Route ab/bis Minneapolis

Herrliche Rundreise durch die Rocky-Mountain-Staaten
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Begeben Sie sich auf eine dreiwöchige Rundreise durch die Rocky-Mountain-Staaten, um sich von den Naturschönheiten und charmanten Orten verzaubern zu lassen. Die vorgeschlagene Route ist etwa 4930 Kilometer lang und führt Sie rund um die Rocky Mountains durch North Dakota, South Dakota, Montana, Idaho und Wyoming. Entdecken Sie die Natur im Yellowstone National Park und im Glacier National Park, erkunden die Sehenswürdigkeiten von Städten wie Fargo, Sun Valley oder Rapid City und erleben Western-Atmosphäre in Cody.

Highlights

Routenverlauf

Die „Great American West“ Staaten rund um die Rocky Mountains eignen sich wunderbar für eine Reise mit dem Auto oder Wohnmobil. Dieser Routenvorschlag lässt sich natürlich individuell anpassen und kann auch in umgekehrter Richtung durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Tag 1: Minneapolis

Das lebhafte Minneapolis ist der Ausgangspunkt Ihrer Rundreise durch die Rocky Mountains. Genießen Sie die abwechslungsreiche Mischung aus Stadtbummel und Outdoor-Aktivität. Im Zentrum lockt die ausgezeichnete Kunst- und Kulturszene, die sich durch das Kunstmuseum Walker Art Center und die zahlreichen Theater auszeichnet – sogar Broadway-Produktionen können Sie hier besuchen. Die Stadt ist zudem Heimat einiger Profimannschaften: Ob Baseball, Fußball, Eishockey oder Basketball, bei einem Spiel können Sie die Teams kräftig anfeuern. Für einen etwas anderen Blickwinkel auf die Stadt lohnt sich eine Kajaktour auf dem Mississippi River, bei der Sie die Stone Arch Bridge und die St. Anthony Falls zu sehen bekommen.

Aerial of Minneapolis skyline
Tag 2: Minneapolis - Fargo (380 km)

Fahren Sie heute von der Großstadt Minneapolis nach North Dakota ins etwas kleinere Fargo. Ganz nach dem Motto „North of Normal“ hat die Stadt allerhand zu bieten. Statten Sie dem Plains Art Museum einen Besuch ab. Das größte Kunstmuseum North Dakotas liegt im Stadtzentrum von Fargo und zeigt sowohl regionale als auch internationale Kunstwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Spaß für die ganze Familie gibt es im Fargo Air Museum. Bestaunen Sie in diesem Luftfahrtmuseum viele Flugzeuge aus verschiedenen Epochen, darunter die unbemannte Aufklärungsdrohne Global Hawk und die Nachbildung des Doppedeckers Wright Flyer, den die Gebrüder Wright einst konstruierten.
Nach Ihrem Museumsbesuch können Sie durch die kleinen Läden in der Innenstadt schlendern, und zum Abendessen sorgen einige hippe Restaurants für Gaumenfreuden.

Einblicke in das Fargo Air Museum in Fargo, North Dakota
Tag 3: Fargo - Bismarck (315 km)

Halten Sie auf dem Weg nach Bismarck in der Kleinstadt Jamestown an, um den Ort ausgiebig zu erkunden. Besonders die riesige Büffel-Statue, die sich „World’s Largest Buffalo Monument“ nennt, sticht hier ins Auge. Der über sieben Meter hohe Büffel aus Beton ist ein tolles Fotomotiv!
Wer mehr über diese eindrucksvollen Tiere wissen möchte, ist im National Buffalo Museum genau richtig. Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte der Tiere in dieser Gegend, enthält aber auch Exponate der Plains Indianer, Waffen der Bisonjäger aus dem 19. Jahrhundert und Überreste eines prähistorischen Bisons. Der Höhepunkt des Museums ist für viele die lebende Büffelherde, zu der auch der weiße Büffel Dakota Miracle gehört – ein spektakulärer Anblick!

