
Vier Streamer starten zu einem Roadtrip, der eher nach kompletter Eskalation als nach entspanntem Urlaub klingt. Mit einem riesigen C30 Camper geht es quer durch die USA und zwar nicht einfach nur als normale Reise, sondern als gemeinsames Erlebnis im Livestream. Die Stopps entlang der Strecke wurden zusammen mit CANUSA geplant und führen die Crew zu Orten, die perfekt zum Gefühl eines echten Roadtrips passen. Von bekannten Diners bis zu besonderen Spots entlang der Strecke soll unterwegs einiges entdeckt werden.
Der besondere Twist: Die Reise läuft rund um die Uhr. Durch den 24-Stunden-Livestream können Sie jederzeit einschalten und die Tour live begleiten. Ob entspannte Gespräche im Camper, spontane Aktionen unterwegs oder Momente, die sich einfach aus der Situation ergeben: Sie sitzen praktisch mit auf dem Beifahrersitz. Genau diese Mischung aus Roadtrip-Vibes, Unterhaltung und echten Momenten macht die Tour so besonders und sorgt dafür, dass sich die Reise fast anfühlt, als wären Sie selbst mit unterwegs. Wer dabei selbst Lust auf Route 66 Feeling bekommt: Die Route der Tour kann bei uns auch gebucht und auf eigene Faust erlebt werden.
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Das Gewinnspiel ist nun beendet – herzlichen Dank für das große Interesse und die zahlreiche Teilnahme! Wir gratulieren Göksel Özkale alias fragkalle auf Twitch ganz herzlich zum Gewinn und freuen uns, auch sein ganz persönliches USA-Abenteuer planen zu dürfen.

Sie sind kein Camping-Fan, wollen diese legendäre Tour aber dennoch erleben? Anders als die Twitch-Streamer können Sie die Route 66 auch mit dem Auto, Motorrad oder per Busreise abfahren – und das wird genauso unvergesslich.
Der Roadtrip startet dort, wo die Geschichte der Route 66 beginnt: in Chicago. Am Freitag fällt hier der offizielle Startschuss für das Abenteuer von Trymacs, Nici Stemmler, Paul Frege und Aditotoro. Bevor die ersten Kilometer auf der legendären Strecke gesammelt werden, nutzen die vier die Zeit, um Chicago zu erkunden, erste Eindrücke einzufangen und sich auf die kommenden zwei Wochen einzustimmen.
Für den ersten Tag stehen direkt einige Highlights auf dem Programm. Allem voraus: Die Übernahme des großen C30 Campers von Cruise America, der für die kommenden Wochen zum Zuhause der Crew wird! Mit dem Camper setzt langsam das typische Roadtrip-Gefühl ein und die Reise nimmt etwas Fahrt auf. Doch bevor der Camper-Trip am Sonntag so richtig losgeht, verbringen die Vier noch Zeit in Chicago. Zunächst geht es auf eine Architecture River Cruise durch Chicago, bei der sich die beeindruckende Skyline und die weltbekannte Architektur der Stadt aus einer ganz neuen Perspektive erleben lassen. Mit dem Willis Tower wartet schließlich ein spektakulärer Blick über die Dächer der Stadt – inklusive eines kleinen Nickerchens auf dem Glasboden in 412 Metern Höhe.

Am Samstag startet die erste Etappe des Roadtrips und gleichzeitig beginnt auch der Livestream – am Startpunkt der legendären Route 66 in Chicago! Nach kurzer Sitzgurt-Suche im Camper kann es auch schon losgehen und Aditotoro manövriert das große C30 Wohnmobil gekonnt aus der Parklücke. Dank der am Dach des Campers montierten Kamera können die Zuschauer des Livestreams die Aussicht während der Fahrt gemeinsam mit der Reisegruppe genießen.
Die Strecke führt von Chicago über Pontiac bis nach Springfield in Illinois und umfasst insgesamt rund 3,5 Stunden Fahrzeit. Auf dem Weg macht die Crew Halt in Pontiac, einem klassischen Stopp entlang der Strecke. Pontiac zählt zu den Orten, die bis heute eng mit der Historie der berühmten Strecke verbunden sind. Hier entscheiden sich die Vier spontan, eine Pontiac Jolly Trolley Tour zu machen. Anschließend schauen sie auch noch kurz beim Pontiac Oakland Auto Museum vorbei, wo viele historische Fahrzeuge ausgestellt sind.
Auf der Weiterfahrt in Richtung Springfield wird am frühen Nachmittag natürlich auch noch der erste Fast-Food-Stopp des Trips eingelegt. In Springfield angekommen, übernachtet die Crew auf dem Springfield KOA Journey und lässt den Tag entspannt am Lagerfeuer ausklingen.

