Traumhafte Sonnenuntergänge auf einer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2

Vier Tage unterwegs mit der Queen Mary 2
 

CANUSA unterwegs: Jana unternimmt ihre erste Kreuzfahrt von Hamburg nach Southampton

Mein Name ist Jana Müller, ich bin Produkt-Coordinatorin bei CANUSA in Hamburg und habe bisher noch nie eine Kreuzfahrt gemacht. Daher freue ich mich wie ein Schneekönig auf meine erste viertägige Kurzkreuzfahrt mit der traditionsreichen Queen Mary 2 von Hamburg nach Southampton. Begleiten Sie mich auf meinem Abenteuer!

Routenkarte von Hamburg nach Southampton mit der Cunard Line
Portraifoto von CANUSA Mitarbeiterin Jana Müller
Ein Hauch von Nostalgie begleitet mich. Dunkles, auf Hochglanz poliertes Holz trifft auf dicke Teppiche, kunstvoll verzierte Flure und prachtvolle Räume. Auf der Queen Mary 2 ist ein klassisch gediegner Stil allgegenwärtig.
Jana Müller

Produkt-Coordinatorin bei CANUSA in Hamburg 

AHOI! DIE REISE BEGINNT

Da ich in Hamburg wohne, habe ich mir öffentliche Verkehrsmittel rausgesucht, mit denen ich zum Kreuzfahrtterminal kommen kann. Was ich da noch nicht bedacht habe, ist, dass das Terminal eher auf Zubringer ausgerichtet ist. So muss ich nach einer S-Bahn Fahrt und anschließender Überfahrt mit der Hafenfähre auch noch einen recht langen Fußmarsch mit meinem Koffer auf mich nehmen. Beim nächsten Mal nehme ich dann doch lieber gleich den Shuttlebus, der für wenige Dollar von der Reederei ab dem Hamburger Hauptbahnhof angeboten wird!

Der Check-in geht zügig und reibungslos vonstatten und ähnelt dem eines Check-ins am Flughafen. Das Gepäck gibt man zu Beginn des Check-in ab, es erwartet einen dann in der Kabine. Für die Bordkarte, die sowohl als Zugangskarte zum Schiff und der eigenen Kabine als auch als bargeldloses Zahlungsmittel an Bord fungiert, wird noch ein Foto gemacht. Im Anschluss wird das Bordkonto eingerichtet, über das alle Käufe an Bord abgerechnet werden. Man kann natürlich auch eine Bargeldeinlage hinterlegen, einfacher ist es aber, eine Kreditkarte zu hinterlegen. Die Rechnung wird am Ende der Reise beglichen, bei längeren Reisen auch zwischendurch in kleineren Beträgen. Als Letztes muss ich noch durch eine Sicherheitskontrolle. Als das erledigt ist, darf ich endlich aufs Schiff.

Die Grand Lobby des Kreuzfahrtschiffes Queen Mary 2
Balkonkabine auf der Queen Mary 2

ALLE MANN AN BORD 

Der erste Eindruck ist überwältigend. Ich komme direkt in die beeindruckende Grand Lobby, die der Dreh- und Angelpunkt des prachtvollen Kreuzers ist und als repräsentativer Eingangsbereich dient. Hier befindet sich auch das sogenannte Pursers Office, also die Rezeption, die für alle Belange die erste Anlaufstelle ist.

Zunächst gilt es, die eigene Kabine zu finden – das ist bei der Größe des Schiffs gar nicht so einfach. Glücklicherweise stehen an jeder Ecke hilfsbereite Stewards, die mir den Weg weisen. Für die nächsten vier Tage ist eine gemütliche Balkonkabine mein Zuhause. Die Kabine ist im klassischen Stil eingerichtet und geräumiger, als ich sie erwartet hätte, mit einem großen King-Size-Bett, einem Sofa, einem Couchtisch, einem Schreibtisch, der auch als Kosmetiktisch fungiert, und einem kleinen Bad mit Dusche.

Besonders hervorzuheben ist hier der White Star Service. Jede Kabine hat einen fest zugewiesenen Stuart. Mein Steward begrüßt mich sofort persönlich und erklärt mir, wie ich ihn erreichen kann, sollte etwas in meiner Kabine nicht zu meiner Zufriedenheit sein. Zu meinem großen Erstaunen kennt er mich beim Namen, und jedes Mal, wenn ich ihm auf dem Gang begegne, grüßt er mich persönlich. Das finde ich sehr beeindruckend, kann ich mir selber doch beim besten Willen keine Namen merken. Ich fühle mich sofort willkommen und rundum umsorgt.

Dann ertönt eine Durchsage des Kapitäns, der die neuen Gäste begrüßt und auf die vorgeschriebene Sicherheitsübung hinweist. Die Übung ist für alle neu zugestiegenen Gäste vorgeschrieben, die Teilnahme wird durch das Scannen der Bordkarte überprüft.

