Der leuchtend türkisfarbene Peyto Lake ruht eingebettet in dichte Nadelwälder vor der markanten Bergkulisse des Banff Nationalparks unter einem farbenfrohen Himmel
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Alberta zwischen Prärie und Rocky Mountains

Unterwegs mit den Fotografen Krolop & Gerst durch Kanadas Westen

Weite Prärien, trockene Badlands, klare Bergseen, Gletscher und die Rocky Mountains: Alberta bringt auf einer Reise Landschaften zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Im Süden der Provinz führen lange Straßen durch offenes Ranchland und weite Ebenen, am Horizont ist oft kilometerweit kaum etwas zu sehen. Dazwischen liegen ungewöhnliche Felslandschaften wie im Dinosaur Provincial Park und in Writing-on-Stone. Weiter westlich verändert sich das Bild langsam. Die ersten Berge tauchen auf und schließlich bestimmen die Gipfel der Rocky Mountains die Aussicht. Gerade dieser Wechsel macht eine Reise durch Alberta so abwechslungsreich.

Dabei lohnt es sich, Alberta nicht nur auf seine bekannten Nationalparks und großen Bergpanoramen zu reduzieren. Wanderungen, Ranches und kleinere Stopps unterwegs gehören ebenso zu einer Reise durch die Provinz. Nach den Rocky Mountains führt die Strecke zurück in die offeneren Landschaften rund um Edmonton. In Métis Crossing stehen die Geschichte und Kultur der Métis im Mittelpunkt, während im Elk Island National Park mit etwas Glück Bisons zu sehen sind. Mit Edmonton wartet zum Abschluss wieder eine größere Stadt und damit ein ganz anderer Eindruck von Alberta.

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Die Route von Krolop & Gerst 

Auf genau dieser Strecke war auch das Team von Krolop & Gerst mit dem Camper unterwegs. Hinter dem Namen stehen die Fotografen Martin Krolop und Marc Gerst, die mit Foto- und Videoproduktionen, Workshops und zahlreichen Onlineformaten rund um Fotografie, Licht und Kameratechnik bekannt geworden sind. Mit ihrem Reiseformat „Destination“ verlassen sie regelmäßig das Studio und erkunden besondere Regionen mit der Kamera. Dabei geht es nicht allein um perfekte Aufnahmen oder die richtige Technik, sondern ebenso um die Menschen, Erlebnisse und Geschichten hinter den Bildern.

Für eine Ausgabe von „Destination“ führte die Reise nach Alberta. Die spannenden Motive lagen dabei nicht nur an den bekannten Aussichtspunkten. Mal sorgte das Licht am Straßenrand für einen spontanen Halt, mal begann der Tag lange vor Sonnenaufgang. Dazu kamen ein Helikopterflug über die Rocky Mountains, eine Tour auf einem Gletscher, ein Besuch auf einer Ranch und intensive Begegnungen in Métis Crossing. Das Programm war entsprechend voll – und im Rückblick wäre an manchem Ort gern mehr Zeit geblieben. Einige dieser persönlichen Erlebnisse und die Geschichten hinter den Aufnahmen begleiten die einzelnen Stationen dieser Reise.

Calgary und die Badlands (Tag 1 bis 5)

Calgary bildet den Ausgangspunkt der Tour und verbindet moderne Großstadt mit der Westernkultur, die den Süden Albertas bis heute prägt. Nach den ersten Entdeckungen in der Stadt geht es mit dem Camper hinaus in die Prärie. Im Dinosaur Provincial Park treffen weite Ebenen auf die zerklüfteten Badlands, weiter südlich prägen die Hoodoos und Felsformationen von Writing-on-Stone die Landschaft. Auf dem Weg Richtung Waterton verändert sich die Umgebung erneut und die ersten Berge rücken langsam näher.