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Am Sonntag führt die nächste Etappe von Springfield weiter nach St. Louis. Dank des erneut zeitigen Starts in den Tag und die nur etwa 1,5 Stunden Fahrtzeit zum „Gateway to the West“ in Missouri bleibt unterwegs genug Zeit, ohne Eile in den Tag zu starten und die nächsten Eindrücke entlang der Route 66 mitzunehmen.
Auf halber Strecke im Camper legt die Crew den ersten Stopp ein und gönnt sich im Kismet Coffee in Litchfield ein stärkendes Frühstück. Auf dem Weg nach St. Louis kommt der nächste spontane Einfall. Die Vier wollen bei Bass Pro Shops shoppen gehen und decken sich ausgiebig mit Mützen, Pullis und einem Hingucker der besonderen Art ein: Forellen-Schlappen.
Am Nachmittag wartet mit dem Gateway Arch eines der bekanntesten Wahrzeichen von St. Louis. In einer kleinen Kapsel geht es mit der Tram hinauf in den 192 Meter hohen Bogen, von wo aus sich ein bemerkenswerter Blick über die Stadt und den Mississippi eröffnet. Da die Gruppe noch Energie übrig hat, geht es schließlich zum Klettern und Toben ins City Museum. Der Tag endet auf dem St. Louis West / Historic Route 66 KOA Holiday, wo die Crew die Nacht im Camper verbringt und den Abschluss einer weiteren unvergesslichen Etappe der Tour genießt.

Am Montag geht die Reise weiter von St. Louis nach Joplin. Mit gut sechs Stunden Fahrzeit wartet heute eine etwas längere Etappe auf die Crew, die sie weiter durch Missouri führt. Der Morgen startet bei Dauerregen und Unwetter, doch die Gruppe lässt sich davon nicht aufhalten und macht sich Punkt 7 Uhr morgens auf den Weg zum Route 66 Diner in St. Roberts. Hier angekommen, wartet nicht nur Sonnenschein, sondern auch ein leckeres Frühstück aus Pancakes, Rührei und Co.
Gestärkt geht es nun weiter: Für einen besonderen Abstecher verlässt die Crew kurz die Route 66. Der Silver Dollar City Themenpark bei Branson überzeugt im Stil eines Ozark-Dorfes des 19. Jahrhunderts – eine Welt aus Fahrgeschäften, Shows und Handwerkskunst mit historischem Flair. Der Besuch beginnt mit einer Fahrt mit dem Time Traveler, den Trymacs und Paul Frege als „beste Achterbahn, mit der sie je gefahren sind“ betiteln. Der Park ist definitiv eine willkommene Abwechslung zu den bisherigen Tagen auf der Straße und sorgt für eine Mischung aus Action und Unterhaltung!
Am Abend erreicht die Crew schließlich Joplin und übernachtet auf dem Joplin KOA Journey. Nach einem Tag mit längerer Fahrt und vielen neuen Eindrücken geht die Reise am nächsten Morgen weiter Richtung Westen.

Heute heißt es für die Jungs: Strecke machen und die Erlebnisse der vergangenen Tage sacken lassen. Von Joplin geht es weiter nach Elk City. Mit gut fünf Stunden Fahrzeit zählt dieser Abschnitt zu den längeren Etappen der Reise. Doch genau an solchen Tagen zeigt die Route 66, warum sie bis heute Kultstatus genießt. Zwischen kleinen Orten und Relikten aus vergangenen Jahrzehnten gibt es unterwegs immer wieder Gründe für einen spontanen Halt.
Für Paul und Trymacs startet der Tag mit einer intensiven Trainingseinheit im Gym. Anschließend macht sich die Gruppe auf die Suche nach Frühstück und wird bei der beliebten Coffee-Shop-Kette Human Bean fündig. Nach einem Plausch mit der Verkäuferin und genug Kaffee im System geht es wieder auf die Route. Kurz vor Tulsa wartet mit dem Blue Whale of Catoosa ein bekanntes Wahrzeichen der Route 66 auf die Vier. Der große blaue Wal wurde gerade frisch renoviert und gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Fotomotiven entlang der Mother Road.
Nach einem Fahrerwechsel in Stroud gönnt sich die Crew ein spätes Mittagessen bei Chick-fil-A und legen einen erneuten Stopp bei Walmart ein, wo sie sich ein weiteres modisches Accessoire der Reise – riesige Schaumstoffhüte zum 250-jährigen USA-Jubiläum – zulegen. Danach geht weiter Richtung Westen, bis sie am Abend schließlich ihr Tagesziel Elk City erreichen.

