Lange Route ab/bis Phoenix

Ein fantastischer Roadtrip durch Arizonas beeindruckende Wüstenlandschaft
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Überblick

Abenteurer und Naturliebhaber werden diesen Roadtrip durch Arizona lieben! Auf der etwa 3000 Kilometer langen Route entdecken Sie weltberühmte Naturwunder wie den Grand Canyon oder den Horseshoe Bend bei Page, können sich aber auch abseits der bekannten Pfade bewegen und Schmuckstücke wie den Petrified Forest National Park oder den Canyon de Chelly bewundern. Lassen Sie sich auf dieser 19-tägigen Reiseroute von den imposanten Landschaften Arizonas ins Staunen versetzen und begeben sich auf die Spuren der indigenen Völker. Die besten Reisezeiten für diese Route sind das Frühjahr und der Herbst.

Routenverlauf

Reisen Sie mit dem Auto, Wohnmobil oder Motorrad durch Arizona, um die schönsten Orte des US-Bundesstaates zu entdecken. Lassen Sie sich von unserer Route inspirieren, die natürlich ganz nach Ihren Wünschen angepasst oder in anderer Reihenfolge durchgeführt werden kann. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Tag 1 - 2: Phoenix/Mesa

Die traumhaft schöne Route durch Arizona beginnt im lebhaften Mesa, dem perfekten Ort für Outdoor-Enthusiasten. Brechen Sie zu tollen Aktivitäten auf, die Sonora-Wüste erstreckt sich rund um die Stadt und hat viel zu bieten. In der nahegelegenen Superstition Wilderness, wo sich das Wüstenpanorama mit hoch aufragenden, schroffen Felsen und stacheligen Kakteen von seiner besten Seite zeigt, bieten sich ausgedehnte Wanderungen und Fahrradtouren an. Auch mit dem Auto lässt sich die Gegend gut erkunden: Folgen Sie dem Apache Trail Scenic Drive, einem ehemaligen Indianerpfad, um die Höhepunkte entlang der Strecke zu bestaunen. Darunter sind die ehemalige Goldgräberstadt Goldfield Ghost Town und die historische Mammoth Gold Mine sowie glitzernde Seen, der Salt River und der Theodore Roosevelt Lake genannte Stausee. Planen Sie genügend Zeit für die unbefestigte Panoramastraße ein, um die grandiose Naturlandschaft auf sich wirken zu lassen.

Die Sonora Wüste bei Sonnenuntergang;
Tag 3: Mesa – Lake Havasu City (340 km)

Planen Sie auf der Fahrt nach Lake Havasu City einen Besuch im Cattail Cove State Park ein. Hier können Sie einen kurzen Spaziergang mit Blick auf den Colorado River machen und ein gemütliches Picknick am Strand genießen.
Liebhaber des Wassersports werden Lake Havasu City lieben. Relaxen Sie ausgiebig an den schönen Stränden des Ortes oder nutzen das große Angebot an Wassersportarten, das der aufgestaute Lake Havasu bietet, etwa Stand Up Paddling, Kajak- und Kanufahrten sowie Wasserski, Wakeboarding und Tauchen. Diese einladende Oase hält auch eine skurrile Sehenswürdigkeit bereit, die für europäisches Flair sorgt: Die historische London Bridge, die ursprünglich in Großbritannien erbaut wurde. Ende der 1960er-Jahre wurde diese Brücke von einem Amerikaner gekauft und daraufhin Stein für Stein in die USA verschifft, um Sie in Lake Havasu City wieder aufzubauen.

Blick auf den Superstition Mountain in der Abenddämmerung in Arizona
Tag 4: Lake Havasu City – Grand Canyon National Park (360 km)

Machen Sie sich heute auf den Weg in den imposanten Grand Canyon National Park. Ein Zwischenstopp in der kleinen Bergstadt Williams bietet sich an, um die Nostalgie der Route 66 zu erleben. Schlendern Sie durch den charmanten Ort mit seinen klassischen Diners, Motels und Oldtimern und lassen sich in die Vergangenheit der legendäre Straße entführen. Danach fahren Sie weiter durch den Kaibab National Forest und erreichen schließlich Ihren Startpunkt für einen Ausflug in den Grand Canyon National Park.