Unterwegs mit Krolop & Gerst

  • Calgary durch die Kamera: Gleich zu Beginn erkunden Krolop & Gerst die Stadt Calgary mit der Kamera. Neben Streetfotografie und moderner Architektur fallen vor allem die überraschend ruhigen Straßen auf. Den Blick auf die Skyline gibt es am Abend von einer Rooftop-Bar weit über den Dächern der Stadt.
  • Westernkultur und Kulinarik: Im Sam Centre beschäftigt sich das Team mit der Calgary Stampede und ihrer Bedeutung für die Stadt. Nach einer White Hat Ceremony werden bei Smithbilt Hats die passenden Cowboyhüte ausgesucht. Auch die kulinarische Seite Calgarys lernt das Team bei einer Food Tour kennen.
  • Fotografieren in den Badlands: Nach der Übernahme des Campers geht es in den Dinosaur Provincial Park. Besonders am frühen Morgen werden die Canyons und ungewöhnlichen Felsformationen zum Fotomotiv. Eine Landschaft, die einen deutlichen Kontrast zu den späteren Rocky Mountains bildet.
  • Früher Start: Noch vor Sonnenaufgang sucht das Team zwischen den Felsformationen nach passenden Perspektiven. Obwohl alle am selben Ort fotografieren, entstehen dabei ganz unterschiedliche Motive. Auf der Weiterfahrt Richtung Waterton sorgen weitere Fotostopps dafür, dass aus der geplanten Fahrt schnell eine längere Etappe wird.

Must-sees der Region

  • Calgary: Moderne Architektur und Westernkultur liegen hier nah beieinander. Downtown lässt sich gut zu Fuß erkunden, während das Heritage Park Historical Village einen Einblick in die Geschichte Westkanadas gibt. Rund um die Calgary Stampede zeigt sich außerdem, wie eng die Stadt bis heute mit ihrer Cowboytradition verbunden ist.
  • Dinosaur Provincial Park: Die Badlands bilden einen starken Kontrast zur offenen Prärie ringsum. Erosion hat hier eine Landschaft aus trockenen Tälern, kargen Hügeln und ungewöhnlichen Gesteinsformationen geschaffen. Der Provincial Park ist zudem für seine zahlreichen Dinosaurierfunde bekannt.
  • Writing-on-Stone: Weite Prärie und markante Hoodoos bestimmen die Landschaft im äußersten Süden Albertas. Neben der besonderen Landschaft besitzt das Gebiet eine große kulturelle Bedeutung für indigene Völker. Felszeichnungen und Gravuren zeugen von einer langen Geschichte dieses Ortes.

Waterton und die Ausläufer der Rocky Mountains (Tag 6)

Auf dem Weg nach Waterton verändert sich die Landschaft spürbar. Die offenen Ebenen werden grüner und die Rocky Mountains rücken immer näher. Im Waterton Lakes National Park treffen schließlich Prärie, Wälder, Seen und Berge aufeinander. Rund um den Waterton Lake lässt sich die Landschaft gut zu Fuß erkunden, bevor die Route weiter zu einer Ranch am Fuß der Rocky Mountains führt. Nach den Badlands und weiten Ebenen der vorherigen Etappe beginnt hier der deutlich bergigere Teil der Alberta-Reise.

Unterwegs mit Krolop & Gerst

  • Camperleben in Waterton: Nach vielen Fotostopps endet die Fahrt auf einem kleinen Campingplatz bei Waterton. Am nächsten Morgen bleibt die Kamera beim Sonnenaufgang ausnahmsweise liegen. Stattdessen gibt es Frühstück und Kaffee vor dem Camper, bevor der nächste Reisetag beginnt.
  • Wandern mit tierischer Begegnung: Auf dem Bear’s Hump Trail geht es rund eine Stunde bergauf. Unterwegs sorgen Bighorn Sheep am Berghang für einen ungeplanten Fotostopp. Oben angekommen öffnet sich der Blick über den Waterton Lake bis in die USA.
  • Auf Motivsuche rund um Waterton: Auch das Prince of Wales Hotel am Waterton Lake wird zum Fotomotiv. Auf der Suche nach der passenden Perspektive geht es durch die Umgebung und dafür auch mal ein Stück weiter als geplant. Gerade solche spontanen Motivsuchen gehören für das Team fest zur Reise.
  • Abend auf der Thanksgiving Ranch: Am Fuß der Rocky Mountains gibt Ranchbesitzer Bradley Einblicke in das Leben auf der Familienranch. Für Sara folgt am Abend ein besonderes Erlebnis: Gemeinsam mit Aidan, dem Sohn der Familie und Rodeo-Reiter, geht es auf einem Rodeo-Pferd hinaus. Begleitet wird der Ausritt mit Kamera und Drohne.

Must-sees der Region

  • Waterton Lakes National Park: Ganz im Süden Albertas bildet der Nationalpark den Übergang zwischen Prärie und Rocky Mountains. Rund um den Waterton Lake bestimmen Wälder und Berggipfel die Landschaft. Wanderwege führen zu verschiedenen Aussichtspunkten und mit etwas Glück lassen sich unterwegs auch Wildtiere beobachten.
  • Waterton Lake: Der lang gestreckte See liegt zwischen den Bergen und reicht bis über die Grenze in die USA. Rund um das Wasser eröffnen sich immer wieder neue Blicke auf die umliegende Berglandschaft und die kleine Ortschaft Waterton.
  • Bear’s Hump Trail: Der vergleichsweise kurze, aber steile Aufstieg führt zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Waterton. Von hier reicht der Blick über den Waterton Lake und weit in die umliegende Landschaft. Für die Wanderung sollte etwas mehr Zeit eingeplant werden, denn unterwegs gibt es einiges zu sehen.