Nach den bisherigen Eindrücken der Route 66 fällt die heutige Etappe wieder etwas entspannter aus. Dadurch bleibt genügend Zeit für Stopps unterwegs – inklusive einiger Extra-Drehs für Reels – und vor allem für die Erkundung eines der beeindruckendsten Naturwunder von Texas. Von Elk City aus macht sich die Crew auf den Weg zum rund zweieinhalb Stunden entfernten Palo Duro Canyon.
Nach einem frühen Start und einem Frühstück im Elk City Café geht es weiter. In Amarillo macht die Crew den ersten Stopp des Tages und deckt sich mit Cowboy-Hüten sowie texanischen Ranch-Outfits ein. Nach einem Mittagessen bei Tyler’s Barbeque – bekannt für sein täglich über Eichenholz geräuchertes Brisket und seine Ribs – verlässt die Crew die Route 66 und steuert auf den Palo Duro Canyon State Park zu. Der zweitgrößte Canyon der USA wird oft als „Grand Canyon von Texas“ bezeichnet und überrascht mit gewaltigen Felsformationen, farbenreichen Gesteinsschichten und steilen Klippen, die bis zu 250 Meter in die Tiefe reichen. Schon die ersten Szenen und Ausblicke im Park sind einfach unglaublich! Ein besonderes Highlight erwartet die Crew bereits in der Nähe des Parkeingangs: Hier grasen einige Tiere der Official State Longhorn Herd, der offiziellen texanischen Longhorn-Rinderherde. Die imposanten Rinder mit ihren markanten Hörnern gehören zu den bekanntesten Symbolen des Bundesstaates und lassen echtes Texas-Feeling aufkommen.
Am Abend erreicht die Crew schließlich die Mesquite | Sagebrush Camp Area im Palo Duro Canyon. Mit den roten Felswänden im Abendlicht und der Ruhe des Canyons wartet hier ein besonders stimmungsvoller Tagesabschluss mitten in der texanischen Wildnis.

Nach den roten Felsformationen und weiten Ausblicken des Palo Duro Canyon State Park wartet nun die letzte längste Fahretappe der Reise. Das Ziel: Albuquerque in New Mexico. Nach der frühen Abfahrt um 7 Uhr morgens und einem kurzen Stopp bei einer bekannten Kaffeehauskette geht es nach Adrian, Texas zum Midway Point der Route 66. Von hier aus sind es sowohl nach Chicago als auch nach Los Angeles genau 1.139 Meilen. Die Hälfte des Roadtrips ist geschafft! Nach einem obligatorischen Erinnerungsfoto spielen die Jungs eine Runde Cornhole und stöbern durch den Dream Maker Station Giftshop. Eine besondere Attraktion am Midway Point ist der rostige, rote Pickup-Truck, der Pixar einst als Inspiration für die Figur Hook/Tow Mater im Film Cars gedient haben soll. Zu sehen gibt es ihn nur dieses Jahr – zum 100-jährigen Jubiläum der Mother Road. Und das Beste: Die Creator konnten sich und einige ihrer Zuschauer darauf verewigen.
Einige Zeit später halten sie in der größtenteils verlassenen Stadt Tucumcari und gönnen sich ein mexikanisches Mittagessen. Als die Temperaturen am Nachmittag steigen, kommt der nächste Stopp genau zur richtigen Zeit. Das Blue Hole in Santa Rosa überrascht mit kristallklarem, tiefblauem Wasser mitten in der trockenen Landschaft New Mexicos. Der natürliche Pool ist ein beliebter Treffpunkt für Taucher und bietet eine willkommene Gelegenheit für eine kleine Pause im kühlen Nass. Nach einigen Sprüngen in das erfrischende Becken geht es weiter gen Westen.
Bevor die Crew Albuquerque erreicht, wartet noch ein ungewöhnliches Route-66-Highlight. Auf der sogenannten Musical Road erklingt beim Überfahren spezieller Fahrbahnmarkierungen tatsächlich die Melodie von America the Beautiful. Am frühen Abend rollt die Gruppe schließlich in Albuquerque ein. Nach vielen Kilometern, spannenden Zwischenstopps und jeder Menge Route-66-Flair endet ein Tag, der einmal mehr zeigt: Auf dieser Reise ist oft nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg dorthin ein Erlebnis.