In Bismarck sollten Sie sich einen Rundgang im Cathedral Area Historic District nicht entgehen lassen. Das schöne Viertel, auch bekannt als „The Hill“, wurde 1980 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Geschichte zum Anfassen finden Sie im Fort Abraham Lincoln State Park. In dem ehemaligen Infanterie- und Kavallerieposten können Besucher heute Rekonstruktionen der alten Gebäude besichtigen. Spannend sind auch die nachgebauten Erdhütten des Indianerdorfes On-A-Slant. Ein Spaziergang entlang der Naturpfade des Parks bietet einen wunderschönen Panoramablick auf den Missouri River. Um den Fluss auch aus der Nähe kennenzulernen, bietet sich eine Riverboat Tour an.

Die weltgroesste Bueffel-Statue
Show im Fort Abraham Lincoln
Tag 4: Bismarck - Medora (220 km)

Auf der Strecke nach Medora sollten Sie bei Gladstone einen Abstecher auf den Enchanted Highway einplanen. Dieser führt etwa 50 Kilometer in südliche Richtung bis nach Regent. Das Besondere daran: Entlang des Highways kommen Sie an einigen großen Metallskulpturen vorbei – ein ungewöhnlicher Anblick in der sonst eher kargen Landschaft. Bewundern Sie Figuren wie „Geese in Flight“, „Grasshoppers in the Field“ und „Deer Crossing“.

Medora eignet sich wunderbar für Ausflüge in die Natur. Wer daneben auch ein kulturelles Erlebnis sucht, findet dieses im „Medora Musical“. Das Varieté mit viel Tanz, Gesang und Humor findet unter freiem Himmel im Burning Hills Amphitheater statt und ist Theodore Roosevelt gewidmet. Schauen Sie vorbei und lassen sich verzaubern!

40 Fuss große Metall Grasshopper am Enchanted Highway, North Dakota
Tag 5: Medora

Herzlich willkommen in Medora, einem Paradies für Outdoor-Enthusiasten! Der Ort liegt in den Badlands von North Dakota und gilt als Ausgangspunkt für einen Besuch im Theodore Roosevelt National Park. Er wurde nach dem 26. US-Präsidenten benannt, der sich leidenschaftlich für den Schutz der Landschaft und der Tiere einsetzte. Der Nationalpark besteht aus drei Teilen: Abgelegene Wanderwege und spektakuläre Ausblicke gibt es in der North Unit, in der beliebten South Unit erwartet Sie der bekannte Painted Canyon, und in der Elkhorn Ranch Unit hatte Roosevelt früher seine Ranch. Entdecken Sie die eher spärliche und doch wunderschöne Naturkulisse mit ihren farbenfrohen Felsen, Canyons und weiten Ebenen, durch die sich grandiose Rad- und Wanderwege schlängeln. Mit etwas Glück begegnen Ihnen unterwegs zahlreiche Tiere, etwa Bisons, Hirsche und Präriehunde.

Blick in die Weite des Theodore Roosevelt Nationalpark, North Dakota
Tag 6: Medora - Billings (450 km)

Der nächste Stopp Ihrer Rundreise durch die Rocky Mountains ist das Pompeys Pillar National Monument, das etwa 50 Kilometer vor Billings liegt. Bestaunen Sie an diesem Felsvorsprung die einzige sichtbare Spur der berühmten Lewis- und Clark-Expedition. Auf seiner Mission, den Westen zu erforschen, ritzte Captain William Clark 1806 seine Unterschrift in den Fels. Gehen Sie auf Entdeckungstour, um viele weitere Felsmalereien zu bewundern, die von vergangenen Kulturen zeugen.

Danach geht es weiter nach Billings. Montanas größte Stadt liegt am Yellowstone River und überzeugt ihre Besucher mit herrlichen Shoppingmöglichkeiten und erstklassigen Restaurants. Im Brauerei-Viertel von Billings können Sie in sechs Brauereien und zwei Destillerien einkehren, um die leckeren Biere und Schnäpse zu probieren, die hier hergestellt werden.
Nur rund eine Stunde von Billings entfernt finden Sie ein weiteres Highlight der Region: das Little Bighorn Battlefield National Monument. Es erinnert an die Schlacht am Little Bighorn, die im Jahre 1876 zwischen der Kavallerie der Vereinigten Staaten und den Sioux und Cheyenne stattfand.

