Kultur in den Südstaaten der USA

Dixieland, Southern Drawl, Mardi Gras, Regionale Kunstausstellungen, Living Walls Projekt, indigene Kunst, Museen und Galerien

Southern Drawl – der Akzent in Dixieland

In den Südstaaten der USA wird Englisch mit einem speziellen Akzent gesprochen, dieser Dialekt wird auch „Southern Drawl“ genannt. Er ist schwer zu beschreiben, doch Sie werden ihn auf Ihrer Reise mit Sicherheit hören. Es gibt vier verschiedene Richtungen, die von David Stern als „General American Southern“, „Plantation“, „Hillbilly“ und „Panhandle-Texas“ bezeichnet wurden. 

Der Begriff Dixieland soll übrigens auf die Mason-Dixon-Linie zurückgehen, jener Grenzlinie zwischen Pennsylvania und Maryland, die ursprünglich die Nord- von den Südstaaten abgrenzte. Eine andere Theorie führt den Namen auf das französische Wort „dix“ für „zehn“ zurück, das früher einmal auf den französischsprachigen Zehn-Dollar-Noten in New Orleans abgedruckt war.
Jedenfalls ist Dixieland der umgangssprachliche Ausdruck für die gesamte Region Deep South USA, in der die Menschen den „Southern Drawl“ sprechen – für Eingeweihte eine höhere Form des Englischen.

Uncle Lionel Battiste
Mardi Gras Float Riders

Mardi Gras in New Orleans

Mardi Gras bedeutet wörtlich „fetter Dienstag“ und bezeichnet den Faschingsdienstag, den letzten Tag vor Aschermittwoch, an dem in katholischen Gebieten noch mal so richtig gefeiert werden darf. Vor der vorösterlichen Fastenzeit ist der Mardi Gras das Finale der sogenannten „Mardi Gras Season“, die traditionell am 6. Januar beginnt und am Aschermittwoch endet. In diesen Wochen der Faschingssaison erlebt man in New Orleans und seiner Umgebung prachtvolle Umzüge und Paraden.

Die Tradition haben vor allem französisch-sprachige Einwanderer nach Amerika gebracht, die einen katholischen Hintergrund hatten. Man sagt, die erste Expedition – angeführt von Pierre Le Moyne d’Iberville – habe am 3. März 1699 die Mündung des Mississippi River erreicht und den ersten Mardi Gras in der neuen Welt mit einer Flasche Rotwein am Strand des heutigen Ortes D’Iberville, Mississippi, gefeiert. Das war genau an jenem „fetten Dienstag“. 

Heute feiert die Stadt New Orleans den Mardi Gras mit bunten Paraden und zahlreichen Wagen, die von den Karnevalsvereinen, den sogenannten „Krewes“, prunkvoll und farbenfroh gestaltet werden. Das ganze Jahr über können Besucher diese Wagen, auch „Floats“ genannt, in der Mardi Gras World in New Orleans besichtigen.

Während des Festes werfen die Menschen bunte Perlenketten aus Plastik, deren Farben Lila, Grün und Gold für Glauben, Gerechtigkeit und Kraft stehen. Diese Farben wurden 1872 offiziell vom Karnevalskönig „Rex“ festgelegt, wobei der „König“ vor allem als kleine Satire zur alten Welt und zur Monarchie erschien.

Mardi Gras World Dragon New Orleans
Stand im French Quarter

Regionale Kunstausstellungen – Museen & Galerien

In den Südstaaten der USA sollte man sich auch die Museen und Galerien anschauen. Zum Beispiel das New Orleans Museum of Art (NOMA). Vor allem europäische Maler werden hier ausgestellt, wie etwa Monet, Picasso und Miró, aber auch amerikanische Künstler, darunter Jackson Pollock und Georgia O’Keeffe. Eine Besonderheit im Museum sind drei funkelnde Fabergé-Eier, die viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Auch das Ogden Museum of Southern Art, spezialisiert auf die Kunst der amerikanischen Südstaaten, und das National World War II Museum mit seinem faszinierenden 4-D-Kino und beeindruckenden Ausstellungen sind für jeden Museumsfreund ein Muss. In Atlanta, Georgia, gibt es Kunstmagneten, die kaum zu übersehen sind, so vor allem das High Museum of Art, das größte Kunstmuseum der Südstaaten der USA überhaupt. Ebenso sehenswert ist das Living Walls Project, im Zuge dessen viele Wände in der Stadt bemalt werden. Und im Krog Street Tunnel gibt es etliche Werke zu sehen, die Graffiti-Künstler dort anbringen konnten.

Besuchen Sie in Jackson das Mississippi Museum of Art, wo viele Fotografien, Gemälde, Skulpturen und Kunstgegenstände der Ureinwohner zu sehen sind. Es ist das größte Kunstmuseum Mississippis und hat sich vor allem auf amerikanische Kunst spezialisiert. In Memphis, Tennessee, lohnt sich auch ein Abstecher ins Memphis Brooks Museum of Art, wo es insgesamt 29 Galerien und über 7000 Exponate gibt.

Es ist in einem 1913 im Beaux-Arts-Stil errichteten Gebäude untergebracht und befindet sich heute auf der Liste der Historic Places. In Chattanooga, Tennessee, begeistert das Hunter Museum of American Art mit Kunst aus den USA. Nashville, ebenfalls in Tennessee, leistet sich mit dem Frist Center for the Visual Arts ein hochkarätiges Kunstmuseum.

Ein Straßenkünstler in New Orleans

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