Banff und Lake Louise – Landschaft und Natur

kristallblaue Seen, Berge und Gletscher, Outdoor Abenteuer, Columbia-Eisfeld, farbenprächtige Wildblumen, Bergseen
Überblick

Natur & landschaft


Seenlandschaft – Lake Louise und andere Bergseen 

Die Region um den Banff National Park ist berühmt für ihre wunderschönen und kristallblauen Bergseen. Die klare türkisblaue Farbe ergibt sich durch die Mineralien, die durch das Schmelzwasser der Gletscher in den See eingespült werden. Der Lake Louise ist mit einer Fläche von 90 Hektar einer der größten See in der Umgebung. Benannt wurde er nach einer Tochter von Königin Victoria, Prinzessin Louise Caroline Alberta. Am Rande des Sees bildet das Chateau Lake Louise ein markantes Gebäude, das ein Luxushotel beherbergt. Nicht weit entfernt liegt der Moraine Lake, der mit einer Fläche von 50 Hektar auch noch eine beachtliche Größe aufweist.

Inmitten des Valley of the Ten Peaks liegt der smaragdgrüne Moraine Lake – umgeben von zehn Berggipfeln, wie der Name des Tals schon besagt. Auf einer Höhe von 1920 Metern liegt der Bow Lake, der sich über mehr als drei Quadratkilometer erstreckt und in den gleichnamigen Bow River abfließt.

Der Peyto-Gletscher im Banff National Park gibt wiederum dem von ihm gespeisten Peyto Lake seinen Namen. Dieser stammt von Bill Peyto ab, einem bekannten Trapper und Bergführer aus dem 19. Jahrhundert. Nordöstlich der Kleinstadt Banff erstreckt sich der Lake Minnewanka auf einer Länge von 28 Kilometern und ist damit der längste See der Region. An dessen südlichen Zipfel schließt sich noch der Two Jack Lake an. Alle Seen im Banff National Park haben miteinander gemein, dass sie sich hervorragend für Outdoor-Aktivitäten eignen, ob auf dem Wasser oder in der Natur. Besucher finden hier Möglichkeiten zum Kanufahren, zum Wandern und auch zum Mountainbiken.

Berge und Gletscher 

Entdecken Sie bei Ihrer Reise durch die Rocky Mountains die beeindruckende Bergwelt, und genießen Sie den Ausblick von einem der zahlreichen Gipfel. Bewältigen Sie die Höhenmeter dabei entweder zu Fuß beim Wandern oder auf einem der Klettersteige. Am bequemsten erreichen Sie sicherlich den Gipfel des Sulphur Mountain in 2451 Meter Höhe. Eine Seilbahn führt dort hinauf und bringt Sie auch sicher wieder hinunter.

Oben angekommen führt ein kleiner Weg zu einer Hütte, die dort einst als Wetterstation errichtet wurde. Einen wunderbaren Ausblick auf das Bow Valley, den Mount Rundle und die nahegelegene Stadt Banff haben Sie auch vom Tunnel Mountain aus auf einer Höhe von 1692 Metern.

Die Ureinwohner der Stoney nannten diesen Berg zunächst „Sleeping Buffalo“, da er von einem nordöstlichen Blick aus an einen schlafenden Büffel erinnert. Beim Bau der Canadian Pacific Railway sollte zunächst ein Tunnel durch den Berg geschlagen werden, allerdings dauerte dies zu lange und das Projekt wurde abgebrochen.
Dennoch heißt der Berg bis heute Tunnel Mountain. In den Rocky Mountains erstrecken sich auch zahlreiche Gletscher, die sich jedoch durch die Erderwärmung flächenmäßig zurückziehen. Dazu gehört auch der Peyto-Gletscher auf einer Höhe zwischen 2100 und 3185 Metern. Der 12,6 Quadratkilometer große Gletscher wurde bereits ab 1896 fotografiert, wodurch bis heute ein Rückgang von etwa 70 Prozent seiner Ausdehnung erkennbar ist.

Wilde Blumen und heiße Quellen 

Der Banff National Park geht auf die Entdeckung einer heißen Quelle durch Mitarbeiter der Canadian Pacific Railway im 19. Jahrhundert zurück.
In der Umgebung gibt es noch mehrere dieser „Hot Springs“, die auch heute noch besichtigt werden können und zum Teil auch für Wellness-Zwecke genutzt werden. So etwa auch die heißen Quellen am Sulphur Mountain, die bereits damals als Spa verwendet wurden und heute von einer modernisierten Anlage umgeben sind. 

Entspannen Sie sich nach einem langen Wandertag oder dem Skifahren und genießen Sie ein Dampfbad mit Blick auf die Berge. Fast wie in den 1920er-Jahren wird es, wenn Sie sich vor Ort die historischen Badeanzüge aus dieser Zeit ausleihen und so ein besonderes Badeerlebnis bekommen.

 

Wenn Sie wieder in der freien Natur unterwegs sind, lohnt es sich je nach Jahreszeit, auf die Wiesen mit ihren tollen Wildblumen zu achten. Über 800 Arten der aromatisch duftenden Wildflowers wachsen in der Umgebung und eignen sich immer für einen schönen Schnappschuss – dazu gehören beispielsweise Schwertlilien, rote Waldlilien, wilde Rhododendren und Wildrosen.

Straßen durch den Nationalpark – Bow Valley Parkway und Icefields Parkway 

Wenn Sie mit dem Auto im Banff National Park unterwegs sind, nutzen Sie die wunderschönen Panoramastraßen, die das Gebiet gut erschließen und zudem einen traumhaften Ausblick auf die einzigartige Natur bieten.

Hierfür eignen sich zwei Straßen, die als Parkway gekennzeichnet sind und direkt durch den Park führen: Eine Strecke ist der Bow Valley Parkway, der offiziell zum Alberta Highway 1A gehört und von Lake Louise nach Banff führt.

Die Straße verläuft an so mancher Sehenswürdigkeit des Nationalparks vorbei, wie etwa dem Castle Mountain oder dem Johnston Canyon.

Die zweite Hauptstrecke durch die Rocky Mountains ist der sogenannte Icefields Parkway, der durch die komplette Berglandschaft zwischen Lake Louise und dem Jasper National Park führt.

Benannt ist die Straße nach dem Columbia-Eisfeld, das mehrere Gletscher in der Region speist, wie etwa den Athabasca River. Der Parkway führt Sie auch zu weiteren Höhepunkten, dazu zählen beispielsweise der Peyto Lake, der Mistaya Canyon und die Sunwapta Falls.

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