Billings - die größte Stadt im US-Bundesstaat Montana
Tag 7: Billings - St. Mary (600 km)

Heute geht es weiter nach St. Mary. Entlang der Strecke lohnt sich ein Stopp in Great Falls, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. Das malerisch am Ufer des Missouri River gelegene Lewis and Clark Interpretive Center beleuchtet die mehr als 12.000 Kilometer lange Expedition von Lewis und Clark mithilfe einer interaktiven Ausstellung. Der First Peoples Buffalo Jump State Park ist eine archäologische Stätte, die als größte Bisonsprunganlage Nordamerikas gilt. Die Ureinwohner nutzen diese imposante Sandsteinklippe, um Bisons zu jagen. Statten Sie auch dem Russell Museum einen Besuch ab. Es widmet sich den Kunstwerken von Charles M. Russell, der für seine Motive des amerikanischen Westens bekannt war. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen des Künstlers.

Tag 8: St. Mary - Whitefish (125 km)

Erkunden Sie heute den Glacier National Park, in dem es besonders viele majestätische Gletscher gibt. Entdecken Sie die gewaltige Naturkulisse des Parks entlang der traumhaften Going-to-the-Sun Road. Der höchste Punkt der 80 Kilometer langen Serpentinenstraße ist mit über 2000 Metern der Logan Pass. Beachten Sie, dass die Straße in den Wintermonaten gesperrt ist und größere Wohnmobile ganzjährig nicht erlaubt sind. Als Alternative stehen Shuttlebusse zur Verfügung.

Wer nicht selbst fahren und lieber ungestört den Ausblick auf das beeindruckende Bergpanorama auf sich wirken lassen möchte, kann eine Busfahrt mit Red Jammer nutzen. Die Oldtimer fahren auf verschiedenen Routen durch den Park, während Ihnen ein Guide spannende Informationen zu den Sehenswürdigkeiten gibt.

Im Glacier National Park können Sie auch ausgiebige Wanderungen unternehmen, etwa zum Grinnell Lake. Der rund elf Kilometer lange Rundwanderweg ist einer der schönsten des Nationalparks und bringt Sie zu dem glitzernden Gletschersee, am dem Sie sogar Eisberge sehen können. Ein unvergessliches Erlebnis!

Fahren Sie anschließend weiter nach Whitefish, dem westlichen Tor zum Glacier National Park. Die charmante Innenstadt des Ortes sorgt mit ihren kleinen Läden und netten Restaurants sowie mit ihren Brauereien und Bars für eine gemütliche Atmosphäre.

Thunderbird Mountain im Glacier National Park, Monatana
Der Grinnell Lake in Montana
Tag 9: Whitefish - Missoula (220 km)

Heute führt Sie Ihre Rundreise in das Herz der nördlichen Rocky Mountains: nach Missoula. Auf dem Weg dorthin liegt der Flathead Lake, dessen südlicher Teil zum Flathead Indianerreservat gehört. Erkunden Sie den Süßwassersee beim Schwimmen, Sonnenbaden und Wandern. Auch Adrenalinjunkies finden in dieser Gegend spannende Abenteuer, wie zum Beispiel beim Rafting auf dem Flathead River.

Missoula wurde durch die zahlreichen dichten Bäume und die wunderbar grüne Landschaft als „Garden City“ bekannt. Durch die tolle Lage inmitten der Natur ist der Ort ein Mekka für Outdoor-Fans, die sich in den Rockies bei zahlreichen Aktivitäten austoben können.

Die historische Innenstadt besteht aus einzigartigen Geschäften und Galerien, und bietet aber auch gute Restaurants, kulturelle Aktivitäten und ein aufregendes Nachtleben.
Verpassen Sie nicht die Sehenswürdigkeiten der Stadt: das Carousel for Missoula, das freiwillige Helfer in aufwendiger Handarbeit gefertigt haben, das Rocky Mountain Elk Country Visitor Center, das sich dem Naturschutz verschrieben hat, und das Smokejumper Visitor Center, das über den wichtigen Beruf des Brandbekämpfers informiert.