Canmore und Banff (Tag 7 bis 9)

Von Waterton führt die Route weiter nach Norden und endgültig hinein in die Rocky Mountains. Canmore liegt umgeben von markanten Gipfeln und bietet einen guten Ausgangspunkt, um die Bergwelt der Region zu entdecken. Nur eine kurze Fahrt entfernt beginnt der Banff National Park mit dichten Wäldern, Gletscherflüssen und weiten Bergtälern. Neben Wanderungen und Fotostopps lohnt sich auch ein Abstecher nach Banff selbst. Auf dieser Etappe bleibt der Camper zwischendurch stehen und die Umgebung wird zu Fuß, am Wasser und sogar aus der Luft erkundet.

Unterwegs mit Krolop & Gerst

  • Eishockey mit den Canmore Eagles: In Canmore gibt Cheftrainer Andrew von den Canmore Eagles Einblicke in den Eishockeysport und seine Bedeutung für die Stadt. Beim anschließenden privaten Training geht es selbst aufs Eis. Nach rund einer Stunde sind die Beine schwer, das Erlebnis dafür umso einprägsamer.
  • Früh raus für die Kamera: Noch vor Sonnenaufgang geht es zu einem Fotospot am Wasser. Dort trifft das Team auf weitere Fotografen, die ebenfalls auf das erste Licht warten. Besonders spannend sind die Spiegelungen der Berge im ruhigen Wasser, für die die Kameras teilweise nur wenige Zentimeter über der Oberfläche positioniert werden.
  • Mit dem Helikopter über die Rockies: Vor dem Start erzählt ein Rettungspilot von seiner Arbeit in den Bergen. Danach geht es selbst in die Luft. Fast eine Stunde führt der Flug über die Rocky Mountains und eröffnet neue Perspektiven auf Gipfel, Gletscher und Bergseen.
  • Zwischen Respekt und Begeisterung: Nicht für alle Mitreisenden ist der Helikopterflug eine entspannte Angelegenheit. Die anfängliche Anspannung weicht jedoch schnell der Begeisterung für die Aussicht und die vielen Motive. Fotografiert wird entsprechend ausgiebig: Zu dritt entstehen während des Fluges fast 3.000 Aufnahmen.

Must-sees der Region

  • Canmore: Der Bergort liegt direkt am Rand der Rocky Mountains und wird von Gipfeln wie den Three Sisters eingerahmt. Neben der Lage inmitten der Natur gehört auch Eishockey fest zum Leben vor Ort. Von Canmore lassen sich zahlreiche Ziele in den umliegenden Bergen erreichen.
  • Banff National Park: Berge, Wälder und türkisfarbene Gletscherflüsse prägen Kanadas ältesten Nationalpark. Schon die Fahrten durch den Park bieten immer wieder Möglichkeiten für kurze Stopps und Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft.
  • Banff: Mitten im Nationalpark liegt der gleichnamige Ort, umgeben von den Rocky Mountains. Restaurants, Geschäfte und Unterkünfte machen Banff zu einem praktischen Ausgangspunkt für Unternehmungen in der Region und zu einem guten Zwischenstopp auf dem Weg weiter Richtung Norden.

Moraine Lake, Lake Louise und Icefields Parkway (Tag 10 bis 12)

Von Banff führt die Route weiter durch den Banff National Park zu einigen der bekanntesten Landschaften der kanadischen Rocky Mountains. Mit Moraine Lake und Lake Louise liegen hier zwei Bergseen, die wie kaum andere für die Region stehen. Anschließend geht es auf dem Icefields Parkway weiter Richtung Norden. Die Panoramastraße verbindet den Banff National Park mit dem Jasper National Park und führt durch weite Täler, vorbei an Seen, Bergen und Gletschern. Für diese Etappe lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen, denn auch zwischen den bekannten Stopps gibt es immer wieder gute Gründe für eine Pause.