Nach den vielen Kilometern des Vortags fällt die heutige Etappe etwas kürzer aus. Von Albuquerque geht es in 3,5 Stunden Fahrzeit nach Arizona, genauer gesagt nach Holbrook.
Den Großteil des Tages verbringt die Gruppe in Albuquerque – und das aus gutem Grund! Die Stadt ist die Heimat der Kult-Serie Breaking Bad, die hier vielerorts gedreht wurde und deren Stimmung hier bis heute noch sehr präsent ist. Gestartet wird mit einem üppigen Frühstück bei Java Joe’s in Downtown Albuquerque, das in der Serie als das Headquarter von Tuco Salamanca diente. Von hier aus ist es auch nicht weit zu den nächsten beiden Highlights, dem ikonischen Walter White House und La Palomita Park. Nach kurzen schauspielerischen Einlagen der Creator steht nun ein Besuch des Breaking Bad Store an, welcher neben vielen lustigen Souvenirs auch ein kleines Museum mit originalen Relikten aus der gleichnamigen Serie zur Schau stellt. Anschließend treffen die Jungs beim Restaurant Twisters Burgers and Burritos ein, das Fans der Serie wahrscheinlich unter einem anderen Namen erinnern: Los Pollos Hermanos. Natürlich darf hier ein kleines Päuschen in der Sitzecke von Walter White nicht fehlen!
Nach diesen vielen Stopps in Albuquerque geht es am Abend schließlich zum Campingplatz nach Holbrook, von wo aus die Crew sich morgen weiter tiefer in den Südwesten der USA aufmachen wird.

Tag 1: Ankunft in Williams
Für die nächsten zwei Nächte schlägt die Crew ihr Lager in Williams auf. Die charmante Kleinstadt an der historischen Route 66 gilt als das bekannteste Tor zum Grand Canyon und ist der ideale Ausgangspunkt für die kommenden Erlebnisse. Nach einem Frühstück bei Denny’s und einer gut zweistündigen Fahrt erreicht die Gruppe den kleinen Ort Williams. Historische Fassaden, nostalgische Leuchtreklamen und Route-66-Souvenirläden verleihen ihm einen unverwechselbaren Charme. Zudem werden die Creator hier auch von zahlreichen, entlang der Route 66 geparkten und zur Schau gestellten Oldtimern überrascht! Anschließend widmen sie sich im kostenlosen Poozeum, wie der Name schon verrät, dem genauen Gegenteil von frisch polierten Fahrzeugen. Für einen ordentlichen Adrenalinschub sorgt danach eine Fahrt mit dem Canyon Coaster, einer Sommerrodelbahn mit der Länge einer Meile!
Beim Restaurant Olive Garden stärkt die Crew sich noch einmal, bevor es weiter zum Grand Canyon South Rim KOA Journey Campingplatz geht. Der Rest des Tages steht ganz im Zeichen des Ankommens. Die Gruppe lässt den Tag bei einem Basketball-Match auf dem Campingplatz ausklingen und stimmt sich auf die kommenden Erlebnisse am Grand Canyon ein. Die Vorfreude ist groß, denn am nächsten Tag wartet eines der bekanntesten Naturwunder Nordamerikas.
Tag 2: Grand Canyon National Park
Pünktlich zum Sonnenaufgang klingelt bei der Reisegruppe der Wecker. Denn wer früh aufsteht, wird am Grand Canyon belohnt! Nach einem kurzen Frühstück to go in der Nähe des Campingplatzes macht sich die Crew auf zur Grand Canyon Village am South Rim. Schon der erste Blick auf die über 1.500 Meter tiefe Schlucht ist einfach atemberaubend.
Anschließend erkunden die Streamer den Grand Canyon National Park: Entlang des South Kaibab Trail eröffnen sich hinter jeder Kurve neue Ausblicke auf den Canyon und den tief unten verlaufenden Colorado River. Über zahlreiche Stufen und Höhenmeter geht es etwa 30 Minuten hinab zu einem Aussichtspunkt, an dem die gewaltigen Dimensionen des Canyons noch einmal viel deutlicher werden! Nach dem Rückweg aus dem Canyon nimmt die Gruppe den Kaibab Rim Route Shuttle Bus zurück zum Camper.
Auf dem Weg zum Campingplatz gibt es endlich ein verdientes spätes Mittagessen: Dafür geht es ins Big E Spaghetti Western, ein Restaurant im Stil eines Saloons aus dem Wilden Westen. Der für den späten Nachmittag geplante Helikopterflug über den Grand Canyon sollte den Tag eigentlich mit einem besonderen Highlight abrunden. Aufgrund starker Winde musste der Flug jedoch auf den nächsten Morgen verschoben werden. Doch mit diesem Highlight in Aussicht lässt die Gruppe den Tag nun mit einem erneuten Basketball-Match ausklingen.