Kajaktour auf dem Flathead Lake in der Nähe von Wild Horse Island, Montana
Wandern mit Blick auf Missoula, Montana
Tag 10: Missoula - Sun Valley (445 km)

Die heutige Etappe nach Sun Valley wird Sie beeindrucken! Folgen Sie zuerst dem traumhaften Salmon River Scenic Byway, fahren dann durch den Sawtooth National Forest und hinein in die Sawtooth National Recreation Area, die nördlich von Sun Valley liegt. Das riesengroße, bildschöne Gebiet besteht aus vier imposanten Gebirgszügen: den Sawtooths, den Boulders, den White Clouds und den Smokies. Wohin Sie auch schauen, die malerische Landschaft wird Sie ins Staunen versetzen! Es gibt mehr als 50 große Berggipfel, die mehr als 3000 Meter in die Höhe ragen, über 300 glitzernde alpine Seen und ein beeindruckendes Netz aus Wanderwegen. Erkunden Sie die spektakuläre Wildnis beim Wandern, Angeln und Mountainbiking sowie beim Kajakfahren und bei Tierbeobachtungen – ein Traum für Hobbyfotografen! Sie können das Gebiet auch perfekt mit dem Auto entdecken, da drei verschiedene Panoramastraßen durch diese Gegend führen und tolle Ausblicke versprechen. 

Blick auf die Sawtooth Range Bergkette im US-Bundesstaat Idaho
Tag 11: Sun Valley

Sun Valley hat sowohl im Sommer als auch im Winter viel zu bieten! In der warmen Jahreszeit zieht es Besucher zum Wandern, Reiten oder Radfahren in die fantastische Landschaft rund um den Ort. In den kalten Monaten lädt das herrliche Sun Valley Resort mit über 2000 Hektar abwechslungsreichem Gelände auf zwei Bergen zum Skifahren und Snowboarden ein.
Bekannt ist Sun Valley auch als Hotspot für Hollywood-Stars. Berühmtheiten wie Tom Hanks, Clint Eastwood und Bruce Willis zieht die Abgeschiedenheit dieser malerischen Bergwelt an. Halten Sie die Augen offen, vielleicht laufen Sie einem dieser Stars während Ihres Aufenthaltes über den Weg!
Ganz in der Nähe befindet sich Ketchum, wo Ernest Hemingway seine letzten Jahre verbrachte und die Sun Valley Lodge bekannt machte. Eine Bronzebüste an der Sun Valley Road erinnert an den berühmten Autor.

Ein Ernest Hemingway Denkmal in der Nähe von Sun Valley in Idaho
Tag 12: Sun Valley - Twin Falls (135 km)

Das nächste spannende Ziel Ihrer Rundreise ist Twin Falls. Die Stadt bietet sich als toller Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Umgebung an. Folgen Sie dafür am besten dem Thousand Springs Scenic Byway, der an der I-84 bei Bliss beginnt. Entlang der etwa 100 Kilometer langen Strecke genießen Sie Naturschönheiten wie das Hagerman Valley, den Snake River, Thousand Springs und die Shoshone Falls. Diese Wasserfälle am Stadtrand von Twin Falls stürzen aus einer Höhe von mehr als 60 Metern hinab in den Snake River. Ein Aussichtspunkt im Shoshone Falls Park sorgt für den perfekten Ausblick auf die imposanten Wasserfälle und den Snake River Canyon. Bei Wasseraktivitäten wie Bootstouren oder Angelausflügen erleben Sie den Canyon hautnah!

Luftaufnahme des Snake Rivers in der Nähe von Twin Falls im US-Bundesstaat Idaho
Tag 13: Twin Falls - Idaho Falls (260 km)

Folgen Sie heute einer der vielfältigsten Straßen Idahos: Der Peaks to Craters Scenic Byway liegt zum Teil auf der Strecke zwischen Twin Falls und Idaho Falls. Unter anderem führt Sie die traumhafte Panoramastraße zum Craters of the Moon National Monument. Unternehmen Sie einen Ausflug in diese einmalige Gegend und bewundern die mondähnliche Landschaft, die aus erkalteten Lavaströmen besteht. Durch das National Monument führt eine über zehn Kilometer lange Loop Road an zahlreichen Aussichtspunkten vorbei – genießen Sie dort die fantastischen Ausblicke auf das Craters of the Moon National Monument! Von dieser Straße aus gehen auch einige Wanderpfade ab, die zu einem Spaziergang durch die bizarre Landschaft und die Höhlen einladen.