 

Nach der Sicherheitsübung nutze ich die Zeit bis zum Abend, um das Schiff ein wenig zu erkunden. Ein Hauch von Nostalgie begleitet mich. Der klassisch gediegene Stil auf der Queen Mary 2 ist allgegenwärtig: Dunkles, auf Hochglanz poliertes Holz trifft auf dicke Teppiche, kunstvoll verzierte Flure und prachtvolle Räume.

Am Abend geht es für Pre-Dinner-Drinks und Auslaufen-Schauen in die glamouröse Carinthia-Lounge, bevor das echte Highlight ansteht. Ich esse im Britannia-Restaurant zu Abend, dem Hauptrestaurant, in dem für Britannia-Kabinen-Gäste ein Tisch reserviert ist. Als ich das Restaurant betrete, bin ich überwältigt und weiß gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll. Das majestätische, riesengroße Wandgemälde ist ebenso eindrucksvoll wie die beleuchtete Kuppel aus buntem Glas. Am beeindruckendsten finde ich aber die Treppen in das obere Geschoss. Es wird ein ausgesprochen leckeres 5-Gänge-Menü serviert.

Nach dem Essen, mache ich einen Abstecher ins G32, den Nachtclub des Schiffs. Der ist modern gestaltet, fügt sich aufgrund seiner zeitlosen Stilelemente jedoch nahtlos in die Atmosphäre des restlichen Schiffs ein. An diesem Abend legt ein DJ auf; an manchen Abenden gibt es auch Livemusik.

Abendessen im Restaurant Britannia auf einer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2
Blick in das Restaurant Britannia auf der Queen Mary 2

ENTDECKUNGSTOUR AM SEETAG

Am nächsten Morgen wache ich gut erholt auf. Das Bett ist superbequem, es schläft sich wie auf Wolken. Heute ist ein Seetag, ich habe also Zeit, das Schiff ausgiebig zu erkunden. Zunächst habe ich allerdings Hunger, und so mache ich mich auf zum King’s Court, dem Buffetrestaurant des Schiffs. Hier ist die Atmosphäre ungezwungener als in den anderen Restaurants, insbesondere am Abend. Wenn man einmal einen Abend leger und ohne strikte Kleiderordnung verbringen möchte, ist dies hier die beste Adresse. Das Frühstück ist lecker und reichhaltig; ich lasse mir eine belgische Waffel zubereiten. 

Frisch gestärkt mache ich mich auf eine Entdeckungstour durch das Schiff. Dafür schließe ich mich einer geführten Tour an und habe so die Möglichkeit, verschiedene Kabinen und die Grills Lounge zu sehen, einen Bereich, der eigentlich exklusiv den Gästen der Princess- und Queens Grill Suiten vorbehalten ist. Die Umgebung ist sehr exklusiv und sehr ruhig. Wer Wert auf viel Platz und Privatsphäre legt, wird mit einer solchen Kabine glücklich.

Eine weitere Besonderheit ist die Bibliothek, immer noch die größte auf See, mit regelmäßig wechselnden Titeln. Auch einige deutschsprachige Bücher kann man dort finden und entweder gemütlich vor Ort lesen oder ausleihen. 

Ebenfalls beeindruckend finde ich, dass das Schiff ein Planetarium hat. Dieses befindet sich im Illuminationstheater, Plätze für eine Vorführung müssen möglichst frühzeitig reserviert werden, da sie sehr begehrt sind.

Im weiteren Verlauf des Tages fällt mir auf, dass die Kabinen nur mit britischen und amerikanischen Steckdosen ausgestattet sind. Gut, dass ich einen Steckdosenadapter mitgenommen habe. Mein Tipp wäre, vorsichtshalber immer einen im Gepäck zu haben. 

Heute ist Gala-Abend, was bedeutet, dass ab 18 Uhr in den allermeisten Clubs und Restaurants Abendgarderobe vorgeschrieben ist. Nur im King’s Court und im Golden Lion Pub kann man auch heute eine eher legere Garderobe tragen. Es macht Spaß zu sehen, wie sich das ganze Schiff fein macht. Der Abend steht unter dem Motto “Black und White". 

Das Essen im Britannia Restaurant ist wieder sehr lecker, doch das Highlight des Abends ist der Tanz im Queens Room. Hier spielt eine Live-Band und es gibt einige Paare, die über das Parkett schweben und sich ganz der Musik hingeben.

Stöbern in einer kleinen Bibliothek auf einer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2
Eine Einzelkabine aussen auf der Queen Mary 2

Bienvenue en france

Am nächsten Morgen legen wir im Hafen von Cherbourg im Nordwesten Frankreichs an. Die meisten Mitreisenden sind schon sehr früh auf den Beinen und nutzen den Morgen bereits für einen Landgang. Ich gehe erst im Britannia Restaurant frühstücken, wo morgens eine etwas ungezwungenere Atmosphäre herrscht als am Abend. 

Ich nutze den Rest des Vormittags, um das Schiff in Ruhe zu erkunden, und esse im Golden Lion Pub zu Mittag, der an anderen Tagen immer sehr gut besucht ist. Anschließend breche ich satt und zufrieden zu meinem Landausflug auf.