Tag 1: Auf der Route 66 nach Pirate Cove
Nach den gestrigen Erlebnissen am und im Grand Canyon startet der heutige Tag mit einem wahrhaftigen Höhenflug der Glücksgefühle: Für die Reisegruppe geht es heute mit dem Helikopter hoch hinaus, um die beeindruckende Schlucht aus einer ganz neuen Perspektive zu bestaunen. Das Fazit: Für alle war es soweit das absolute Highlight der Tour!
Nach diesem faszinierenden Erlebnis haben die Jungs auf der etwa dreistündigen Fahrt nach Needles Zeit, etwas zu entspannen. Die Strecke ist zwar überschaubar, doch entlang der historischen Route 66 warten einige Stopps, die man nicht einfach links liegen lassen sollte. Einer davon ist das Route 66 Motoporium in Seligman. Wie der Name schon erahnen lässt, dreht sich hier alles rund um alte Autos, die – wie die Autos der Filmreihe „Cars“ – mit großen Augen versehen sind. Hook, Sheriff und Lightning McQueen lassen grüßen!
Unterwegs erwartet die Gruppe eine kleine Überraschung: Mitten in der Wüste Arizonas treffen sie auf eine Herde Esel. Anschließend steht mit Oatman eines der kuriosesten Städtchen der gesamten Route 66 auf dem Programm. Die ehemalige Goldgräberstadt wirkt wie eine Filmkulisse aus dem Wilden Westen. Besonders die auch hier frei laufenden Burros sorgen regelmäßig für unterhaltsame Begegnungen – so steht vor der Gruppe direkt ein Esel auf der Veranda eines Gift Shops.
Die Landschaft hat sich im Laufe der Fahrt deutlich verändert. Die Berge sind der Wüste gewichen und schließlich taucht der Colorado River auf. Direkt am Wasser liegt das Pirate Cove Resort & Marina, das für die nächsten zwei Nächte das Zuhause der vier Streamer sein wird. Nach einem langen Tag steht der Abend ganz im Zeichen von Ankommen, Entspannen und Vorfreude auf den nächsten Tag. Denn dann wird die Umgebung nicht mehr vom Ufer aus erkundet, sondern direkt vom Wasser aus.
Tag 2: Ein Tag auf dem Colorado River
Heute wird das Pirate Cove Resort nicht nur Unterkunft, sondern Ausgangspunkt für das nächste Abenteuer. Da an diesem Tag keine Fahrstrecke zurückgelegt werden muss, gestaltet sich der Morgen sehr entspannt. Nach einem kurzen Abstecher zur Kaffeehaus-Kette tauschen die vier Streamer schon am Vormittag Straße und Wüste gegen den Colorado River: Die Bootstour startet direkt am Pirate Cove Resort. Treffpunkt ist der Bereich unter dem Zip-Line-Tower neben dem Restaurant – nur wenige Schritte von ihrer Cabin entfernt.
Die nächsten Stunden verbringen sie auf dem Wasser und erkunden eine Landschaft, die viele Besucher des Südwestens gar nicht auf dem Schirm haben. Zwischen versteckten Buchten, spektakulären Felsformationen und langen Wasserstraßen zeigt sich der Colorado River von seiner entspannten Seite. Doch das Boot kann auch schnell: Mit ordentlich Geschwindigkeit ziehen die Jungs sich gegenseitig auf einem Reifen hinter dem Boot her und sorgen so für viele Lacher. Zwischendurch wird in Lake Havasu City getankt und Pizza geholt, bevor der Rückweg nach Needles wieder mit Action verbunden ist.
Am frühen Abend kehrt die Gruppe zurück nach Pirate Cove. Danach bleibt genügend Zeit, die Ruhe am Wasser zu genießen und sich auf die nächste Etappe des Roadtrips vorzubereiten. Manchmal sind es nicht die großen Städte oder berühmten Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben, sondern ein ganzer Tag auf dem Wasser mitten in der Wüste Arizonas und Kaliforniens.