Ein Wanderer im Craters of the Moon National Monument im US-Bundesstaat Idaho
Tag 14: Idaho Falls - Jackson (145 km)

Verlassen Sie Idaho Falls nun, um nach Rexburg zu fahren, wo Sie die Yellowstone Bear World erwartet. Erleben Sie die nordamerikanische Tierwelt hautnah, während Sie den Wildpark mit Ihrem Auto durchqueren. Dort leben Elche, Bisons und Hirsche, aber auch Schwarz- und Grizzlybären – diese Tiere zu beobachten, ist ein Abenteuer für die ganze Familie! Nach diesem Besuch gibt es landschaftliche Highlights auf dem Highway 32 nach Victor. Der sogenannte Teton Scenic Byway verläuft mitten durch das Teton Valley und entlang der atemberaubenden Westhänge der Teton Range. Bewundern Sie auf der Fahrt den Blick auf diese massive Bergkette! Das Ziel Ihrer heutigen Tour ist das moderne Cowboy-Städtchen Jackson in Wyoming. Im nahegelegenen Skigebiet Jackson Hole kann man auch im Sommer mit der Gondel auf den Berg fahren – großartige Ausblicke auf das Teton Village inklusive.

Der Jackson Lake mit Blick auf die Teton-Bergkette im US-Bundesstaat Wyoming
Tag 15: Jackson - Yellowstone National Park (130 km)

Steuern Sie heute zuerst den Grand Teton National Park an, der mit seiner imposanten Bergkulisse besticht. Danach geht es durch den Südeingang in den Yellowstone National Park, den ältesten Nationalpark der Welt. Das UNESC-Weltnaturerbe ist durch seine Geysire, heißen Quellen und Schlammtöpfe, die durch die Magmakammer des Yellowstone-Vulkans in 80 bis 120 Kilometer Tiefe entstehen, weltberühmt geworden. Der bekannteste Geysir ist der Old Faithful – bewundern Sie bei Ihrem Besuch die Wasserfontäne, die er alle 60 bis 90 Minuten ausspuckt. Ganz in der Nähe finden Sie die am häufigsten fotografierte Thermalquelle des Parks: Die Grand Prismatic Hot Spring wird Sie mit ihren leuchtenden Farben und ihrer enormen Größe ins Staunen versetzen.

Fantastisch ist auch die artenreiche Tierwelt des Nationalparks. Hier leben heute große Bisonherden sowie Grizzlys, Schwarzbären und Wolfsrudel. Diese Vielfalt ist nicht selbstverständlich: Im 19. Jahrhundert wurden die Bisons aufgrund von Konflikten zwischen Ureinwohnern und Siedlern fast ausgerottet. Umso erfreulicher ist es, dass sich der Bestand wieder so gut erholt hat.

Die Grand Prismatic Spring Quell im westlichen Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming
Tag 16: Yellowstone National Park - Cody (260 km)

Ihre Rundreise durch die Rocky-Mountain-Staaten geht weiter nach Cody, das nur etwa 80 Kilometer vom Osteingang des Yellowstone National Park entfernt liegt. Lassen Sie sich vom typischen Western-Charme des Ortes verzaubern, der 1896 vom legendären Colonel William F. „Buffalo Bill“ Cody gegründet wurde. Die „Rodeo-Hauptstadt der Welt“ ist der einzige Ort, in dem es nächtliche Rodeos gibt. Erleben Sie die ausgelassene Atmosphäre beim Cody Nite Rodeo!