Eindrücke des Grand-Canyon-Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona
Tag 5: Grand Canyon National Park

Entdecken Sie Arizonas berühmtestes Wahrzeichen, das zugleich eines der faszinierendsten Naturwunder der Welt ist – den weitläufigen und spektakulären Grand Canyon. Die steilen Felswände erstrecken sich über mehr als 440 Kilometer, und mitten hindurch schlängelt sich der mächtige Colorado River. ​Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen beeindruckenden Nationalpark zu erkunden: Nehmen Sie den Shuttlebus, der Sie zu den Highlights bringt, oder folgen Sie den zahlreichen Wanderwegen, die von vielen Aussichtspunkten grandiose Blicke in den Canyon bieten. Darunter zählen auch der South Rim Trail, der Bright Angel Trail und der South Kaibab Trail. Ein guter Startpunkt für Ihren Ausflug ist der South Rim, der sehr gut erschlossen und ganzjährig geöffnet ist. Wer mehr Ruhe sucht, kann den Nationalpark vom weniger stark besuchten North Rim aus erforschen. Für diesen Teil des Parks sollten Sie genügend Zeit einplanen, da er einen größeren Umweg erfordert. Im Winter ist der North Rim geschlossen.

Gruppenreise Suedwesten
Tag 6: Grand Canyon National Park – Page (230 km)

Auf der heutigen Etappe Ihres Roadtrips durch den „Grand Canyon State“, wie Arizona auch genannt wird, erwartet Sie ein besonderes Naturspektakel: der Horseshoe Bend. Vom Parkplatz aus erreichen Sie den unbefestigten Aussichtspunkt in wenigen Minuten zu Fuß. Belohnt werden Sie mit einem fantastischen Blick auf den hufeisenförmigen Felsen, um den sich der rauschende Colorado River schlängelt. Die beste Zeit für einen Besuch ist vom späten Vormittag bis zum Mittag, dann herrschen die besten Lichtverhältnisse. Nach diesem Stopp geht es weiter in das nahegelegene Page.

Der Horseshoe Bend nahe der Stadt Page in Arizona
Tag 7: Page

Rund um Page gibt es viel zu entdecken: Besuchen Sie den farbenfrohen Antelope Canyon, einen der am meisten fotografierten Canyons im Südwesten der USA. Dieser schmale Slot Canyon besteht aus rotem Navajo-Sandstein und wurde von Wind und Wasser über Jahrtausende geformt – ein großartiger Anblick! Der Canyon besteht aus dem Upper Antelope Canyon, dessen Besonderheit die spektakulären Säulen aus Licht sind, die auch „beams“ genannt werden, und aus dem Lower Antelope Canyon, der durch zahlreiche skurrile Felsformationen beeindruckt.
Genießen Sie am Lake Powell den Sonnenschein, das warme Wasser und natürlich auch die imposante Landschaft. Die über 3000 Kilometer lange Küstenlinie besteht aus einzigartigen Gesteinsformationen und verwinkelten Canyons. Um das Ufer sowie die weltgrößte Naturbrücke – die 88 Meter hohe Rainbow Bridge – zu erkunden, sind Bootsausflüge sehr beliebt. Ein weiteres besonderes Erlebnis ist es, sich ein Hausboot zu mieten – so schippern Sie komfortabel über den Lake Powell.

Impressionen USA
Tag 8: Page – Monument Valley (190 km)

Von Page aus geht es nun zum überwältigenden Monument Valley, das Ihnen sicherlich bereits als Kulisse aus zahlreichen Western bekannt ist. Die aus Sandstein geformten Tafelberge, Plateaus und Felsbögen erheben sich hier bis zu 300 Meter hoch über die flache Wüstenlandschaft. Schon auf dem Weg zu dieser Attraktion können Sie sich entlang des Highway 163 an grandiosen Blicken auf die Tafelberge erfreuen, da die Straße geradewegs darauf zuläuft. Bei einer geführten Tour mit einem Geländewagen direkt durch das heilige Gebiet der Navajo Nation können Sie das traumhafte Panorama auch aus der Nähe bestaunen.