Nach zwei erlebnisreichen Tagen am Colorado River fällt der Abschied von Needles nicht leicht. Doch die Route 66 ruft und führt die Crew heute quer durch die weiten Wüstenlandschaften der Mojave-Wüste in Richtung Barstow – so zumindest der eigentliche Plan! Kurz vor dem täglichen Frühstückshalt kommt den Jungs eine spontane Idee, die sie nicht mehr loslässt: Sie wollen beim morgigen Raketenstart an der Vandenberg Air Force Base, die etwa 2,5 Stunden nördlich von Santa Monica an der kalifornischen Küste liegt, dabei sein. So steigt die Fahrtzeit von knapp drei auf rund sieben Stunden. Diese Entscheidung zeigt einmal mehr, was einen Wohnmobilurlaub ausmacht: die Spontanität.
Trotz des neuen Tagesziels fährt die Crew auf der Route 66 über Barstow. Je näher sie der Stadt kommt, desto mehr Geschichte der Route 66 begegnet ihr. Besonders sehenswert ist die ehemalige Silberminenstadt Calico, die in den 1880er-Jahren zu den bedeutendsten Bergbausiedlungen Kaliforniens gehörte. Auf einem Spaziergang zwischen historischen Gebäuden und alten Minenschächten sowie bei einer Fahrt mit der nostalgischen Eisenbahn erleben die Streamer die Zeit des Wilden Westens hautnah. Wenig später liegt auch Barstow hinter ihnen und es geht weiter Richtung Küste.
Nach einigen Stunden auf der Straße ist es am Abend dann endlich soweit: Der lang ersehnte Stopp bei In-n-Out Burger. Nach so einer langen Etappe kommt das beliebte Fast-Food-Restaurant an der Westküste der USA gerade recht. Nachdem die Bäuche gefüllt und die gute Laune somit gesichert sind, geht es für die Gruppe zum Campingplatz in der Nähe der Air Force Base.

Schon in den frühen Morgenstunden sind die Jungs vor Aufregung hellwach, denn der letzte Tag des zweiwöchigen Streams startet mit einem raketenmäßigen Highlight: Es geht zur Vandenberg Air Force Base. Dort angekommen macht sich die Crew bereit, einen spektakulären Raketenstart zu verfolgen. Und damit sind sie nicht allein, eine Gruppe aus Einheimischen und internationalen Neugierigen hat sich auf dem Aussichtspunkt versammelt, um den Start mitzuerleben. Kurze Zeit später bebt der Boden und ein lautes Rauschen umgibt die Creator. Was für ein Anblick.
Durch die gestrige spontane Planänderung fällt die Strecke heute zwar etwas anders aus als gedacht, allerdings mindestens genauso schön! Während die Vier ein Stück auf dem Highway 1 an der kalifornischen Küste entlang fahren, wird ihnen langsam bewusst, dass ihr rund 4.000 Kilometer langer Roadtrip nun zu einem Ende kommt. Ganz eindeutig wird es dann am Santa Monica Pier, denn hier endet die Route 66 offiziell. Es wartet das berühmte „End of the Trail“-Schild, das für viele Roadtrip-Fans zum Pflichtfoto gehört. Genau hier, nach tausenden Kilometern quer durch die USA, beendet die Crew den Live-Stream und feiert den Moment mit Blick auf den Ozean.
Nach zwei weiteren Tagen in Los Angeles geht die Reise schließlich zu Ende. Ganz nach CANUSA-Empfehlung nutzen Trymacs und Co. die Zeit, um die vielen Eindrücke zwischen Chicago und Kalifornien noch einmal Revue passieren zu lassen und ihr Route-66-Abenteuer entspannt an der Pazifikküste ausklingen zu lassen.

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