Der Ausflug, der sowohl im Vorfeld als auch spontan  auf dem Schiff buchbar ist, gehört zu den beliebtesten im Portfolio der Reederei. Wir fahren mit dem Bus ins wunderschöne Saire-Tal und schauen uns drei kleine, typisch französische Orte an.

Zuerst geht es nach La Pernelle, wo wir eine tolle Aussicht über das Saire-Tal genießen. Es gibt auch eine hübsche historische Kirche und eine kleine Grotte. Danach fahren wir nach Saint-Vaast-la-Hougue, einem kleinen Touristenort mit einem hübschen Yachthafen und typisch französischen Boulangerien, bei denen man allerhand sündhaft leckeres Gebäck bekommt. Zum Schluss geht es nach Barfleur. Der charmante kleine Hafenort verzaubert mit seiner Saint-Nicolas Kirche und einem für die Region typischen doppelten Leuchtturm. In früheren Zeiten wurden die oft vormals zu klein gebauten Leuchttürme einfach um einen zweiten größeren ergänzt, um weiterhin sicher beim Navigieren zu helfen. 

Der Reiseleiter erzählt allerlei Wissenswertes und auch die Region ist landschaftlich sehr schön; ich bin fast ein bisschen traurig, dass wir nur einen Nachmittag Zeit haben und nicht noch länger durch die hübschen Gassen und Häfen bummeln können. Aber das Schiff wartet nicht, und so müssen wir um 17:30 Uhr wieder an Board sein.

Am heutigen Abend geht es für Pre-Dinner-Drinks ins Sir Samuel’s, einer sehr schicken Bar mit besonderen Menü: Hier gibt es die berühmt-berüchtigten Sternzeichen-Cocktails, die ich bereits vor meiner Reise als Geheimtipp empfohlen bekommen habe: Für jedes Sternzeichen ein besonderer Cocktail mit ausgesuchten und fein abgestimmten Zutaten. Ich bestelle den für mich bestimmten Cocktail und werde nicht enttäuscht - er vereint alle meine Lieblingszutaten und hat das Zeug zum neuen Lieblingsdrink. 

Zum Abendessen gehe ich ins Britannia Restaurant. Obwohl heute keine Abendgarderobe vorgeschrieben ist, wirft sich die Mehrheit der Gäste wieder in Schale. Bei der allabendlich festlichen Atmosphäre in diesem beeindruckenden Saal ist das auch kein Wunder – wann hat man heutzutage sonst schon mal die Gelegenheit, sich so richtig schick zu machen? 

Der Abend bleibt recht kurz, denn am nächsten Morgen legen wir bereits gegen 06:30 Uhr in Southampton an.

Ausflug auf einer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2 ins Saire Tal in Frankreich
Ausflug auf einer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2 ins Saire Tal in Frankreich

ANKUNFT IN SOUTHAMPTON 

Für die meisten Passagiere ist Southampton nur ein Zwischenstopp auf der berühmten Transatlantikpassage nach New York; für mich endet hier meine Zeit auf dem Schiff. Die Nacht war nicht so angenehm, denn der Wellengang war deutlich spürbar – selbst auf einem so großen Schiff. Wer empfindlich reagiert, hat am besten vorsorglich Reisetabletten dabei. Ich habe trotzdem gut geschlafen und frühstücke ein letztes Mal im Britannia Restaurant. 

Während des Frühstücks muss ich kurz zum britischen Immigration Office, der die Einreiseformalitäten abwickelt, denn für die Einreise nach Großbritannien ist nach dem Austritt aus der EU nun eine Passkontrolle nötig, sollte man das Schiff hier verlassen wollen. Das geschieht aber ganz entspannt an einer mobilen Station am Eingang zum oberen Geschoss des Britannia Restaurants, sodass ich danach in Ruhe mein Frühstück beenden kann. Im Anschluss gehe ich noch einmal zur Kabine und hole mein Gepäck. Gegen 09 Uhr begebe ich mich zum Ausgang. Da ich einen späten Rückflug nach Deutschland habe, nutze ich die Zwischenzeit noch für einen Ausflug nach Stonehenge. 

AUSFLUG NACH STONEHENGE

Die Geschichte dieses Ortes ist faszinierend und noch weitestgehend unerforscht, es gibt immer wieder neue Erkenntnisse. Sehr spannend. Wir werden von einer erfahrenen Reiseleiterin begleitet, die in der Gegend lebt und uns schon auf der Hinfahrt nach Stonehenge viel Interessantes zu berichten weiß. Südengland ist wunderschön, und ich nehme mir fest vor, noch einmal mit mehr Zeit wiederzukommen. Nachdem wir nun also eines der bekanntesten Wahrzeichen Englands bestaunt haben, ist die Reise leider wirklich vorbei und endet am Abend mit dem Rückflug nach Hamburg.

CANUSA Mitarbeiterin auf einer Kreuzfahrt mit der Queen Mary 2 mit einem Stop bei Stonehenge

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