Die einzigartige Landschaft des Monument Valley
Tag 9: Monument Valley – Cortez (230 km)

Auf dem Weg nach Cortez in Colorado lohnt sich ein Halt am Four Corners Monument, das sich nahe des Highways 160 befindet. Das Besondere daran: Sie stehen gleichzeitig in den vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona. Der perfekte Ort für eine kurze Verschnaufpause. Die Umgebung von Cortez ist für ihre hohe Anzahl archäologischer Stätten bekannt, dazu gehört auch der berühmte Mesa Verde National Park. Im Visitor Center bekommen Sie erste Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Geologie des Nationalparks und über das Pueblo-Volk, das mehr als 700 Jahre an diesem Ort lebte. Bis heute sind die archäologischen Zeugnisse dieser Menschen sichtbar. Die Cliff Dwellings, das sind etwa 600 Klippenwohnungen, die in den Fels geschlagen wurden, geben Ihnen einen guten Einblick in das Leben der Pueblo People – spannend, was sie damals geschaffen haben!

Mesa-Verde-Nationalpark im südwestlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado
Tag 10: Cortez – Santa Fe (410 km)

Das nächste Ziel Ihrer Reiseroute ist Santa Fe, die Hauptstadt von New Mexico. Halten Sie unterwegs aber erst einmal am Echo Amphitheater in der Nähe des Carson National Forest, um die einzigartige Akustik, die durch eine gewölbte Felswand entsteht, auf sich wirken zu lassen.
Kurz darauf erreichen Sie Santa Fe, wo die Kultur des Wilden Westens genauso präsent ist wie die der modernen USA. In dieser geschichtsträchtigen Stadt können Sie bis heute die Einflüsse der amerikanischen Ureinwohner, der Spanier und der Mexikaner sehen.
Entdecken Sie Sehenswürdigkeiten wie etwa den indianischen Kunstmarkt, die historischen Gebäude, die hippen Kunstgalerien und die lehrreichen Museen. Wer noch mehr über vergangene Kulturen erfahren möchte, sollte einen Abstecher zum Bandelier National Monument unternehmen, wo es alte Bauten und Petroglyphen früher indigener Kulturen zu bewundern gibt.

Santa Fe
Tag 11: Santa Fe – Albuquerque (100 km)

Auf der heutigen Etappe lädt das El Rancho de las Golondrinas, ein Geschichtsmuseum am Stadtrand von Santa Fe, zu einem Besuch ein. Historische Gebäude und traditionell gekleidete Guides bringen Ihnen die alte Lebensweise der Menschen aus New Mexico näher.
Danach heißt Albuquerque Sie willkommen. Am Rande der ehemaligen spanischen Kolonie befinden sich die malerischen Sandia Mountains, und durch Albuquerque hindurch fließt der große Rio Grande. Besichtigen Sie die charmante Altstadt, die im Pueblo-Stil erbaut wurde, oder genießen einen Ausflug auf den über 3000 Meter hohen Sandia Peak. Den Berggipfel erreichen Sie dabei ganz bequem mit der Seilbahn, und nach einem kurzen Fußweg zum Bergkamm erwartet Sie ein grandioser Panoramablick. Im Oktober findet in Albuquerque immer die International Balloon Fiesta statt, bei der Sie Hunderte bunte Heißluftballons am blauen Himmel beobachten können – ein herrliches Spektakel.

Heißluftbalon über Albuquerque
Tag 12: Albuquerque – Chinle (370 km)

On the road again – es geht zurück nach Arizona. Der kleine Ort Chinle gilt als Tor zum beeindruckenden Canyon de Chelly National Monument, dessen Gebiet bereits seit mehr als 5000 Jahren ununterbrochen von Menschen bewohnt ist. Der Name bedeutet „Felsschlucht“, und genau das hat dieser eigenwillige Canyon auch zu bieten: farbenfrohe Felsschluchten, die über Jahrmillionen durch Erdverschiebungen und Wasser geformt wurden. Die besten Aussichtspunkte, um die malerische Natur zu bestaunen, finden Sie entlang des etwa 25 Kilometer langen South Rim Drive. Dazu zählen auch der Tsegi Overlook, der Junction Overlook und der White House Overlook.

Tag 13: Chinle – Holbrook (170 km)

Das heutige Highlight Ihres Roadtrips ist ein Ausflug in den Petrified Forest National Park bei Holbrook. Die Kleinstadt am Little Colorado River ist nur wenige Kilometer von dem spektakulären Nationalpark entfernt, der einen versteinerten, prähistorischen Wald schützt. Besonders der Blick auf die farbenfrohe Region Painted Desert ist faszinierend, denn sie erstreckt sich über etwa 240 Kilometer und beeindruckt ihre Besucher mit bunten Gesteinsschichten, die zum Sonnenuntergang in den kräftigsten Farben leuchten. Es lohnen sich auch die Fahrt entlang der Blue Mesa Scenic Road und eine anschließende Wanderung auf dem Blue Mesa Trail, der durch die atemberaubende Mondlandschaft aus bizarren Sandsteingebilden verläuft – das perfekte Fotomotiv!