Eine Entdeckertour in die authentische „Old Trail Town“ bringt Sie der Westernwelt näher: Besichtigen Sie die historischen Gebäude, um mehr über die damalige Zeit zu lernen. Bei einem Besuch des Buffalo Bill Center of the West können Sie noch tiefer in die Vergangenheit Codys eintauchen. Hier gibt es fünf Museen mit interessanten Ausstellungen über Buffalo Bill, Naturgeschichte und die Ureinwohner dieser Region. Im Sommer wird der Wilde Westen wieder lebendig: Vor dem Historic Irma Hotel werden Geschehnisse aus der Zeit von Buffalo Bill nachgestellt – ein unvergleichliches Erlebnis!

Ein Cowgirl vor dem Buffalo Bill Center of the West in Cody, Wyoming
Tag 17: Cody - Sundance (495 km)

Ihre heutige Etappe führt Sie durch den südlichen Teil des Bighorn National Forest bis nach Sundance. Legen Sie unterwegs eine Pause in der Ortschaft Buffalo ein, die malerisch an den Ausläufern der Bighorn Mountains liegt. An der Hauptstraße des Ortes reihen sich einige historische Gebäude aneinander, darunter auch das Historic Occidental Hotel, das den beiden Revolverhelden Butch Cassidy und Sundance Kit als Rückzugsort diente. Hier, zwischen unzähligen Antiquitäten und alten Fotografien, wird die Geschichte der Cowboys und Indianer wieder lebendig!

Ein weiterer fantastischer Stopp auf dem Weg nach Sundance ist das Devils Tower National Monument im Nordosten des Bundesstaates. Dieser außergewöhnliche Berg ist mehr als 200 Meter hoch und besteht aus Eruptivgestein, das beim Austritt aus der Erdoberfläche erstarrt ist. Für viele Indianerstämme der Northern Plains genannten Region ist diese geologische Formation heilig. Deshalb halten die Stämme dort noch heute zahlreiche Zeremonien ab.

The Historic Occidental Hotel in Wyoming bei Nacht
Tag 18: Sundance - Deadwood (75 km)

Machen Sie sich heute auf den Weg nach Deadwood in South Dakota, einem National Historic Landmark, wo Sie die Geschichte von Gesetzlosen wie Wild Bill Hickok und Calamity Jane nachempfinden können. Zur Zeit des Goldrausches lebten hier Minenarbeiter, Glücksspieler und Revolverhelden. Heute gibt es Nachstellungen historischer Ereignisse und Museen wie das Days of ’76 Museum, das alte Kutschen, Schusswaffen und indianische Artefakte ausstellt – lassen Sie sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit mitnehmen! Aber auch moderner Spaß kommt in Deadwood nicht zu kurz: Der kleine Ort hat Casinos und ein lebendiges Nachtleben zu bieten.

Deadwood
Tag 19: Deadwood - Keystone (75 km)

Ihr nächstes Ziel ist das frühere Minenstädtchen Keystone, das heute als Ausgangspunkt für Trips in die Black Hills dient. Vor allem lohnt sich ein Besuch des Mount Rushmore National Memorial. Die riesigen Köpfe von vier der berühmtesten US-Präsidenten sind zu einem Wahrzeichen der USA geworden, das jedes Jahr mehr als zwei Millionen Besucher anzieht.

Das Crazy Horse Memorial, das rund 30 Kilometer von Keystone entfernt liegt, gilt als die Antwort der indigenen Bevölkerung auf Mount Rushmore. Die Gedenkstätte stellt den Indianer Crazy Horse dar und befindet sich seit über 60 Jahren in der Entstehung. Nach seiner Fertigstellung wird es das größte steinerne Standbild der Welt sein. Schon heute ist die halb fertige Statue beeindruckend.

In Keystone gibt es den 1880 Train, der zwischen Keystone und Hill City verkehrt. Auf dieser Rundfahrt geht es mit einem klassischen Zug durch die Black Hills, der von einer Dampflokomotive betrieben wird.

Besuchen Sie von Keystone aus auch den Custer State Park, der besonders für seine vielfältige Tierwelt bekannt ist, sowie den Wind Cave National Park. Erkunden Sie im Zuge einer geführten Tour das faszinierende Höhlenlabyrinth der imposanten Wind Cave, die für ihr außergewöhnliches wabenartiges Deckenmuster berühmt geworden ist.

