sie noch etwas Zeit vor Ihrem Rückflug haben, können Sie dem Evergreen Aviation & Space Museum in McMinnville noch einen Besuch abstatten. Erkunden Sie in dem Flugzeugmuseum eine Sammlung seltener Flugzeuge und Flugzeuginstrumente. Folgen Sie danach dem Pacific Highway nach Norden, um von Portland aus Ihre Rückreise anzutreten.

Blick auf Portland und den Mount Hood in Oregon

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