Unterwegs mit Krolop & Gerst

  • Sonnenaufgang am Moraine Lake: Der Tag beginnt bereits gegen halb vier. Mit einem frühen Shuttle geht es zum Moraine Lake, wo Kälte und Wind zunächst wenig gemütlich sind. Noch vor Sonnenaufgang werden die Kameras aufgebaut und auch die letzten Sterne über den Bergen landen auf den Bildern.
  • Mit dem Kajak auf Lake Louise: Am Lake Louise ist am Ufer deutlich mehr los. Krolop & Gerst wechseln deshalb die Perspektive und mieten zwei Kajaks. Weiter draußen auf dem See wird es ruhiger und die Berglandschaft lässt sich aus einer ganz anderen Perspektive fotografieren. Ins beinahe eiskalte Wasser möchte dabei allerdings niemand fallen.
  • Fotostopps am Icefields Parkway: Auf dem Weg Richtung Jasper wird die Fahrt selbst zum Teil des Programms. Immer wieder gibt es Stopps für Berge, Seen und Wolkenformationen. Als unterwegs auch noch ein langer Güterzug durch die Landschaft fährt, sind die Kameras besonders schnell wieder ausgepackt.
  • Zu Fuß auf dem Gletscher: Zum Abschluss geht es mit einem Guide und entsprechender Ausrüstung aufs Eis. Dabei wird schnell klar, worauf es bei der Bewegung auf dem Gletscher und bei der Sicherung ankommt. Für Sara führt das Erlebnis sogar hinunter in eine rund 40 Meter tiefe Gletscherspalte, natürlich entsprechend gesichert.

Must-sees der Region

  • Moraine Lake: Mitten im Banff National Park liegt der von hohen Bergen eingerahmte Moraine Lake. Besonders am frühen Morgen verändern Licht und Wolken immer wieder den Blick auf das türkisfarbene Wasser und die umliegenden Gipfel. Die Zufahrt ist für private Fahrzeuge gesperrt, deshalb erfolgt die Anreise mit einem Shuttle.
  • Lake Louise: Auch Lake Louise gehört zu den bekanntesten Zielen im Banff National Park. Vom Ufer reicht der Blick über das türkisfarbene Wasser bis zu den Bergen und Gletschern am Ende des Tals. Wer die Perspektive wechseln möchte, kann die Umgebung auch vom Wasser aus erleben.
  • Icefields Parkway: Von Lake Louise führt der Icefields Parkway durch die Rocky Mountains Richtung Jasper National Park. Entlang der Strecke wechseln sich Bergpanoramen, Seen, Flüsse und Gletscher ab. Die Fahrt ist dabei selbst ein wichtiger Teil der Etappe, für Fotostopps und kleinere Abstecher sollte deshalb ausreichend Zeit eingeplant werden.

Jasper National Park (Tag 13)

Weiter nördlich erreicht die Route den Jasper National Park. Die Landschaft bleibt typisch für die Rocky Mountains, wirkt hier aber vielerorts weiter und ursprünglicher. Rund um Jasper wechseln sich dichte Wälder, breite Täler, Flüsse und Bergketten ab. Gleichzeitig sind die Folgen des Waldbrands von 2024 noch sichtbar und zeigen eine andere Seite des Nationalparks. Neben Wanderungen und Touren durch die Region spielt auch die Tierwelt auf dieser Etappe eine wichtige Rolle.

Unterwegs mit Krolop & Gerst

  • Auf den Spuren des Waldbrands: Bei einer geführten Wildfire Tour erfährt das Team mehr über den Waldbrand von 2024 und seine Auswirkungen auf Jasper und den Nationalpark. Unterwegs werden die Spuren des Feuers sichtbar, gleichzeitig zeigt sich, wie sich die betroffenen Flächen langsam verändern und die Natur zurückkehrt. So bekommt das Team einen ganz anderen Blick auf die Landschaft rund um Jasper.
  • Peak-Nic in den Bergen: Bei einer Peak-Nic Tour verbindet das Team eine Wanderung mit einer gemeinsamen Pause inmitten der Berglandschaft. Unterwegs bleibt immer wieder Zeit für Fotos und neue Perspektiven auf die Umgebung. Am Ziel wird gemeinsam gegessen und die Aussicht genossen, bevor es wieder zurück ins Tal geht.
  • Auf Wildlife Tour: Auch das eher nasse Wetter steht der Suche nach den tierischen Bewohnern der Region nicht im Weg. Unterwegs lassen sich unter anderem Wapitis und Adler beobachten. Dass Wildlife in Jasper manchmal überraschend nah kommt, zeigt sich auch auf dem Campingplatz, wo Wapitis in der Nähe des Campers auftauchen.