Das Crazy Horse Memorial aus der Luftperspektive
Der Sylvan Lake im Custer State Park in South Dakota während der Dämmerung
Tag 20: Keystone - Rapid City (35 km)

Heute erreichen Sie nach nur 30 Kilometern Rapid City. Erkunden Sie South Dakotas zweitgrößte Stadt bei einem Rundgang und erfahren dabei mehr über die „City of Presidents“. So nennen sich die lebensgroßen Bronzestatuen einflussreicher Präsidenten der USA, welche die Straßen und Gehwege von Rapid City säumen. Im historischen Stadtzentrum laden viele charmante Boutiquen zu einem Einkaufsbummel ein. Zudem befinden sich dort die Prairie Edge Trading Co. & Galleries, wo Sie zeitgenössische und traditionelle indianische Kunst sowie Musik, Bastelbedarf und getrocknete Kräuter finden.
Wer mehr über die Black Hills erfahren möchte, sollte dem Journey Museum einen Besuch abstatten. Die interaktive Ausstellung beleuchtet Themen von Paläontologie über Geologie und Archäologie bis hin zu den Native Americans und den Pionieren.

Einblick in das Journey Museum and Learning Center in Rapid City, South Dakota
Tag 21: Rapid City - Sioux Falls (560 km)

Machen Sie sich früh auf den Weg in den rund 100 Kilometer entfernten Badlands National Park, der von flachen Graslandschaften und beeindruckenden Felsformationen geprägt wird. Von der sogenannten Loop Road aus erreichen Sie zahlreiche Aussichtspunkte, die atemberaubende Blicke auf die durch Erosion geformten Felsen mit ihren bunten Schichten bieten. Die wilde Schönheit der Natur wird Sie in den Bann ziehen!
Auf der Strecke lohnt sich ein weiterer Stopp an der Dignity Statue bei Chamberlain. Sie stellt eine indianische Frau dar, die würdevoll über den Missouri River blickt. Die elegante Statue thront hier zu Ehren der indianischen Kulturen der Lakota und Dakota.

Nach Ihrem Ausflug erwartet Sie die Stadt Sioux Falls mit ihren rauschenden Wasserfällen. In der Nähe der Innenstadt können Sie die Wassermassen im über 100 Hektar großen Falls Park bestaunen. Mehrere Aussichtspunkte sorgen für tolle Blicke auf die Wasserfälle des Big Sioux River. Zudem gibt es dort einige historische Gebäude wie die Überreste der ehemaligen Mühle Queen Bee zu sehen.
Auch Gourmets fühlen sich in Sioux Falls wohl, denn es gibt einige trendige Restaurants sowie Weinkellereien und Brauereien, die für Ihr leibliches Wohl sorgen.

Wen es hinaus in die Natur zieht, der sollte dem Good Earth State Park einen Besuch abstatten. South Dakotas neuesten State Park prägt eine reiche Tier- und Pflanzenwelt, die Sie entlang der Wanderwege erkunden können. Genießen Sie die wunderschöne Naturlandschaft und halten Ausschau nach Spuren der indigenen Völker, die hier einst lebten.

Atemberaubende Natur - Der Badlands-Nationalpark in South Dakota
Die Dignity, eine Skulptur nahe Chamberlain in South Dakota
Tag 22: Sioux Falls - Minneapolis (385 km)

Ihre abwechslungsreiche Rundreise durch die Rocky-Mountain-Staaten der USA neigt sich dem Ende zu. Für Sie geht es zurück an Ihren Ausgangspunkt: nach Minneapolis in Minnesota. Falls Sie noch genug Zeit vor Ihrem Rückflug haben, sollten Sie einen ausgiebigen Einkaufsbummel in der Mall of America unternehmen. Sie liegt in der Stadt Bloomington, ist nicht weit vom Flughafen entfernt und das meistbesuchte Einkaufszentrum der Welt. Es überzeugt mit mehr als 500 Geschäften, 50 Restaurants und einem riesigen Indoor-Freizeitpark.

Stone Arch Bridge bei Nacht in Minnapolis; Minnesota

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