Verkieseltes Holz im Petrified Forest National Park
Tag 14: Holbrook – Tucson (380 km)

Weiter geht es in den Süden von Arizona, wo sich inmitten der Sonora-Wüste die Stadt Tucson befindet. Umgeben von massiven Bergketten wie den Santa Catalinas bietet die Stadt ein tolles Panorama und viele Sehenswürdigkeiten. Besuchen Sie Museen, etwa das Arizona-Sonora Desert Museum oder das Arizona State Museum, sehen sich die spanische Missionskirche San Xavier del Bac an, die mit ihrer kolonialen Architektur trumpft, und begeben Sie sich nach Old Tucson, wo mehr als 300 Western gedreht wurden. Natürlich gibt es auch in den Bergen rund um Tucson spannende Ausflugsziele. Darunter sind der Saguaro National Park mit seinen großen Kakteen, die Höhlen im Colossal Cave Mountain Park und der Catalina State Park, der zu ausgiebigen Wanderungen einlädt.

Big Nose Kate's Saloon
Tag 15 - 16: Tucson

Tucson, bekannt für seine Wildwestgeschichte, ist wie geschaffen für den Aufenthalt auf einer Ranch. Hier erleben Sie echten Western-Charme und Cowboy-Feeling sowohl bei klassischen Reiturlauben mit echter Rancharbeit als auch bei einem Aufenthalt auf luxuriösen Ranches. So oder so – die Herzlichkeit der Gastgeber schafft eine Wohlfühlatmosphäre. Vor Ort werden Sie mit köstlichen Gerichten verwöhnt, und die Abende lassen Sie in gemütlicher Runde mit Spielen, Liedern und Geschichten gemeinsam mit anderen Gästen aus aller Welt ausklingen.

Ok Corral Gunfight Re-enactment in Tombstone, Arizona
Tag 17: Tucson – Phoenix (180 km)

Der letzte Halt Ihres Roadtrips durch Arizona ist Phoenix, die Hauptstadt des Grand Canyon States. Planen Sie auf dem Weg dorthin eine Wanderung durch den Picacho Peak State Park ein, der sich durch sein herrliches Wüstenpanorama auszeichnet. Im Frühling bringt ein Meer aus Wildblumen viel Farbe in die Landschaft. In Phoenix angekommen, sollten Sie keinesfalls die authentische mexikanische Küche in einem der traditionellen Restaurants verpassen – leckere Enchiladas, Tamales und Tacos sorgen für Gaumenfreuden. Wer sich für Architektur begeistert, kann in Phoenix die Bauwerke des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright bewundern, etwa das Arizona Biltmore Hotel oder das Raymond Carlson House. Auch der Desert Botanical Garden ist in Phoenix ein Muss: Bei einem Spaziergang entlang der gewundenen Pfade des Botanischen Gartens erfahren Sie mehr über die vielfältigen Wüstenpflanzen der Sonora-Wüste.

Skyline von Phoenix
Tag 18 - 19: Scottsdale

Direkt an der Stadtgrenze von Phoenix liegt Scottsdale. Neben erstklassigen Golfplätzen vor der traumhaften Kulisse der Sonora-Wüste findet man hier großartige Einkaufsmöglichkeiten, die von kleinen Boutiquen bis hin zu riesigen Shoppingmalls reichen. Aber das ist noch nicht alles – Erholungssuchenden bietet Scottsdale fantastische Wellnesszentren, die für ihre Behandlungen die einheimischen Wüstenpflanzen und indianische Heilmethoden nutzen. Zu guter Letzt hat die Stadt auch kulturell einiges zu bieten: Es gibt zahlreiche charmante Kunstgalerien und spannende Museen sowie den künstlerischen Scottsdale Arts District und viele Veranstaltungen wie Theaterstücke und Konzerte. Abends lädt das rege Nachtleben mit Bars und Nachtklubs zum Feiern ein.

McDowell Sonoran Preserve