Must-sees der Region

  • Jasper National Park: Der größte Nationalpark der kanadischen Rocky Mountains bietet viel Raum für Naturerlebnisse und abwechslungsreiche Entdeckungen. Hohe Bergketten, dichte Wälder, klare Flüsse und weite Täler prägen die Region. Ob bei einer Wanderung, einem Aussichtsstopp oder einfach unterwegs auf den Straßen durch den Park, die Landschaft zeigt sich immer wieder aus einer neuen Perspektive.
  • Jasper: Mitten im Nationalpark liegt der kleine Bergort Jasper, umgeben von der eindrucksvollen Landschaft der Rocky Mountains. Von hier starten zahlreiche Touren und Ausflüge in die Umgebung. Nach dem Waldbrand von 2024 befindet sich Jasper zugleich in einer Phase des Wandels. Vieles ist wieder zugänglich und gleichzeitig lässt sich beobachten, wie sich Natur und Ort nach dem Feuer weiterentwickeln.
  • Wildlife: Jasper ist auch für seine vielfältige Tierwelt bekannt. Mit etwas Glück lassen sich Wapitis, Dickhornschafe, Bären oder Adler beobachten. Gerade unterwegs durch den Nationalpark ergeben sich immer wieder überraschende Begegnungen, manchmal sogar in der Nähe von Straßen oder Campingplätzen.

Elk Island, Métis Crossing und Edmonton (Tag 14 und 15)

Nach den Tagen in den Rocky Mountains führt die Route zurück in die weiten Landschaften Zentral-Albertas. Im Elk Island National Park stehen Wälder, Seen und vor allem die Tierwelt im Mittelpunkt. Weiter nördlich bietet Métis Crossing Einblicke in die Geschichte und Kultur der Métis, bevor mit Edmonton wieder das Stadtleben wartet. So verbindet die letzte Etappe noch einmal ganz unterschiedliche Seiten Albertas und bildet einen abwechslungsreichen Abschluss des Roadtrips.

Unterwegs mit Krolop & Gerst

  • Begegnungen bei Métis Crossing: Bei Métis Crossing stehen die Kultur und Geschichte der Métis im Mittelpunkt. In persönlichen Gesprächen und bei gemeinsamen Aktivitäten geht es um Traditionen, das Leben in der Region und die Verbindung zur Landschaft. Eine Etappe, bei der zur Abwechslung nicht nur die Fotomotive zählen.
  • Bisons im Elk Island National Park: Im Elk Island National Park wird es dann wieder ziemlich fotogen. Ein Bison steht direkt auf der Straße vor dem Camper und sorgt für eine Begegnung aus nächster Nähe. Bei einem weiteren Besuch mit Guide erfahren alle mehr über die Tiere und den Nationalpark.
  • Mit dem Helikopter nach Edmonton: Für einen Teil der Gruppe beginnt die letzte Etappe in die Großstadt aus der Luft. Der Helikopter startet im Elk Island National Park und nimmt Kurs auf Edmonton. Unterwegs verändert sich die Aussicht von Wäldern und Seen langsam zur Skyline der Stadt, während der Rest des Teams mit dem Camper nach Edmonton fährt.
  • Fotobattle zum Abschluss: In Edmonton wartet noch eine letzte fotografische Herausforderung. Drei Fotografen aus der Reisegruppe ziehen mit unterschiedlichen Objektiven durch die Stadt und suchen nach ihren eigenen Motiven. Architektur, Glasfassaden, Lichter und Reflexionen sorgen dabei für einen ganz anderen Look als die Naturaufnahmen der vergangenen Tage.

Must-sees der Region

  • Elk Island National Park: Östlich von Edmonton liegt einer der wichtigsten Orte Albertas für die Beobachtung von Bisons. Neben den großen Herden prägen Wälder, Seen und offene Flächen den Nationalpark. Wanderwege und ruhige Straßen bieten immer wieder Möglichkeiten, die Landschaft und ihre Tierwelt zu entdecken.
  • Métis Crossing: Das Kulturzentrum bei Smoky Lake widmet sich der Geschichte, den Traditionen und dem heutigen Leben der Métis in Alberta. Verschiedene Angebote vermitteln einen persönlichen Einblick in ihre Kultur und die enge Verbindung zur Landschaft.
  • Edmonton: Albertas Hauptstadt bildet den urbanen Abschluss der Reise. Neben Downtown und moderner Architektur prägt vor allem das weitläufige Flusstal des North Saskatchewan River die Stadt. Nach vielen Tagen in der Natur bietet Edmonton noch einmal einen deutlichen Kontrast zu den vorherigen Etappen.

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